Gesamtwertung83%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Bruce The Legend Lee, ein Name der für fulminante Kampfsportaction steht. Vicarious Visions bringt uns den 70er Jahre Kung Fu Star auf den GBA. Ob er auch auf dem Handheld einschlägt wie damals an der Kinokasse, könnt Ihr in unserem Review nachlesen.
Aus alt mach neu
Der bekannteste Schauspieler aus Asien ist zweifelsohne Bruce Lee. Durch seinen frühen Tod wurde er gar zur Legende. In Enter The Dragon (Der Mann mit der Todeskralle) hatte er 1973 seinen letzten großen Auftritt. Nun ist es aber wieder Zeit ihn aus der Gruft zu holen um den Tod seines Meisters zu rächen. Dieser wurde nämlich ermordet und Hai Fengs, der von Bruce Lee verkörpert wird, einziger Hinweis ist die Mordwaffe, die mit einem Symbol eines gegnerischen Kampfordens versehen ist. Um die Mörder ausfindig zu machen, schleicht sich Hai in den Orden der Yakan ein und trifft dabei einen geheimnisvollen Helfer, der vorgibt Hai Feng unterstützen zu wollen. Der Geheimnisvolle entpuppt sich als Agent von Interpol und vereinbart mit Hai einen Handel. Hai liefert Interpol den Anführer des Yakan Ordens, der auch als Schmugglerring fungiert, und Booth, so der Name des Agenten, hilft im Gegenzug den Tod des Meisters zu rächen.
Der Anfang ist getan und die weitere Story wird in kurzen Zwischensequenzen mit hübsch gezeichneten Standbildern vorangetrieben. Auf den ersten Blick sieht Bruce Lee Return of the Legend wie ein Jump&Run mit vielen Kampfeinlagen aus. Schaut man aber genauer hin, erkennt man dass da doch etwas mehr ist, denn das Gameplay ist sehr abwechslungsreich ausgefallen.
Auf der einen Seite gibt es natürlich in einigen Missionen das Platt-mach-Prinzip, zusätzlich gibt es aber noch einige Dinge, die beachtet werden müssen. Um beispielsweise an wichtige Dokumente, die in einem Haus verborgen sind, heran zu kommen, gilt es vollkommen unerkannt zu agieren. Das bedeutet sich an Plattformen entlang hangeln, in Nischen verstecken und Gegner hinterrücks mit Pfeilen ausschalten. Damit das Ganze nicht zu unfair wird, sind die Checkpoints im Spiel recht üppig verteilt und ein jeder dürfte die Aufgaben bewältigen können noch dazu wenn man unendlich Leben besitzt. Vielen dürfte das Spiel möglicherweise sogar zu leicht sein, denn da man jede Stelle beliebig oft wiederholen kann, geht man teilweise etwas unvorsichtig zu Werke.
Für Bruce Lee Return of the Legend wurde eine aufgebohrte Version der Grafikengine, die auch schon in Spiderman The Movie überzeugen konnte, eingesetzt. Die Animationen und die Umgebungsgrafik waren damals schon sehr gelungen und sind dank sinnvoller Verbesserungen nach wie vor sehr gut. Bruce Lees Aktionen, seien es nun die vielen Kickvarianten oder die ebenso reichlichen Schlagmöglichkeiten, sind butterweich und die Hintergründe wurden sehr fantasievoll erstellt. Lediglich die Gegner scheinen von der Stange zu kommen, denn hier wurde zu sehr an Abwechslung gespart. Soundtechnisch gibt sich das Spiel absolut keine Blöße. Bruce Lees markantes Kampfgeschrei ertönt stets passend aus den Lautsprechern und die sonstigen Effekte, wie Schläge und Tritte sind ebenfalls gelungen. Auch musikalisch passt einfach alles zusammen. In den Zwischensequenzen ertönen eher langsamere chinesische Melodien, während in den actionreicheren Levels schnellere Musik dominiert.
Bruce Lee - Return Of The Legend im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Vicarious Visions?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.