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Ob Reinier van der Ende, seines Zeichens Röntgen-Techniker und Gamer, die Geräte aufschrauben wollte oder nicht, ist nicht sicher. Klar ist aber, dass er das Innenleben seiner Konsole näher kenne lernen wollte. Und so kam er auf die glorreiche Idee, dafür seine Arbeitsgeräte zu nutzen. Inzwischen hat er tatsächlich Spielekonsolen und Zubehör seiner Sammlung - vom Atari 2600 bis zur PlayStation 3 - durchleuchtet. Das Ergebnis kann man in seiner Bildergalerie bei Flickr bewundern.
Sehr viele Details lassen sich auf den Bilder nicht erkennen. Plastik erscheint in dunklem Grau, Metallteile und Kabel in hellem Weiß. Dort wo die „X-Rays" ohne Hindernis direkt durchgedrungen sind, zeigt sich tiefstes Schwarz. Nur einem geübten Auge erschließt sich am Ende, was sich hinter den verschiedenen Kreisen, Würfeln und Drähten verbirgt, und welche Funktion sie erfüllen. Dem Laien dürfte ein Blick auf die Bilder höchstens ein Schmunzeln oder ein: „Und dafür habe ich so viel Geld gezahlt?" entlocken.
Die kleine Galerie zeigt auch Design-Regeln im Wandel der Zeit: Während die
heutige Maxime lautet, möglichst viel auf möglichst
kleinem Raum unterzubringen, schien 1977 noch genau die
umgekehrte Maxime zu gelten. Atari
leistete sich bei der VCS 2600 den „Luxus", eine für heutige Verhältnisse
mickrige Platine in einem ausladenden Gehäuse unterzubringen. Als Vergleich:
Sonys PS3 und das Atari 2600 sind in etwa gleich groß. Übrigens wirkte sich die
Verkleinerung von Ataris Nachfolgekonsolen tatsächlich auch auf den
Verkaufserfolg aus: Je kleiner die Geräte wurden, desto weniger verkauften sie
sich.
Ohne Schrauben und Garantieverlust: Hier geht es zu Reintjis X-Ray Funnies...
© Bilder: Reinier van der Ender
Harald Hesse
Mischa Strecker
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Benutzer Kommentare
Lustige Statistik ( je kleiner desto weniger Absatz bei Atari)
Posted by: zockeradi on Do 23:48 04.Jun. | Missbrauch melden