Gesamtwertung55%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Muss das sein?
Crayola Treasure Adventures ist im Grunde nichts anderes als ein interaktives Malbuch und damit so überflüssig wie ein Sandkasten in der Wüste. Der Storymodus erzählt die Geschichte von den drei gestohlen Farbkristallen und dient zum Freispielen der Farben und Malvorlagen für das Malbuch. Geboten wird eine immer währende Folge von drei Minispielen: Zahlen verbinden, Puzzeln, Freiflächen ausmalen. Die knuffigen und farbenfrohen Umgebungen und die süßen Charakter stehen weit über dem Gameplay, das einfach zu mager ist. Selbst im Kindergarten werden sich die Kinder schnell langweilen, da nach 3 Minuten allen gesehen wurde. Zudem kommen später fiese Zeitlimits beim Ausmalen dazu, die die kleinen Künstler ganz schön frusten dürften. Im Malbuch schließlich greift ihr auf eine beachtliche Auswahl an 110 Bildern und 120 Wachsmalstiften zurück. Noch fix die Spitzengröße gewählt und munter darf gemalt werden. Gemalte Bilder dürfen dabei nicht (!) gespeichert werden. Wenn der kleine Knirps also munter eine Stunde gemalt hat, lässt er den DS entweder ewig an oder verzichtet auf das Kunstwerk.
Stiftsimulator
Große Menüs, große Flächen ohne den Touchscreen wäre Crayola Treasure Adventures kein Spaß. Beim Ausmalen der Bilder klickt ihr erst in eine Fläche und malt sie dann aus, wobei ihr nicht mehr über die Konturen malen könnt. So lassen sich ziemlich akkurat Autos, Vögel und Schiffe verzieren.
Tiergespräche
Der rote Stift Tip führt euch durch die kunterbunte Welt der Tiere und erklärt wirklich jeden einzelnen Schritt. Da es ein Game Over nicht gibt und das Schlimmste, was passieren kann, der Neustart des Levels ist, kann Crayola Treasure Adventures wirklich von den Kleinsten gespielt werden.
Farbenpracht
Die schön gezeichneten Hintergründe sind wirklich sehenswert. Das gesamte Spielgefühl ist einfach lieb, farbenfroh und wie Urlaub. Dennoch verstehe ich immer nicht, warum auf jegliche Art Animation verzichtet wird. Auch Kinderspiele dürfen sich bewegen. So bleibt es beim optischen Standbild.
Gar nicht mal so schlecht
Die Umgebungen des Storymodus haben alle ihre eigenen Melodien und die sind ganz in Ordnung. Treibend, nicht langweilig, sogar die Soundqualität stimmt. Der Soundtrack ist nett und wird die jungen Spieler nicht über das übliche Maß strapazieren.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Crayola Treasure Adventures im Test.
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