Schlechte Verkaufszahlen ziehen Konsequenzen nach sich. Kürzlich präsentierte Nokia die letzten Quartalszahlen und schrieb nach 16 Jahren erstmals keine schwarzen Zahlen. Stattdessen musste man Verluste in Höhe von 559 Millionen Euro in Kauf nehmen. Wie nun bekannt gegeben wurde, unternahm man nun einen weiteren Schritt und sorgte für einen Führungswechsel im Finanzbereich. Demnach wird der bisherige Finanzchef Rick Simonson seinen Platz für den Vertriebschef Timo Ihamuotila freimachen und in das operative Geschäft wechseln. Nach dem Wechsel der Führungsposition der Netzwerksparte Nokia Siemens Networks, welche die meiste Schuld an den desaströsen Zahlen tragen, ist somit nun der zweite Schritt in eine neue Richtung getan. Bleibt abzuwarten, welche weiteren Konsequenzen man aus der aktuellen Lage seitens Nokia ziehen wird. Im dritten Quartal haben die Finnen 108,5 Millionen Handys verkauft, acht Prozent weniger als im Vorjahr.
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