Gesamtwertung62%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Ich werde Hokage!
Im neuen 3D-Beatem Up rund um den ehrgeizigen Naruto Ich werde Hokage Uzumaki und mehr als einem Dutzend weiteren spielbaren Charakteren schlagt ihr euch durch die Geschichte der erfolgreichen Animeserie. Der Storymodus beginnt bei der Chunin-Auswahlprüfung mit dem Kampf von Naruto gegen Neji. Im weiteren Verlauf schlüpft ihr dann wechselnd in die Rolle verschiedener Charaktere der relevanten Auseinandersetzungen, die durch Dialoge und Standbilder miteinander verbunden werden. Da das Spiel sowieso nur Leute kaufen, die die Serie kennen, sind die Mängel bei den inhaltlichen Zusammenhängen zu verkraften. Abseits der Story dürft ihr lediglich in Einzelmatches gegen die CPU antreten oder gegen einen Freund kämpfen. Gekämpft wird auf dem oberen Bildschirm. Auf dem Touchscreen wählt ihr Power-Ups aus, die euch im Kampf unterstützen. So füllt ihr eure Energie wieder auf oder versiegelt beispielsweise das gegnerische Chakra. Anders kommt der Stylus nicht zum Einsatz.
Übliche Kost
Das angekündigte 3D entpuppt sich in der Praxis als normales Beatem Up-3D, in dem ihr euch stur auf einer Linie mit dem Gegner bewegt, mit den Richtungstasten aber in den Vorder- beziehungsweise Hintergrund gewechselt werden kann. Im Kampf stehen sich stets nur zwei Charaktere gegenüber. Die Steuerung ist dabei denkbar einfach: Hin- und her laufen, ein schwacher Angriff (B), ein starker (Y), ein Sprung (X), sowie die R-Taste zur Verteidigung. Kombos entstehen durch wechselndes Drücken von B, Y und eventuell einer Richtungstaste, wobei es einfach draufhauen ebenso tut. Erfolgreiche Angriffe füllen eure Chakraenergie, mit der Spezialangriffe und Ausweichmanöver ausgeführt werden können. Bei gefüllter Anzeige wird mit dem A-Knopf ein Spezialangriff vollführt, der grafisch durch bildschirmfüllende Effekte begleitet wird. Die eigentlich mächtigen Angriffe sind leider schlecht ausbalanciert. Einige Charakter machen zwei bis drei Mal so viel Schaden wie andere, was gerade im Multiplayermodus schade ist. Gerade auf den unteren Schwierigkeitsstufen wird die L-Taste zum Siegesgarant: Damit teleportiert ihr euch hinter den Rücken des Gegners, dürft aber sofort weiter angreifen. Viele Kämpfe sind so schnell entschieden.
Ninjatraining
Im leichteren der beiden Schwierigkeitsgrade ist der Einstieg schnell gefunden. Die CPU agiert etwas unausgewogen, fängt manchmal eine Zeit brav eure Schläge ein um kurze Zeit später aufzudrehen. Da diese lichten Momente schnell wieder nachlassen, sind die ersten Siege aber nicht gefährdet. Auf der schwierigen Stufe handelt die CPU schon besser, wechselt häufig die Position und spart auch nicht mit den Spezialangriffen.
Alle mit an Bord
Die fünfzehn freispielbaren Charaktere im Cel-Shading-Look sehen gut aus. Naruto, Sakura, Sasuke, Rock Lee, Gaara und Co. machen bei den Animationen eine geschmeidig flinke Figur und kämpfen sich flüssig durch die sieben Umgebungen. Diese sind nicht überragend und bestehen nur aus Boden und einer entfernten Grafiktapete. Etwas pixelig, dafür aber schön bunt und ausladend, sind die Inszenierungen der Spezialattacken.
Stumme Dialoge
Für die Ohren wird wenig geboten. Die wenigen Musikstücke klingen nervig und nach Standardkost, die kargen Schlaggeräusche müssen ebenfalls nicht sein. Leider gibt es in der deutschen Version keine Sprachausgabe, die Dialoge bleiben stumm.
Optionsmangel
Mit einem zweiten Modul und einem weiteren DS dürfen Zwei-Spieler-Matches ausgetragen werden. Schade, dass es keine Download-Funktion für ein Modul gibt.
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