The Legend of Zelda: Phantom Hourglass
Man mag es kaum glauben, aber erst mit dem kommenden Action-Adventure The Legend of Zelda: Phantom Hourglass feiert der kleine Elfenjunge Link sein Debüt auf dem Nintendo DS. Dabei warten eingefleischte Nintendo-Fans schon seit Erscheinung des Handhelds sehnsüchtig auf einen Ableger von Nintendos wohl erfolgreichster Spielreihe. Da zurzeit die Games Convention im vollen Gange ist, bleiben auch neue Infos nicht aus. Für uns Grund genug, unsere erste Preview zum potentiellen Spielhit abzuliefern. The Wind Waker für Nintendo Game Cube hat nicht nur in Sachen Grafikstil Portrait gestanden, auch dessen Geschichte soll mit Phantom Hourglass fortgeführt werden.
Es bleibt keine Zeit
Gleich zu Spielbeginn trifft der Spieler auf die altbekannten Gesichter von Link, Tetra und ihrer Piratenbande, die sich einige Monate nach den Geschehnissen von The Wind Waker mitten auf dem Ozean befinden. Tief in eine Nebelbank geraten, finden sie ein Geisterschiff, welches sie sogleich erforschen. Und schon wirds brenzlig, denn bei der Erkundungstour gerät Tetra in Not. Bei dem Versuch ihr zu helfen, stürzt der tapfere Held Link von Bord. Gestrandet an einer unbekannten und verlassenen Insel, kommt unser Held durch den Gesang einer Fee wenige Tage später wieder zu Bewusstsein und macht sich schlagartig auf die Suche nach seiner Gefährtin, wobei ihm die Zeit kräftig im Nacken sitzt. An dieser Stelle findet der Titel des Spiels Phantom Hourglass seine Bedeutung, denn mit einem magischen Stundenglas gewinnt Link Zeit für seine Suche nach Tetra.
Eine Handbewegung reicht
Wie in jedem Teil der Zelda-Serie muss Link natürlich wieder etliche Rätsel lösen. Um Neulingen den Einstieg einfach zu gestalten, ist dem Ganzen eine kleine Einführung vorangestellt. Wenn man aber den Entwicklern Glauben schenken darf, wird man binnen weniger Minuten dank Touchscreen und Stylus das Handling beherrschen. Während also auf dem Touchscreen die Musik spielt, dient der obere Bildschirm, dank der Karte, zur Übersicht.
Zudem kann die Karte einfach auf die untere Mattscheibe gezogen werden, um dann Notizen wie Item-Verstecke und Wege machen. Kommen wir zurück zum Stylus, denn mit dem lässt sich jede Menge anstellen.
Mit einer raschen Drehung des Stifts schwingt Link sein Schwert und auch die Laufbahn des Bumerangs lässt sich mit einer kleinen Handbewegung vorherbestimmen. Erfahrene Kapitäne zeichnen ganz einfach den Weg des Schiffes vor. Während der Dampfer automatisch zum Ziel schippert, kann sich der Spieler entweder der schönen Aussicht oder der Meeresungeheuer annehmen, die man dann mit der in solchen Situationen unbezahlbaren Schiffskanone zurück auf den Meeresboden verbannt. Was bis jetzt noch nicht ganz zu den Wartenden durchgesickert zu sein scheint, ist der Mehrspielermodus, der im Spiel enthalten ist. Ihr könnt euch also mit einem Freund kabellos verbinden, um anschließend gegeneinander ins Gefecht zu ziehen.
Nicht nur für Kinder
Zeit für unseren Ersteindruck zur Optik, den wir uns bei einer kurzen Spielsession auf der Games Convention einholen konnten. Wie bereits erwähnt, ist der Cel-Shading-Look aus The Wind Waker beibehalten worden. Zwar machte sich damals bei einigen Fans Empörung über die Grafik des NGC-Titels breit, dennoch belegen die Verkaufszahlen den unglaublichen Erfolg des Spiels. Auch auf dem NDS präsentiert sich der Strampelträger dank scharfer Konturen und übersichtlicher Kameraführung in Bestform.
Ersteindruck
Was Links DS-Spinoff jetzt eigentlich nur noch fehlt, ist ein konkreter Erscheinungstermin, denn The Legend of Zelda: Phantom Hourglass konnte bisher vollends überzeugen. Taucht man einmal gemeinsam mit dem Zipfelmützenelf in sein neues Abenteuer ein, fällt es schwer, den DS wieder aus der Hand zu legen. Hinzu kommen noch die niedliche Grafik sowie die Soundkulisse, welche zusammen eine fabelhafte Atmosphäre erzeugen. Zwar war es uns noch nicht möglich, den Titel ausgiebig auf die Hörprobe zu stellen, doch hat Nintendo in Hinsicht auf den Sound schon immer absolute Qualität bewiesen. Damit auch aus spielerischer Sicht keine Wünsche offen bleiben, hat man die Funktionen des DS perfekt ins Spiel eingebunden. Wenn alles klappt, könnte Link seinen Kollegen Mario schon bald vom Thron der besten NDS-Titel stürzen.
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