Kein Tag vergeht, an dem "Call of Duty: Modern Warfare 2" keine Nachrichten bringt. Heute ist der heiß ersehnte Titel zwar Ursache der Meldung, doch geht es eher um die Symptome. Wie unsere Kollegen von Kotaku.com berichten, boykottieren immer mehr Distributionsplattformen wie Direct2Drive im Internet das Spiel, indem sie es nicht im Portfolio aufnehmen. Grund ist natürlich die erforderliche Anbindung des Spiels an den Konkurrenten Steam. "Wir glauben nicht, dass Spiele den Nutzer dazu zwingen sollten, ein Trojanisches Pferd zu installieren", so der zu IGN gehörende Dienst Direct2Drive. Als Trojanisches Pferd wird hier die Einbindung des kommerziellen Marktplatzes von Steam gewertet. Direct2Drive betonte, dass kein derartig eingebundenes Spiel jemals über die Plattform veräußert werde, solange bis Valve seinen Retail-Marktplatz von den anderen Steam-Diensten entkoppelt hat. Inzwischen haben sich Impulse und Gamersgate aus demselben Grund dem Boykott angeschlossen. Steamworks wird bei "Call of Duty: Modern Warfare 2" als Basis für das angekündigte IWNet fungieren und für die Mehrspieler-Gefechte genutzt. Jeder Käufer muss seine Version also über Steam aktivieren, um den Titel spielen zu können. Im Speziellen wird Steamworks eingesetzt, um die Vorteile der Auto-Update-Funktion, des Cheat-Schutz VAC und von Steam Cloud nutzen zu können. Zusätzlich dazu gibt es 50 Steam-Achievements freizuspielen.
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CoD: Modern Warfare 2
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