Gesamtwertung63%/10 |
GrafikBefriedigend SoundMangelhaft |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungBefriedigend |
Friss den Fisch!
Als Trainer und Freund eines ausgewachsenen Delfins dürft bei Mein Freund, der Delphin munter einen weiteren Nintendogs-Nachahmer genießen. Auf den ersten Blick schlägt sich die Delfin-Simulation gar nicht so schlecht, scheitert aber letztlich an den sehr beschränkten Möglichkeiten. Hauptziel ist es, dem Delfin solange zuzuschauen, bis er einen Trick vollführt, ihn dann zu loben und zu füttern, um die gelernten Tricks dann bei einer Show vorzuführen. Ausgeführt werden diese durch einfache Zeichenkommandos auf dem Touchscreen. In eurer Freizeit interagiert ihr dann leider nur sehr eingeschränkt mit ihm. Etwas ins Becken werfen geht nicht. Ihr müsst immer warten, bis der Delfin kommt und es sich abholt, nur um dann ein paar Sekunden damit zu spielen. Ganz nett ist ein textbasiertes Lexikon, indem es alles Wissenswerte über die grauen Säugetiere gibt.
Zeichenschwäche
Gesteuert wird die interaktive Delfinshow komplett über den Touchscreen. Mängel gibt es nur bei der Erkennung der Kommandos, die für die Tricks gezeichnet werden müssen. Um den Befehl zu einem Salto zu geben, müsst ihr beispielsweise von der Nase zur Stirn und dann wieder einen Strich zurückziehen. Unerklärlicherweise funktioniert das aber nicht immer wie gewünscht und euer Delfin bleibt stumpf vor euch schwimmen und macht gar nichts.
Trainingslager für Säugetiere
Ihr müsst lediglich einen Namen wählen und dürft es euch gleich darauf am Beckenrand eures Schützlings bequem machen. Tutorials erklären die Spielmechanik, sind aber nicht ganz fehlerfrei. Es kommen immer erst die (teilweise langen) Texterklärungen, bevor ihr dann alleine mit der Spielsituation gelassen werdet. Wenn ihr zufällig die Erklärung des Schwimme weg Kommandos verpasst habt, ihr aber erst weiter machen dürft, wenn euer Delfin wegschwimmt, habt ihr ein kleines Problem.
Ja so blau, blau, blau
Ein grauer Delfin, eine blaue Wasserfläche und pixelige Hintergründe. Viel zu sehen gibt es nicht und idyllischer Karibikflair sieht ebenfalls anders aus. Die Animationen des Tümmlers sind OK, nur seine Interaktionen mit Futter und Spielzeug könnten besser sein. Während der Übungen werden auf dem oberen Bildschirm komisch aussehende Pinguine (Warum auch immer) dargestellt in tristen Umgebungen. Insgesamt guter Durchschnitt.
Delfinsprache?
Das eintönige Soundgedudel ist nervig und mit der Dauer wird es auch nicht besser. An das Schwappen der Meereswellen haben die Entwickler noch gedacht, aber warum geben die Delfine keinen Mucks von sich? Richtiges Spielgefühl kommt so nicht auf.
Mein Freund der Delphin im Test.
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