Sah es noch bis vor Kurzem so aus, als entferne sich Sony zusehends vom klassischen Retail-Verkaufsprinzip, geht Andrew House von Sony Computer Entertainment Europe (SCEE) von keinem schnellen Ende der abgepackten Ware aus. In einem Interview mit sprach House darüber, dass Sony auch weiterhin Medien in Verpackungen "zusätzlich zum Geschäft" unterstützen werde und nicht nur auf digitale Distribution setzen wird. House betonte, man habe stets deutlich gemacht, das die PlayStation Portable go nicht die aktuelle PSP-3000 ersetzen soll. Man müsse die PSP go als Ergänzung für diejenigen sehen, die ein digitales Angebot bevorzugen. Doch "[...] der Markt für verpackte Medien wird in absehbarer Zeit nicht aussterben", so House. Nachdem die PSP go auf der E3 im Sommer diesen Jahres erstmals offiziell angekündigt worden war, befürchteten viele Spieler, dass Sony künftig verstärkt auf digitale Inhalte setzt und dabei den klassischen Retail-Markt außer Acht lassen wird. Der kontinuierliche Ausbau des PlayStation Networks und die Entfernung des Laufwerks bei der PSP go hatten viele zu dieser Überlegung verleitet.
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