Left 4 Dead

Review
Plattform
PC
Vertrieb
Valve Software
Entwickler
Turtle Rock Studios
Genre
Shooter
PC: Left 4 Dead

Gesamtwertung

9/10

PC: Left 4 Dead

Rennende, springende, kletternde Zombies? Für viele ein Affront gegen George A. Romeros Intention, die hirnfressenden Untoten als Parabel auf die seelenlosen Konsumenten der Industriegesellschaft darzustellen. Und doch ist es im Prinzip die sinnvolle Weiterentwicklung seiner Idee. Als er seinen Erstling „Night of the Living Dead“ 1968 in die Kinos brachte, gab es keine Handy, keine Computer (so wie wir sie kennen) und auch kein Internet. Die Menschen bewegten sich deutlich langsamer voran, kommunizierten noch größtenteils persönlich und Flugreisen standen nur einer kleinen Elite zur Verfügung.

Heute rast man Online in wenigen Sekunden um den halben Globus, ist überall per Mobiltelefon erreichbar und fliegt für 50 Euro für einen Wochenendtrip nach London. Stress so weit das Auge reicht, das zieht auch an den Untoten nicht spurlos vorüber.

Seit Danny Boyles „28 Days later“ aus dem Jahr 2002, hetzen die Hirnfresser wie auf Speed hinter ihren Opfern her. Sie versuchen ihre Konkurrenz auszustechen, als erster die frische Beute zu erreichen und sich genüsslich ein Stück Menschenfleisch einzuverleiben. Statt langsamen Grauen pumpt diese Bedrohung tonnenweise Adrenalin in unsere Adern. Wer nur eine Sekunde nicht aufpasst, wird angesprungen und zerfleischt.

Eine Atmosphäre des Schreckens, die auch den Motor von Left 4 Dead antreibt. Die blitzschnellen Untoten verwandeln das gemütliche Survival-Horror-Genre in Hochgeschwindigkeitsaction, bei der Reaktionsvermögen genauso gefragt ist wie eine taktische Vorgehensweise. Ohne Teamwork, stahlharten Nerven und erstklassigen Reflexen hat man in diesem perfekt orchestrierten, innovativem Coop-Shooter nicht den Hauch einer Chance. Nur gemeinsam kann man sich der Zombie-Bedrohung des 21. Jahrhunderts stellen, um am Ende siegreich den Abspann zu genießen.

Vor diesem befriedigenden Triumph fordern Euch die Entwickler alles ab. Denn die Welt von Left 4 Dead ist ein grausamer Ort. Irgendetwas hat die Toten aus den Gräbern geholt und die Gesellschaft zusammenbrechen lassen. Die wenigen Überlebenden versuchen sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen.

Weg von den Ballungsgebieten, weg von der brutalen Meute, die in jedem Lebewesen nur einen Mitternachtssnack sieht. Genau hier kommen Francis, Louis, Bill und Zoey ins Spiel. Die vier Hauptdarsteller dieses interaktiven Horror-Movies müssen sich in vier thematisch unterschiedlichen Kampagnen a fünf Abschnitten durch die Horde metzeln, um am Ende einen vermeintlich sicheren Hafen zu erreichen.

Zwei dieser wunderhübsch designten Areal spielen im eher ländlichen Gebiet, liefern dunkle Wälder, verträumte Hütten und verlassene Dörfer. Einmal schlagt Ihr Euch bis zu einem Bauernhof durch, um auf die Armee zu warten. Bei der Kampagne „Todeszone“ müsst Ihr dagegen ein Boot erreichen, das Euch auf eine vermeintlich sichere Insel bringt. Die anderen beiden Abschnitte führen Euch mitten durch eine Großstadt. In „No Mercy“ gilt es das Dach eines Krankenhauses zu erreichen, damit Euch ein Hubschrauber abholen kann. Und bei „Flug zur Hölle“ verschlägt es Euch auf das Rollfeld eines Flughafen, auf dem ein Transportflugzeug auf die Evakuierung wartet.

Einige einmalige Momente, wie der Absturz eines vollgetankten Flugzeuges, sind leider die Ausnahme. Zum Ende hin müsst Ihr Euch oft gegen eine gewaltige Meute verteidigen, während Ihr auf die Rettung wartet. Das sicher geglaubte Überleben kann Euch so noch einmal in letzter Sekunde aus den Händen gerissen werden.

