DK: King of Swing

Review
Plattform
Nintendo Game Boy Advance
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Paon Corporation
Erscheinungsdatum
-
Genre
Abenteuer
USK
0
DK: King of Swing [GBA , Justgamers]

Gesamtwertung

82%/10

Grafik

Gut

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Gut

Spieleinstieg

Sehr gut

Bedienung

Sehr gut

DK: King of Swing

Der wohl berühmteste Primat der Welt ist wieder auf dem Gameboy unterwegs. In DK: King of Swing spielt ihr erneut den Affen Donkey Kong, dieses Mal jedoch nicht im Rahmen eines traditionellen Jump&Runs, sondern eines Geschicklichkeitsspieles. Ob der Lianenturner auch in dieser Rolle glänzt, erfahrt ihr in unserem Test...

King K. Rool is back

Ein neuer Tag voller Spannung und Überraschungen bricht im Dschungel an. Die Familie Kong bereitet sich auf das nächste Event vor in dem es heißt: „Wer wird der Held des Dschungels?“. Doch was trübt wieder einmal die perfekte Stimmung? Richtig, der fiese King K. Rool ist zurück und stibitzt alle Münzen, die beim Wettbewerb benötigt werden. Donkey Kong, der Mann... äh, der Affe des Dschungels macht sich natürlich sofort auf dem Weg, um sich sein Eigentum wieder zurück zu holen. Ob er dies jedoch schafft, liegt allein in euren Händen.

Mach mir den Affen

In „DK: King of Swing“ hat sich die Spieleschmiede „Nintendo“ etwas neues einfallen lassen: Ihr steuert euren Protagonisten nicht wie bislang mit dem Steuerkreuz und hangelt euch so durch die Levels, sondern es werden dieses Mal lediglich die zwei Schultertasten benötigt. Bevor ihr das Spiel überhaupt im Story-Modus starten könnt, wird euch die neue Steuerung in einem Tutorial genauestens erläutert.

Das gesamte Spiel wird in 2D präsentiert und Ziel jedes Levels ist es den Ausgang zu finden um das nächste Level Freizuschalten.

Eure Startpunkte in den Levels sind immer verscheiden, einmal müsst ihr euch von links nach rechts durch das Level schwingen, ein anderes Mal schwingt man sich das Level von unten nach oben So entsprechen die Schultertasten den Händen von Donkey. Durch abwechselndes Drücken der Tasten bewegt ihr euch elegant von Liane zu Liane. Sollte der Abstand zwischen den Plattformen zu groß sein, könnt ihr mit einem Druck auf die beiden Schultertasten aufladen und so einen weiteren Sprung machen. Klingt einfach, ist aber in der Praxis vor allem in höheren Levels nicht mehr so leicht.

Abwechslung wird groß geschrieben

Um euch genügend Abwechslung zu bieten, sind natürlich auch besonders schwierige Passagen mit von der Partie, in denen ihr eure Fähigkeiten im Umgang mit dem Pad unter Beweis stellen könnt. So müsst ihr zum Beispiel an einem Rad drehen, dabei öffnet sich eine Luke und ihr müsst euch gekonnt hochschwingen, während sich die Öffnung natürlich wieder schließt. Seid ihr also zu langsam, gibt es einen gequetschten Affen zum Frühstück. In einem anderen Levelabschnitt werden dagegen Knöpfe per Kanone in die Welt geschossen, hierbei müsst ihr euch gekonnt an den Knöpfen festhalten, und euch so immer weiter nach oben arbeiten.

BILDSTRECKE: DK King of Swing (10 Bilder)

Natürlich stellt euch King K. Rool auch haufenweise Gegner in den Weg. Hier nun gibt es Anlass zur Kritik: Die Gegner sind teilweise schlecht platziert, was euch gelegentlich zur Weissglut bringen kann. So werdet ihr manchmal getroffen, ohne die Gegner gesehen zu haben. Dies ist vor allem dann ärgerlich, wenn euch das während eines Sprunges passiert, ihr deshalb ganz nach unten fallt und noch mal alles erneut erklimmen müsst.

Nach jedem Levelabschnitt erwartet euch ein Furcht einflössender Endboss. Diese müssen jeweils immer mit einer anderen Taktik besiegt werden und verlangen alles von euch ab. Die unterwegs eingesammelten Bananen machen euch dabei das Leben leichter, denn mit ihnen könnt ihr euch auf Knopfdruck heilen oder für eine gewisse Zeit unsterblich machen.

Affiger Sound im bunten Dschungel

Beim Sound handelt es sich hauptsächlich um die bekannten Dschungeltöne der Vorgänger. Man summt immer wieder mit oder hört einfach zu und erfreut sich an den tollen Klängen. Grafisch gibt es auch nicht viel zu meckern, man steuert den Primaten durch abwechslungsreiche Wüstenwelten und Unterwasserlevels, wobei vor allem der Urwald malerisch bunt gestaltet ist und das Auge mit geschmeidigen Animationen verwöhnt wird.

Fazit

Mit „DK: King of Swing“ liefert „Nintendo“ erneut ein gutes Spiel ab, das sich gekonnt von der Masse abhebt. Die innovative Steuerung geht einem sofort ins Blut über und fordert sowohl Anfängern als auch Profis. Leider sorgen vor allem die schlecht platzierten Gegner für einige Frustmomente, insbesondere die daraus resultierenden unkontrollierten Abstürze sind ärgerlich. Im Großen und Ganzen bleibt zu sagen, dass es sich hierbei um ein solides Spiel mit einer tollen neuen Steuerungsform handelt, welche euch nicht mehr so schnell loslassen wird.

DK: King of Swing [GBA , Justgamers]

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