Nach der Empörung über Infinity Wards Entscheidung, "Call of Duty: Modern Warfare 2" keinen Dedicated Server-Support zu gewähren, beeilte sich Entwickler Dice mit dem Statement, dass ihr Shooter "Battlefield: Bad Company 2" ebensolche unterstützen wird. Grund genug für den des Kino-Blattes Varitey, beim Branchen-Urgestein John Carmack, Mitgründer des id Software-Studios, anzuklopfen und zu fragen, ob das im kommenden Jahr erscheinende "Rage" dedizierte Server unterstützen wird. "Es ist noch nicht in Stein gemeißelt, aber aktuell glauben wir nicht, dass es dedizierte Server geben wird," so Carmack. Sicher getroffen sei die Entscheidung demnach noch nicht, doch sieht sich der id-Entwickler zumindest in der vorteilhaften Situation, dass andere Studios sich aktuell von dem alten Konzept lösen und man selbst im Hintergrund die Auswirkungen beobachten könne. Mitte Oktober gab Infinity Wards Community-Manager Robert Bowling bekannt, dass es keine Dedicated Server für "Call of Duty: Modern Warfare 2" geben wird und man dafür mit einem eigenen Multiplayer-/Matchmaking-Service namens IWNet an den Start gehen möchte. Steamworks wird als Basis für das IWNet fungieren und für die Mehrspieler-Gefechte genutzt. Jeder Käufer muss seine Version also über Steam aktivieren, um den Titel spielen zu können. Im Speziellen wird Steamworks eingesetzt, um die Vorteile der Auto-Update-Funktion, des Cheat-Schutz VAC und von Steam Cloud nutzen zu können. Zusätzlich dazu gibt es 50 Steam-Achievements freizuspielen. Die Diskussion rund um die Ablehnung des Dedicated Server-Konzepts führte schnell zu einer , die eine Unterstützung für Dedicated Server befürwortet. Sie hat inzwischen knapp 185.000 Unterzeichner gefunden.
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Rage
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