Gesamtwertung60%/10 |
GrafikBefriedigend SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegMangelhaft |
BedienungGut |
Von Elchen und Zebras
Als Ableger des PC-Orginals hat es der zweite Teil der Zoo Tycoon-Reihe mit gut dreieinhalb Jahren Verspätung auf den Nintendo DS geschafft. Einzelspieler spielen sich durch die recht kurze Kampagne mit fünf Kapiteln und jeweils drei Szenarien inklusive einem Pflichttutorial oder toben sich im freien Spiel aus. Trotz des Alters ist das Spiel nach wie vor ganz ordentlich. Baut einen Zoo mit Laufwegen, Infrastruktur und Tieren und verwaltet die Gelder, investiert in Forschung und neue Nahrungsmittel. Als Tierpfleger pflegt ihr in fünf Minispielen die Tiere und haltet die Gehege sauber. Der Tiefgang beschränkt sich auf knapp drei Dutzend Tierarten, deren Gehege den natürlichen Gegebenheiten angepasst werden sollte. Ein Elefant im Wasser ist eben nicht die beste Wahl.
Nerviges Scrollen
Die Stylussteuerung ist ganz brauchbar, wirklich nervig ist nur das Scrollen über das Raster. Die geschieht mit dem Steuerkreuz und ist gewöhnungsbedürftig träge. Scrollen mit dem Stylus geht viel besser, nur könnt ihr dann keine Objekte platzieren. Änderungen der Ansicht erfolgen mit den übrigen Tasten des DS. Die Minispiele lassen sich ohne Probleme steuern. Ein Klick hier, ein Drag & Drop da viel mehr gibt es hier aber auch nicht zu tun.
Pflichtbewusst
Das Pflichttutorial erklärt nur die nötigsten Spielzüge und ist nicht frei von Macken. Gerade das Tutorial zu den Wegen hat im Test arge Probleme gemacht und wollte erst nach mehrmaligem Anlauf gelingen (Obwohl immer das gleiche gebaut wurde). Nervig, da ihr nur dann die richtigen Kampagnen spielen dürft, wenn ihr das OK von der CPU bekommten habt.
Um die Wette!
Ist ein zweiter Zoo Tycoon 2-Besitzer in der Nähe? Dann dürft ihr um die Wette einen großen Zoo aufbauen! Für das kurze Spielchen zwischendurch damit komplett ungeeignet, aber immerhin ein Multiplayermodus.
Pixelwüste
Der Grafik auf GBA-Niveau mangelt es an Details und richtigen Kameraperspektiven. Die Zoomstufen sind schlecht gewählt, zumal keine eine wirkliche Nahaufnahme zeigt. In den Minispielen sehen die Tierchen ganz ordentlich aus, warum also nicht auch während des Manageralltages? So bleibt es bei einer unschönen oben drauf Sicht.
Muuuuuh!
Durch leise, zarte Melodien und das ein oder andere Tiergeräusch wird die Tierparkatmosphäre recht gut in Szene gesetzt. Etwas störend wird die Musik nach einiger Spielzeit natürlich dennoch, aber ist das durchaus in Kauf zu nehmen.
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