Sowohl Microsoft als auch Sony arbeiten aktuell mit einigem Ehrgeiz daran, aus ihren Konsolen mehr als "nur" Spielplattformen sowie Musik- und Videoplayer zu machen. Die Benutzeroberflächen sollen Interaktion und natürlich universelle, soziale Anbindung garantieren. Letzte Schritte in diese Richtung waren das mit Zune, Twitter & Co. für die Xbox 360 und das auf v3.10 mit Facebook-Integration für die PlayStation 3. Doch sieht sich Microsoft hier als Vorreiter und glaubt, dass es in Sachen Online-Angebot niemand mit dem Konzern aufnehmen kann. Zumindest Microsofts Vizepräsident für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA), Chris Lewis, daran, dass die Redmonder mit dem so genannten Herbst-Update ihre Fähigkeit bewiesen haben, "das System wiederzubeleben...wie es niemand anderes kann. [...] Niemand kann uns in Bezug auf die Entwicklung von diesem Service und der vollständigen Neuerfindung des Services mit dem New Xbox Experience (NSE)-Update im vergangenen November das Wasser reichen." Lewis geht davon aus, das derartige Ansätze die Strategie von Microsoft bestimmen: "Das [Update; Anm. d. Red.] setzte keine neue Hardware voraus. Wir waren in der Lage, diese Art der Innovation über unseren Xbox 360-Dienst zu veröffentlichen, ohne den Konsumenten in irgendeiner Art zu belästigen." Auch der direkte Seitenhieb bleibt nicht aus: "Unsere Spiele sehen zweifelsohne auf der Xbox 360 besser aus und lassen sich besser spielen", fügte Lewis hinzu.
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Xbox 360
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