Gesamtwertung81 %/10 |
Grafik7 Sound7 |
Lanzeitspaß8 Spieleinstieg8 |
Bedienung8 |
Keine Neuigkeiten im Gerichtssaal. Noch immer werdet ihr mit einem Verbrechen konfrontiert - live erleben oder davon zu erfahren ist dabei egal - noch immer untersucht ihr die Tatorte nach Hinweisen und befragt Zeugen. Noch immer agiert ihr aktiv im Gerichtsaal und versucht dem vermeintlich Unschuldigen Widersprüche aufzuzeigen. Ein Auge für Details ist ebenso gefragt wie ein Fable für klassische Point and Click-Adventure. Trials and Tribulations hebt sich vor diesem Hintergrund nicht von seinen Vorgängern ab, führt die Trilogie aber zu einem gelungenem Ende. Über die Story wird natürlich nichts verraten, ist sie doch der Ansporn, der euch durch die fünf abgedrehten Fälle führt. Längen im Gameplay, kleinere Logikbugs und holprige Übersetzungen sind ebenfalls wieder mit an Bord, stören Fans aber keine fünf Minuten.
Die meiste Zeit verbringt ihr damit, die Dialoge weiterzuklicken. Richtig zum Einsatz kommt der Touchscreen bei der Suche nach Beweisen an den Tatorten oder dem Finden wichtiger Details auf den Fotos, mit denen ihr die Täter überführt. Wer es wie im echten Leben haben möchte, darf Einsprüche nicht nut per Knopfdruck, sondern auch über das Mikrofon dem Zeugen im Kreuzverhör entgegen werfen. Spielerisch bringt es aber keine Vorteile.
Um wirklich alles zu verstehen und genießen zu können, führt der Weg an den Vorgängern definitiv nicht vorbei. Dass Neulinge nicht ganz auf dem Schlauch stehen, kommt zum einen vom sehr guten Einstieg, der weit in der Vergangenheit ansetzt und vom Kennen lernen zwischen Mia Fey und Phoenix Wright erzählt - dazu bedarf es keinem Briefings. Zum anderen sind die Fälle für sich auch so interessant genug.
Der Mangalook passt erneut wunderbar zu den witzigen Dialogen der Charaktere und den abgedrehten Fällen. Den Großteil des Spieles habt ihr es mit statischen Bildern zu tun, die von kleineren "Animationen" begleitet werden. Viel mehr als eine Hand voll verschiedener Einstellungen pro Charakter sind es aber nicht. Wichtige Details, die ihr zum Lösen der Fälle zwangsläufig suchen müsst, sind auf Beweisfotos und Tatorten fix, aber nicht zu leicht zu finden - eine sehr gute Mischung.
Die Sounduntermalung ist richtig gelungen. Das auf und ab in den dramaturgisch wertvollen Situation ist exzellent in Szene gesetzt und variantenreich genug, um über die gesamte Spielzeit nicht zu stören. Auf Sprachausgabe wurde verzichtet, was bei einem so textlastigen Spiel schade ist - gute Schauspieler hätten der Atmosphäre noch einmal besser getan.
Trials and Tribulations als dritter Teil der Serie präsentiert Fans weitere Einblicke in die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen Phoenix Wright, Mia Fey und Co. nebst fünf neuen Fällen, die es mit etwas Gespür zu lösen gilt. Etwas störend empfand ich erneut den langsamen Textfluss, der euch dazu zwingt, alles in Slow-Motion zu lösen. Vollkommen logisch sind die Lösungen zudem nicht, aber von temporärer Abwesenheit der Logik kann sich kein Adventure freisprechen - fair sind sie allemal. Das gänzliche Fehlen von Neuerungen ist schade, aber ein funktionierendes System zu ändern muss auch nicht unbedingt sein. Kleine Conans greifen sowieso zu.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Phoenix Wright: Ace Attorney Trials and Tribulations im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Capcom?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.