Die vier spielbaren Charakter unterscheiden sich nur durch ihr Erscheinungsbild. Valve hat ganz bewusst darauf verzichtet, sie speziellen Rollen zuzuordnen. Viel mehr bestimmt ihre Ausrüstung darüber, wo sie sich bei den vielen brutalen Auseinandersetzungen platzieren müssen. Anfangs stehen ihnen nur eine Maschinenpistole oder eine Schrotflinte zur Verfügung, Ihr habt also die Wahl, ob Ihr es lieber nah und dreckig oder weit entfernt und sauber wollt. Alternativ könnt Ihr eine Pistole mit unendlicher Munition und einen Nahkampfangriff einsetzen. Mit der Zeit wird das Arsenal ordentlich aufgestockt. Eine KI verteilt in den weitläufigen Arealen frische Waffen, Verbandszeug und Granaten. Dieses Material bietet nicht nur mehr Durchschlagskraft, sondern Ihr könnt Euch damit auch weiter spezialisieren.

Das Jagdgewehr offeriert gerade in weitläufigen Bereichen einige Vorteile. Ihr könnt damit die Horde aus sicherer Entfernung ausschalten und den immer wieder auftauchenden Spezial-Zombies viel Schaden zufügen. Das Sturmgewehr bietet das Beste aus beiden Welten. Gezielte Schüsse über Dutzende Meter hinweg sind genauso möderisch wie Dauerfeuer im Nahkampf. Wenn Ihr aber einen engen Raum mit Zombies leer fegen wollt, gibt es keine bessere Alternative als die automatische Schrotflinte. Dieses brutale Werkzeug hat zwar nur 10 Schuss im Lauf, verwandelt aber mit einer Salve Dutzende Zombies in undefinierbaren Leichenbrei.

Neben einem Molotov-Cocktail, um Angriffsvektoren zu sichern, wird eine simple Rohrbombe Euer bester Freund. Das piepsende und blinkende Etwas lockt die Untoten an wie ein Tokio Hotel-Konzert pubertierende Teenager. Hat sich die Meute brav versammelt, wird sie mit einer gewaltigen Blutfontäne in ihre Einzelteile zerlegt. Zusätzlich können die Überlebenden explosive und brennbare Gegenstände einsetzen, um den anstürmenden Massen Herr zu werden. Orchestriert wird das Ganze von der bereits erwähnten KI. Von Valve als „Director“ bezeichnet, platziert dieser Big Brother Zombie-Horden, verteilt den Nachschub und sorgt in der Kampagne für den Einsatz der Spezial-Monster, die über recht hinterhältige Attacken verfügen. Im alternativen Versus-Modus werden Smoker, Hunter, Boomer und Tank von Spielern übernommen, doch dazu später mehr.

Während Otto-Normal-Zombie nur schnurstracks auf Euch zu rennt, kratzt und beißt, übernimmt jeder der Spezialisten eine ganz bestimmte Aufgabe. Am einfachsten zu vernichten ist dabei der Boomer. Die mit Faulgasen gefüllte Fleischmasse wird durch wenige Treffer zur Explosion gebracht. Neben dem Schaden, den Ihr dabei nehmt, ist seine Kotze das beste Mittel, um einzelne Überlebende aus dem Spiel zu bugsieren. Befindet sich die ekelerregende Masse erst einmal auf Eurem Körper, wird eine Zombie-Horde vom „Director“ ausgelöst, die sich schreiend und kreischend auf das Opfer stürzt. Speziell in Verbindung mit anderen Angriffen eine sehr tödliche Kombination.

Fast noch hinterlistiger ist der Smoker, der mit seiner 50 Meter Zunge einzelne Kämpfer herauszieht und langsam erwürgt. Ist dann nicht schnell ein Kollege zur Stelle, gibt es das erste Opfer zu beklagen. Das gleiche Spiel beim Hunter: Der agile Nahkämpfer kann sich aus der Hocke auf einen der Überlebenden stürzen und zerfleischt ihn so lange, bis ihn ein Kollege herunter holt. Einzelkämpfer haben hier keine Chance. Nur wenn man gemeinsam vorgeht und sich seine nächsten Schritte überlegt, hat man auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad eine Chance, das Ziel zu erreichen.

Die beiden letzten Monster bieten einige Besonderheiten. Zum einen wäre da der Tank, der mit extrem viel Lebensenergie und brutalen Angriffen die Überlebenden fast im Alleingang platt machen kann. Dieses Hulk-artige Muskelmonster taucht zum Glück aber recht selten auf und kann sich nicht lange verstecken, da im Versus-Modus ohne Feindkontakt der Frustrations-Level steigt, bis die Infizierten die Kontrolle verlieren. Gar nicht steuerbar ist die Witch. Das eklige Frauenzimmer sitzt harmlos und wimmernd in einer Ecke herum, bis es durch Feuergefechte, Berührung und Licht aufgeschreckt wird. Ihr müsst Euch also langsam vorbeischleichen, damit sie sich nicht kreischend und um sich schlagend auf Euch stürzt.

