Gesamtwertung46%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Wenn der 'Compuder' oder der 'Tornado 3000', eine Art Fön, zum Einsatz kommen, ist ganz sicher kein männlicher Agent am Werk. Diese und mehr Gadgets verwenden nämlich drei junge Damen, um die verschiedensten Bösewichte dingfest zu machen. Die Rede ist von Sam, Clover und Alex aus der Fernsehserie Totally Spies, die jetzt auf dem Gameboy Advance im gleichnamigen Spiel herumspionieren.
15:30 Uhr, Chemielabor, die Frisur sitzt!
Die drei hippen Mädels Sam, Clover und Alex wirken wie ganz normale High-School Girls, die sich nicht von den anderen Mädchen unterscheiden. In Wirklichkeit sind sie jedoch Geheimagentinnen für eine Organisation namens 'W.O.O.H.P', der 'World Organisation Of Human Protection'. Kein Wunder also, dass es ihre Aufgabe ist, fiesen Bösewichten das Handwerk zu legen. Eine zusammenhängende Story existiert im eigentlichen Sinne nicht. Stattdessen wird mit jeder Mission eine kleine, eigenständige Geschichte bezüglich des Bösewichtes erzählt. So plant zum Beispiel ein Gauner namens 'Gum-Gum Pink' die Kosmetikprodukte einer verbreiteten Marke mit Viren zu präparieren, um alle Mädchen, die diese Marke benutzen, hässlich zu machen.
Schneller vorbei, als man 'Geheimagent' sagen kann!
Auch bei der Spielmechanik handelt es sich nicht um ein atmosphärisches Ganzes, sondern eher um eine Aneinanderreihung von Minispielen.
um Beispiel gilt es in einem Tanzspiel, die angezeigten Knöpfe im richtigen Moment zu drücken oder in einem Jump'n'Run-Spiel, Chemikalien einzusammeln und den Level zu verlassen. Jede Mission ist in drei solcher Teilabschnitte unterteilt. Dabei umfasst das Spiel gerade einmal fünf Missionen. Das macht alles in allem einen nicht tolerierbar geringen Umfang von 15 kleinen Teilabschnitten aus. An einem Nachmittag lässt sich das gesamte Spiel ohne große Schwierigkeiten bewältigen. Außerdem stehen dem Spieler unendlich viele Continues zur Verfügung, so sind die Abschnitte beliebig oft wiederholbar. Die Steuerung varriert zwar meistens von Level zu Level, wird aber zu Beginn der entsprechenden Teilmission erklärt. Als Bonus können im Verlauf des Spiels Blumensymbole eingesammelt werden. Diese Blumen schalten Passwörter frei, die auf der offiziellen Website eingegeben werde können, um diverse Goodies zu erhalten.
Grafisch ist Totally Spies in Ordnung. Die Animationen hätten feiner und die Level etwas detailreicher sein können. Der Soundtrack ist nett und qualitativ gut, dass er eigentlich etwas eintönig ist, fällt bei dem geringen Umfang des Spiels nicht auf. Die Soundeffekte klingen ab und an hingegen ein wenig abgehackt. Insgesamt ist die Präsentation zweckentsprechend, jedoch nicht sonderlich hervorzuheben.