Eine neue internationale Studie von "Today's Gamers" hat herausgefunden, dass in Deutschland nur vergleichsweise wenig digital vertriebene Spiele oder herunterladbare Zusatzinhalte (DLC) erworben werden, während US-Konsumenten rund dreimal so oft zuschlagen. Im Rahmen der Untersuchung wurde das Nutzungsverhalten von 13.000 Spielern mit Internetzugang in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Belgien und der USA erfragt. Die Umfrage zeigt auf, dass in den USA rund 43 bzw. 40 Prozent aller Konsolen-Nutzer bereits DLCs oder komplette Spiele heruntergeladen bzw. dafür gezahlt haben. Deutschland weist hier mit 17 bzw. 13 Prozent die im Vergleich jeweils niedrigsten Werte auf. Dafür stehen hiesige Konsolen-Nutzer bei den traditionellen Retail-Verkäufen mit 52 Prozent an der zweiten Stelle hinter Belgien (55 Prozent). Rund 31 Prozent der deutschen Spieler nutzen üblicherweise Onlinehändler für den Spiele-Einkauf, nur mickrige sechs Prozent laden ihre Spiele online direkt herunter. Von den US-Konsoleros erwerben lediglich 47 Prozent ihre Spiele üblicherweise über die traditionellen Geschäfte, 22 Prozent von Onlinehändlern und 16 Prozent laden sie kostenpflichtig direkt aus dem Netz. Darüber hinaus haben Demos - wie von Publishern des Öfteren erwähnt - einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Spielern. 25 Prozent der US-Konsolenspieler und 30 Prozent der PC-Nutzer sehen die Verfügbarkeit einer Anspielfassung als "essentiellen Faktor für ihre Kaufentscheidung" an. Wobei dies sowohl auf männliche als auch weibliche Nutzer zutrifft. Unter unserem Link unten gibt es eine kleine Tabelle zu einigen Ergebnissen.
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