Im höchsten Schwierigkeitsgrad genügt ein Angriff und Ihr seid tot. Und das bedeutet mausetot und nicht wie bei den restlichen Attacken zu Boden geworfen, sodass Euch ein Kollege aufhelfen kann. Erst nach einer Weil könnt Ihr dann von einem anderen Überlebenden aus einem abgesperrten Raum befreit werden oder aber man startet gemeinsam in den Schutzräumen, die den Übergang zwischen den Abschnitten markieren.

Durch diese Spezial-Zombies, die zufällige Verteilung von Gegenständen und Untoten gleicht keine Partie einer anderen. Die Adrenalin-schwangeren ca. 1-2-stündigen Kampagnen bieten so einen enormen Wiederspielwert und trösten zugleich etwas über die etwas magere Waffenauswahl und die dünne Geschichte hinweg. Grafik, Sound und Gameplay wurden zwar nahezu perfekt ausgearbeitet und sorgen für eine wirklich dichte Endzeitatmosphäre, doch man kommt immer wieder an den Punkt, an dem man mehr über diese Welt wissen möchte. Was treibt die Überlebenden an, wer ist für die ganze Scheisse verantwortlich und wo bleibt das Militär? Fragen über Frage, aber nur sehr wenige Antworten.

Außerdem wird die Einzelspieler-Kampagne trotz hervorragender KI-Kameraden, die übrigens auch Online ausfallende Spieler ersetzen, schlicht langweilig. Mehr als acht Stunden wird man sich nicht allein vor den PC oder die Konsole setzen, erst im Koop-Modus beginnt das Spiel zu glänzen. Egal ob bei Steam oder über Xbox Live, Ihr müsst einfach ein paar Freunde einladen und bekommt im Gegenzug viele spaßige Stunden spendiert. Das Online-System ist recht ungewöhnlich und sehr einfach zu handhaben. Selbst auf dem PC genügt ein Knopfdruck und Ihr werdet in die nächste Partie geworfen. Wollt Ihr dagegen etwas mehr Einfluss auf Eure Mitspieler und die Qualität der Verbindung legen, wird es kompliziert.

Valve führt mit Left 4 Dead ein neues Server-System ein, das die Partien automatisch auf alle vorhandenen Server verteilt. Ein rein privater Spielplatz war lange gar nicht möglich, erst nach einer Protestwelle wurde diese Alternative ermöglicht, die aber recht kompliziert über die Konsole durchgeführt wird. Eine Liste von Servern und der passenden Verbindungsqualität bekommt Ihr nur, wenn Ihr nach einem Steam-Gruppen-Server sucht. In einer normalen Partie wird man zumindest momentan oft in die USA verfrachtet, was angesichts der enormen Spielgeschwindigkeit zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen führt. Meist sorgen die Lags für Unspielbarkeit und Ihr müsst Euch wohl oder übel einen anderen Server suchen.

Als kostengünstige Alternative könnt Ihr auch lokal einen Server hosten, was bei schnellen Rechnern und einer dicken Leitung recht unproblematisch ist. Leider funktioniert das nur mit einem Exklusivspiel mit Freunden, bei einem öffentlichen Spiel ist es reiner Zufall, ob Ihr als Anführer in der Lobby landet. Hier besteht noch einiger Nachholbedarf, um die gewohnte Valve-Qualität zu erreichen. Es ist zwar lobenswert, dass die Amerikaner das Spielgeschehen vereinfachen wollen, doch bei so vielen Restriktionen und Fallstricken kommt vielen Spielern die Galle hoch.

Habt Ihr die Kampagne endgültig bezwungen, könnt Ihr Euch in den Versus-Mdous stürzen. In diesem werden zwei Vierer-Teams gebildet, die abwechselnd die Rolle der Überlebenden und der Infizierten übernehmen. Bei einer Kampagne mit fünf Abschnitten ist man so ca. 2 Stunden beschäftigt. Punkte gibt es für die zurückgelegte Wegstrecke und die Anzahl der Überlebenden beim nächsten Schutzraum. Die Zombies müssen dabei eng zusammen arbeiten, um das Vordringen in den nächsten Abschnitt zu verhindern.

Spawnen dürft Ihr dabei als Hunter, Boomer oder Smoker an jeder beliebigen Stelle, nur nicht zu nah bei den Gegnern und nicht in ihrem Sichtbereich. Die Ehre einen Tank zu steuern, wird zufällig verteilt und entpuppt sich als extrem befriedigende Spielerfahrung. Mit etwas Übung können die Infizierten die anfängliche Überlegenheit der Überlebenden brechen und ihre Flucht in eine absolute Katastrophe verwandeln.

