Electronic Arts hatte in den letzten Wochen und Monaten schwere Gewinneinbrüche einfahren müssen und setzte schließlich die Kosteneinsparungs-Schere an. Unter anderem wurden mehrere Studios geschlossen oder zusammengelegt und über zehn Prozent der Angestellten mussten bereits ihren Platz räumen oder werden dies in den kommenden Wochen machen. Gegenüber dem Portal gamasutra.com sprach EAs CEO John Riccitiello nun davon, dass man dies auch als "Glück im Unglück" interpretieren könne. Schließlich habe die Entwicklung zu einem Umdenken der bislang stagnierenden Einstellungen und Methoden bei EA geführt. "Wir sind an zu vielen Stellen fett geworden", beklagte Riccitiello auf dem DICE-Summit in Las Vegas. Es sei an der Zeit, sich des "Mülls" zu entledigen. "Es schien, dass jeder, der mit Kreide einen Typen mit einer Pistole malen konnte, finanziert werden konnte. Zumindest bei EA wurden wir ein wenig zu fett und zu vertrauensselig, wie es aussieht." Daraufhin habe der EA-CEO jedoch schnell erwidert: "Ich bin nicht für eine Rezession, aber um Rahm Emanuel zu zitieren: 'Verschwende nie eine Krise'."
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John Riccitiello
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