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Seit dem Nintendo die Wii veröffentlicht hat, geistern Videos und Bilder durch das Internet, in denen all zu enthusiastische Gamer mit dem Wii Controller in der Hand allerhand zerstören. Vasen und Spiegel wären dabei ja noch zu verkraften. Da die meisten Bewegungen auf den Fernseher zu gerichtet sind, geht jener recht häufig zu Bruch. Inzwischen hat sich hierfür sogar der Begriff „Wii Fail“ etabliert. Nintendo wird aufgrund dieser Geschichten auch nicht müde, beständig auf das Anlegen der Handschlaufe hinzuweisen und reichte einige Monate nach dem Start einen Überzieher für den Controller nach. Wii-Fans müssen sich seitdem entscheiden: Lieber das hässliche Silikon-Teil überstreifen und vielleicht die teuere Einrichtung schonen? Oder verzichten und das Risiko eingehen, die Hausratversicherung zu strapazieren.
Nun allerdings demonstrierte der Moderator eines amerikanischen Homeshopping Senders vor laufender Kamera, dass alle Vorsicht nichts nützt, wenn das Zubehör nicht ausreichend gesichert wird.
Crash - Boom - Bang
Sichtlich begeistert holt er zum Aufschlag aus – und schleudert den Tennis-Aufsatz direkt in den Bildschirm. Dass der danach nicht mehr wirklich gut funktionierte, sollte klar sein. Wir halten ihm aber zugute, dass er die Angelegenheit sportlich nahm, unverzagt weiter moderierte und für den Rest der Sendung die beschädigte Stelle „diskret“ verbarg. Hier geht es direkt zur Szene.
Eine Frage bleibt: Was soll an 15 Plastikaufsätzen für den Wii-Controller 130 Dollar wert sein? Das unschlagbare Angebot der Sendung wurde für 330 Dollar angeboten. Die Wii schlägt darin – in diesem Fall nur – mit 199 Dollar zu Buche. Den Rest zahlt der Kunde für diverse Mini-Schläger. Das riecht unserer bescheidenen Meinung nach ein wenig nach Abzocke. Aber wie sagt man so schön? Kleine Sünden bestraft der liebe Gott sofort.
Schadenfreude ist die schönste Freude
Weitere "Wii Fails".
Harald Hesse
Mischa Strecker
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