Bei der Grafik hat Valve aus der inzwischen schon etwas betagten Source-Engine alles raus geholt. Das Spiel ist erstklassig designt, muss aber mit eher mittelmäßigen Effekten und wenig detaillierten Zombies auskommen. Schön für Xbox Besitzer: Die PC-Version kann sich optisch kaum von der Konsolen-Variante absetzen. Leider wurde bei beiden Fassung das rote Blut durch Grünes ersetzt und einige blutige Details entschärft (Einige Steam-Besitzer hatten Glück). Was die Steuerung angeht, ist die Maus-Tastatur-Kombination natürlich unschlagbar. Durch die hohe Spielgeschwindigkeit fällt es mit dem Controller deutlich schwerer, sich in den höheren Schwierigkeitsgraden gegen die massiven Angriffe zu verteidigen. Schade nur, wenn, wie in meinem Fall, alle Spielkameraden keinen passenden PC besitzen und lieber auf der Xbox spielen.

Für mich ist mit Left 4 Dead ein Traum in Erfüllung gegangen. Als bekennender Zombie-Fan und begeisterter Coop-Spieler werde ich mich noch viele Tage, Wochen, vermutlich sogar Monate durch die untoten Horden metzeln. Ich bin zwar immer noch der Meinung, dass unterschiedliche Charakterwerte und ein größeres Waffenarsenal besser gewesen wären, aber das ist Jammern auf hohem Niveau. Das Endergebnis ist fantastisch und trotz starker Konkurrenz mein CoOp-Highlight 2008.

Dank des erstklassigen Supports der amerikanischen Entwickler mache ich mir keine Sorgen, dass einige nervige Details, wie die komplizierte Server-Suche und der eher magere Umfang, früher oder später einfach verschwinden. Da wir das Spiel aber im aktuellen Zustand testen, reicht es aufgrund dieser Mängel nicht ganz für eine 10. Offline-Spieler kommen sogar noch schlechter weg. Die KI macht zwar einen guten Job, aber ohne menschliche Mitspieler wird der Titel früher oder später schlicht langweilig. Wer sich aber wie meine Wenigkeit gern in Online-Gefechte stürzt und/oder LAN-Partien vorzieht, wird erstklassig bedient. Danke Valve für dieses einmalige Stück Software, Ihr habt mal wieder bewiesen, dass Ihr die Shooter-Könige seid.

Left 4 Dead ist seit dem 18. November über Steam erhältlich und ab dem 21. November für Xbox 360 und PC bei.

 

 

Ist der Artikel hilfreich? Dann bookmarken Sie ihn bei:

Hilfe?

3D Multiplayer-Games: Dark Orbit

Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...

Yahoo! Spiele-Forum

Left 4 Dead im Test. Was halten Sie vom neuen Spiel von Turtle Rock Studios?

Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.

Link zum Forum

Zum Games Guide-Forum · Zum Online-Spiele-Forum

 

 

 

Yahoo! Highlights:

Filmblog
Spiele Highlights
Video Suche
DFB Pokal
Autonews
Reiseplaner
Mehr...

 

Aktuelle Videospiele News:

Killerspiele
Unreal Engine 3
Blood Bowl
PS3: Insomniac: "Ratchet & Clank – A...
Resident Evil Zero
Microsoft
PS2: Déjà-vu ohne Zweifel: No Doubt verk...
PC: BioShock 2 erscheint ungeschnitten
PS3: Gerücht: Es ist "aus" mit Liberty C...
PS3: Brink auf PC mit dedizierten Server...
Spiel-Sucht
PS3: Foto 2 - Uncharted 2: Wir verlosen ...
Bayonetta
PC: R.U.S.E.: Beta ab dem 30. November
X360: Gerücht: Rockstar macht zweites "B...

Weitere Spiele Reviews:

DS: Scribblenauts
Neopets Puzzle Adventure [WII , Mag64]
Fuel
PS3: J! Megazone 23 - Blue Garland
Harvest Moon: Baum der Stille
Kingdom Hearts 358/2 Days
PC: Twin Sector
Overlord: Dark Legend
PS3: Guitar Hero: Metallica
PS3: King of Fighters XII
PSP: LittleBigPlanet
Gardening Mama [DS , Mag64]
PC: Aion: The Tower of Eternity
GearGrinder
The Humans [DS , Mag64]

Vorschau auf neue Spiele:

WII: Red Steel 2
PC: Divinity 2: Ego Draconis
PC: Star Trek Online
E3 09: God of War 3 - First Facts
DS: James Cameron's Avatar: The Game
PC: ArmA 2
PC: PES 2010
PC: Splinter Cell: Conviction
PS3: Fight Night Round 4
PS3: Ratchet & Clank: A Crack in Tim...
WII: House of the Dead: Overkill
DS: The Legend of Zelda: Spirit Tracks
WII: Cursed Mountain
GC09: Mass Effect 2
X360: Xbox 360 - Das wird 2009