Gesamtwertung72%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Harvest Moon belehrte einst auf dem SNES etliche Spieler, dass das Leben eines Bauern gar nicht so übel sein kann. Ernten, Melken und Säen kann durchaus eine Menge Spaß machen, vom Suchtpotenzial ganz zu schweigen. Immer wieder gab es Neuauflagen der erfolgreichen Farm-Simulation mit nur wenigen neuen Features. Nun hält die Serie auf die aktuelle Handheldgeneration Einzug und somit auch auf den DS. Doch können Touchscreen und Mikrofon dem angestaubten Spielprinzip neue Würze verleihen?
Mein Hund, meine Katze, meine Farm
Im Grunde ist alles ganz einfach. Der frisch benannte Hauptcharakter muss eine kleine Farm aufbauen und diese richtig aufpolieren, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der rote Faden dabei ist das Verschwinden der Erntegöttin und ihrer 101 Wichtel. Schuld an der Misere hat die jähzornige und etwas ungeschickte Hexenprinzessin. Diese wendet sich jedoch reumütig an den Protagonisten und brummt ihm die Suche nach den Wichteln auf. Dieser hilft bereitwillig. Den Einstieg ins Spiel erleichtert ein Fernsehkanal der Wichtel, der Wichtelkanal. Auf diesem Kanal lassen sich diverse Informationen und Tipps zur Arbeit eines Bauern abrufen. Ein Blick ins Handbuch von Harvest Moon DS lässt sich dennoch kaum vermeiden. Hier sind nämlich genauere Infos zu den Dorfbewohnern und die Öffnungszeiten der Läden zu finden.
Mag der Einstieg Kennern von Harvest Moon recht leicht fallen, brauchen Neulinge doch etwas Zeit, um sich zurecht zu finden. Vor allem ist es schwierig die Kondition des virtuellen Bauer abzuschätzen. Wie viele Felder kann man bearbeiten und wie viele Tiere versorgen, ohne den Protagonisten zu sehr verausgaben. Übertreibt man es, bricht dieser nämlich zusammen und man vergeudet wertvolle Zeit.
Ackern auf den Äckern
Die wichtigsten Tätigkeiten eines Bauern sind natürlich das Bearbeiten von Feldern und das Verpflegen der Tiere. So gilt es den Boden aufzubereiten, Samen zu säen, Pflanzen zu gießen und zu ernten, Futter zu geben und für das Wohl der Kühe, Schafe und Hühner zu sorgen. Doch dabei soll es nicht bleiben. So kann man wild wachsende Pflanzen, Holz und Steine sammeln, sich um die eigene Katze und den eigenen Hund kümmern oder sich im Dorf umschauen. Kurzum, es gibt immer was zu tun bei Harvest Moon DS. Die Farm ausbauen, den Damen den Hof machen und eine Familie gründen, alles ist möglich. Angenehmerweise legten die Entwickler auch wert auf einen gewissen Komfort. Die Übersichtskarte ist beispielsweise immer abrufbar und die meisten Einkäufe können bequem per Haustelefon getätigt werden. Im Laufe des Spiels, wenn bereits einige Wichtel gefunden wurden, kann zudem deren Hilfe angefordert werden. Für ein gewisses Entgelt geht dann eines von sieben Wichtelteams an die Arbeit. Jedes dieser Teams ist für einen bestimmten Aufgabenbereich zuständig. Die einen bewässern die Felder, andere Füttern die Tiere oder ernten die Felder. Besonders praktisch sind die Gegenstände, die man nur bei den Wichteln erstehen kann. Das sind sehr ertragreiche Samen oder Artefakte, die nützliche Fähigkeiten in sich tragen. Die Währung der kleinen Helfer sind Medaillen, die man bei ihnen mit Geld ertauschen oder bei einer kleinen Runde Memory gewinnen kann. Gelegentlich gibt es auch Feiertage, die das Geschehen etwas auflockern. Die verschiedenen Jahreszeiten und Wetterlagen bringen zudem mehr Abwechslung ins Spiel.
Harvest Moon D(SNE)S
Die Bedienung von Harvest Moon DS ist einfach zu erlernen, da das Spiel größtenteils über Steuerkreuz und Knöpfe gesteuert wird. Zur Verwaltung vom Inventar oder für die Pflege der Tiere kommt wiederum der Touchscreen zum Einsatz. Über diesen können die Kühe ordentlich geputzt, die Schafe geschoren und das Hundchen gestreichelt werden. Das Mikrofon kommt nicht zum Einsatz. Grafisch haben sich die Entwickler stark an den älteren Teilen der Serie orientiert.
So sieht Harvest Moon DS wie eine buntere und leicht aufpolierte Fassung des Klassikers aus. Ein wenig mehr Liebe zum Detail in Bezug auf die Optik wäre jedoch wünschenswert gewesen. Viele Bewegungsabläufe sind unflüssig und das Inventar sehr trist. Hier hätte man dem Spiel mehr Stimmung verleihen können. Diesen Nachteil gleicht die Hintergrundmusik etwas aus. Diese passt sich der jeweiligen Jahreszeit an und untermalt das Geschehen schlicht und angenehm. Die Soundeffekte sind wiederum recht eintönig.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Harvest Moon DS im Test.
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