Gesamtwertung89%/10 |
GrafikGut SoundSehr gut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Tony Hawk macht mit seinen Kollegen die Westküste Amerikas unsicher und Tony Hawk's American Sk8land bietet die Gelegenheit, am Road Trip teilzunehmen. Jetzt heißt es Board einpacken und ab dafür.
Als frischer Wettbewerbsgewinner wird der Hauptcharakter vom professionellen Skater Tony Hawk eingeladen, ihn auf seinem Trip an der Westküste zu begeleiten. Kaum in Hollywood angekommen macht er Bekanntschaft mit Mindy, die ihm eine kleine Unterweisung in die Umgebung gibt. Nach einiger Spielzeit gelangt das Gespann zu einer heruntergekommenen und verlassenen Skatehalle und beschließt mit vereinten Kräften, diese wieder auf Vordermann zu bringen. Das Geld soll durch das Erfüllen kleinerer Aufgaben, Teilnahmen an Wettbewerben und mit Hilfe von anderen Profiskatern aufgetrieben werden.
Erfahrene Tony Hawk-Spieler legen sofort los, denn an der bewährten Steuerung hat sich wenig geändert. Der virtuelle Skater wird nach wie vor über das Steuerkreuz gelenkt, während sich durch drücken der B-, A-,Y- und X-Knöpfe Ollies, Grab-, Flip- und Grindtricks ausführen lassen. Dabei entscheiden die gedrückten Richtungen auf dem Steuerkreuz, welches Kunststück durchgeführt wird. Daneben gibt es noch Tricks, wie Backflips und Manuals,die mittels verschiedener Tastenkombinationen realisiert werden. Außerdem besteht kann man Spezialtricks präsentieren, wenn eine entsprechende Spezialanzeige durch gute Tricks gefüllt wurde. Diese können neuerdings auch über den Touchscreen ausgelöst werden. Es ist also nicht zwingend notwendig, sich die entsprechenden Tastenkombinationen zu merken. Bei gefüllter Spezialanzeige kann außerdem der Zeitlupenmodus kurzzeitig aktiviert werden. Das erleichtert die saubere Ausführung der Tricks um einiges. Neu ist zudem der so genannte Freak Out. Misslingt ein sehr guter Trick, erscheint eine Anzeige mit drei pulsierenden Balken. Durch Berührung werden diese Balken zum Stillstand gebracht, wobei die Devise gilt: Je höher, desto besser! Dieser Freak Out schreibt dem Spieler Trickpunkte gut und kann unter gewissen Umständen sogar die Spezialanzeige wieder komplett füllen. Neben den genannten Funktionen dient der Touchscreen zusätzlich als Übersichtskarte. In den meisten Fällen ist die Karte jedoch völlig unnötig.
Insgesamt 13, größtenteils punkige, Titel stehen zur Verfügung. Falls man einen oder mehrere Songs nicht mag, schaltet man diese im Optionsmenü einfach aus. Die Sprachausgabe der Charaktere ist sowohl im Spiel, als auch in den Zwischensequenzen englisch mit deutschem Untertitel. Neben diversen Einstellungen bezüglich Sound und Tricks, lassen sich, wie in anderen Tony Hawk-Titeln auch, das Deckdesign und das Skateroutfit verändern. Leider sind die Auswahlmöglichkeiten zur Gestaltung der Skater recht begrenzt. Gerade mal 19 Kopfdesigns, zehn Shirts und sechs Hosentypen stehen zur Auswahl. Wem die Auswahl an Deckdesigns nicht genügt, kann im Board-Editor eigene Grafiken entwerfen. Im Optionsmenü lassen sich außerdem die Statistiken des Skaters einsehen. Diese Statistiken bestimmen, wie schnell der Charakter fährt, wie hoch er springt, wie gut er die Balance halten kann und so weiter. Die verschiedenen Attribute werden jedoch nicht durch Erfahrungspunkte, sondern durch pures Können gesteigert. So erhöht sich zum Beispiel die Balance für Manuals, wenn man es schafft, einen Manual besonders lange zu halten. Natürlich besteht jederzeit die Möglichkeit, sich anzusehen, wie welcher Wert gesteigert werden kann.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Tony Hawk's American Sk8land im Test.
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