Gesamtwertung69%/10 |
GrafikGut SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Im Zoo ist die Hölle los
Das Spielprinzip ist schlicht und übersichtlich gehalten: Auf dem unteren Bildschirm des Nintendo DS findet ihr einen Batzen durcheinander gewürfelter Tierchen auf einem acht mal acht Felder großen Spielfeld. Eure Aufgabe besteht darin, drei oder mehr Tiere der gleichen Gattung durch vertauschen in eine Reihe zu bringen, sei es horizontal oder vertikal. Ergibt sich daraus jedoch keine Reihe mit mindestens drei Viechern, tauschen diese ihre Position wieder zurück. Klingt insgesamt simpel, ist es aber nicht. Nicht nur die euch im Nacken sitzende Uhr setzt euch unter Druck, auch die Vorgabe der noch zu fangenden Tiere einer Gattung engt euch in der Wahl der Kombinationen ein.
Während ihr euch im normalen Modus noch durch 30 Levels kämpft, in denen ihr nur eine festgelegte Anzahl fangen müsst, erwarten euch im Questmodus verschiedene Missionen mit einzelnen Aufgaben. So müsst ihr beispielsweise einen Level abschließen, ohne eine Kombo zu vollführen. Außerdem dürft ihr im Auf Zeit-Modus probieren, in sechs Minuten möglichst viele Punkte zu erreichen oder aber unter Tokoton ganze 100 Reihen der gleichen Tierart zu sammeln, um den nächsten Schwierigkeitsgrad zu erreichen. Wer einen Kumpel samt zweiten Nintendo DS am Start hat, darf außerdem zu zweit lospuzzeln, dank Downloadoption wird dazu nur ein Modul benötigt. Jede gelungene Reihe bringt euch hier jedoch keine Extrazeit wie es noch in den anderen Modi der Fall war, sondern senkt die Zeitleiste eures Kontrahenten. Die Anzahl der Spielmodi verspricht zwar Abwechslung, so ganz will diese jedoch nicht aufkommen, da ihr im Prinzip doch immer nur dasselbe macht. Aus grafischer Sicht bietet Zoo Keeper passende Kost, wie man sie in einem Puzzlespiel erwarten würde. Die Tierchen sehen in ihren eckigen Porträts ganz putzig aus, negativ anzumerken ist jedoch, dass es nur einen einzigen Levelhintergrund gibt. Der sieht zwar gut aus, trägt aber nicht gerade zur nach einigen hundert durchgespielten Levels ersehnten Abwechslung bei.
Hier hätte ich mir beispielsweise einen Weltraumzoo vorstellen können mit abgespaceten Tieren. Als extrem nervend entpuppte sich bereits nach kurzer Spielzeit die Hintergrundmusik. Diese kann jedoch unter den Optionen ausgestellt werden, so dass ihr die gute, wohlgemerkt deutsche, Sprachausgabe trotzdem hören könnt. Der größte Vorteil zur im Internet frei erhältlichen Flashversion ist jedoch die Steuerung: Anstatt mit der Maus wie doof rumzuklicken, huscht ihr blitzschnell mit dem Stylus über den Bildschirm und fahrt somit mehr Dreier pro Minute ein als der FC Bayern in einer ganzen Bundesliga-Saison.
Zoo Keeper im Test.
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