Gesamtwertung62%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Er ist unvergleichlich und unnachahmlich. Kein anderer Kater ist so faul, verfressen und abhängig von Lasagne wie er. Die Rede ist von seiner Exzellenz Garfield. Dieser feierte kürzlich die Premiere zu seinem zweiten Kinofilm und spielt nun auch die Hauptrolle in einem Videospiel. Garfield 2 ist der Titel des Jump and Runs zum Leinwandauftritt, das unter anderem für den Nintendo DS erscheint.
Das Spiel knüpft mit einer äußerst kurzen Geschichte an die Ereignisse des Filmes an. Garfield erhält eine Einladung von seinem neuen, blaublütigen Freund. Dieser möchte er, vor allem aufgrund eines versprochenen Festmahls, gerne nachkommen und bricht prompt auf. Sein Weg führt ihn quer durch die Stadt, über Dächer und durch die Höhlen nahe des Anwesens.
Fauler Kater- Hohe Sprünge
Bei Garfield 2 handelt es sich im Grunde um ein simples Jump and Run. Zwar bewegt sich der füllige Kater in dreidimensionalen Umgebungen, kann aber im Grunde nur vor oder zurück laufen. Gelegentlich bietet sich die Möglichkeit, einem von zwei unterschiedlichen Wegen zu folgen. Diese Abzweigungen werden durch besondere Symbole für jeden der Pfade markiert. Um einen der Wege auszuwählen, reicht ein Druck auf das entsprechende Symbol auf dem Touchscreen. Dieser kommt ansonsten nur in kleinen Zwischensequenzen zum Einsatz. In diesen Minimissionen schaut man sich mit Hilfe des Touchscreen aus der Ich-Perspektive um. Dabei gilt es zum Beispiel, einen Weg in das Anwesen zu finden. Sind die Missionen am Anfang noch sehr simpel, werden sie mit der Zeit raffinierter. So muss Garfield unter anderem Busfahrpläne studieren, damit er in die richtigen Buslinien einsteigt und seinem Ziel näher kommt. Neun Leben für eine Lasagne
Die Steuerung ist generell sehr einfach gestaltet. Neben der normalen Fortbewegung stehen dem Kater nur noch die drei weitere Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung.
Das Schleichen, um beispielsweise keine Fledermäuse aufzuschrecken, ein kräftiger Sprung, mit dem sich auch höher gelegene Ebenen erreichen lassen und das Mauzen. Letztere Aktion kann nur in gewissen Situationen angewendet werden, um etwa einige Vögel aufzuscheuchen.
Berührt Garfield einen Gegner oder fällt in einen Abgrund, verliert er eines seiner neun Leben. Diese stehen ihn in jedem Level vollständig zur Verfügung. Auch wenn der schnurrende Held im Grunde auf dem Weg zu einem Festmahl ist, hält ihn das nicht davon ab, auf seiner Reise weitere Leckereien zu verputzen. Wie viele Snacks in einem Level versteckt sind, wird auf dem oberen Bildschirm angezeigt.
Welchen Nutzen diese Happen erfüllen, ist jedoch nicht erkennbar. Alle bereits absolvierten Missionen können jederzeit erneut gespielt werden. Zudem bietet sich die Möglichkeit, im Zeitmodus auf die Jagd nach Bestzeiten zu gehen.
Die Grafik in Garfield 2 ist recht nett anzusehen. Die Animationen des behäbigen Katers sind größtenteils flüssig. Die Umgebungen sind gut gestaltet, sehen aber gelegentlich ein wenig kahl aus. Im Übrigen wirken einige Texturen etwas pixelig. Der Sound ist leider sehr eintönig und qualitativ nur mittelmäßig. Ähnlich verhält es sich mit der Hintergrundmusik. Mehr schlecht als recht untermalt diese des Spielgeschehen mit leicht nervigen Melodien.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Garfield 2 im Test.
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