Gesamtwertung78%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Weltenretter
Ben 10 ist eine der neueren Zeichentrickserien aus dem Nicht-Anime-Sektor die auf eine ordentliche Fanbasis bauen dürfen. Versoftungen waren da die logische Folge. Protector of Earth ist ein Action-Brawler der alten Schule im neuen Design, der keinen Hehl aus seinem repetitiven Gameplay macht. Mit Hilfe der Omnitrix darf sich Titelheld Ben in der DS-Variante in fünf Helden verwandeln und den Gegner kräftig eines auf den Deckel geben. Fans der Serie werden aufschreien, wo der kleine Junge doch eigentlich Zugriff auf inzwischen knapp 20 verschiedene Alienformen hat. Verständlicher Weise konnten aber rein spieltechnisch gesehen nicht alle implementiert werden. Ob wem der Focus auf Inferno, XLR8, Krake, Cannonball und die cool aussehende Kletterebe gefällt, wird von Fan zu Fan stark variieren. In den 2D-Umgebung lauft ihr von Bildschirm zu Bildschirm, dürft dabei oft aber nur weiter, wenn ihr die auftauchenden Gegner ausgelöscht habt. Hindernisse überwindet ihr durch die Spezialfähigkeiten der Charaktere. Inferno löscht zum Beispiel Brände und Krake erklimmt steile Felswände.
Zeig mir deine Omnitrix
Mit einem Drehrad an der Omnitrix wählt ihr einen Helden aus und ein Druck auf den großen runden Knopf lässt Ben sich verwandeln. Mehr Aktionen werden über den Touchscreen nicht gesteuert. Der Rest läuft ganz anständig über Steuerkreuz und die anderen Tasten, die, in verschiedenen Kombinationen gedrückt, Spezialattacken und angriffe loslassen.
Ein Opa und eine liebe Schwester
Im ersten Level weisen euch Opa und Schwester in die grundlegenden Steuerungen ein und führen euch bis zum ersten Levelausgang. Die Fähigkeiten der einzelnen Helden werden nicht bis in die Feinheiten erklärt. Um etwas ausprobieren mit den verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften kommt ihr also nicht herum. Durch den leichten Schwierigkeitsgrad und faire Rücksetzpunkte geht das aber leicht von der Hand.
Zerstörungsorgie
Wenn ihr acht Spieler mit jeweils einem Modul findet, dürft ihr auf bei Junkyard Fury innerhalb der Zeitvorgabe so viele Autos wie möglich zerstören. Macht es Spaß? Es geht so, zumal es gar nicht so einfach ist, in näherer Umgebung Mitspieler mit einem eigenen Spiel zu finden.
Es lebe Cel-Shading!
Der Cel-Shading-Look passt zu der Vorlage wie ein Bier zur Bratwurst vom Grill. Die Animationen sehen gut aus und könnten direkt aus einem Comic stammen. Dazu trägt nicht zuletzt bei, dass sich die 3D-Charaktere in einer 2D-Welt bewegen. Die Hintergründe sind zwar etwas statisch, aber wunderschön gezeichnet und getreu der Vorlage. Fans vermissen hier nichts und selbst Nicht-Fans werden überzeugt sein.
Steilvorlage
Über weite Strecken dominiert die Titelmelodie der Serie. Der Action-Theme in den Stages ist gut, hält sich dezent im Hintergrund und passt einfach perfekt zum Spielgeschehen.
Mach Dir einen Namen im Dark Orbit. Allein oder mit Verbündeten wagst Du Dich in weit entfernte Sternen- systeme vor und kämpfst um 10.000 € zum Spiel...
Ben 10 - Protector of Earth im Test.
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