Gesamtwertung43 %/10 |
GrafikBefriedigend SoundMangelhaft |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegAusreichend |
Bedienung7 |
3000 Quizfragen, eine Fahrt durch fünf deutsche Städte, fünf Minispiele und die (super) Lizenz vom Quiz Taxi. 109 Zeichen für ein ganzes Spiel! Und mehr gibt es wirklich nicht zu erzählen. Ihr wählt eine Strecke aus - Konsequenz ist, wie lange ihr die Fragerunde überstehen müsst - setzt euch ins Taxi und wählt schließlich aus drei Antwortmöglichkeiten die richtige. Mit dem erspielten Geld könnt ihr... nun ja... nichts machen. Haltet ihr an einer virtuellen roten Ampel - habt ihr keinen Einfluss drauf - und der Passantenjoker ist schon verbraucht, dürft ihr ihn in einem von fünf Minispielen zurückgewinnen: Heißer Draht, Labyrinth, Mathematik, Memory, Buchstabieren.
Zu Bedienen sind nur die Minispiele und das läuft dank Touchscreen wunderbar. Ab und an - beispielsweise beim Eingeben eures Namens - könnt ihr alternativ zu einer virtuellen Tastatur die Schrifterkennung nutzen, was irgendwie nicht so recht funktionieren möchte. Gerade unter Zeitdruck ein Graus. Die Fragen beantwortet ihr bequem über einen Klick.
Der Schwierigkeitsgrad der Fragen ist weit von der Originalsendung entfernt. Schon die Auswahlmöglichkeiten lassen oft nur eine Lösung zu, was das Quiz Taxi aber immerhin Casualgamer tauglich macht. Informationen zu den Minispielen gibt es nur in der Anleitung. Ein bisschen blöd, denn gerade das Labyrinth mit seiner verqueren Optik hätte der ein oder andere Satz gut getan.
Ja, es gibt tatsächlich einen Multiplayermodus. Dieser "hält dieselben spielerischen Inhalte bereit wie der Einzelspielerbereich", wie es so schön in der Anleitung heißt. Wer freiwillige Opfer findet, darf im Teammodus mit zwei weiteren Spielern gleichzeitig raten. Die Spieler geben bei den Antworten an, wie sicher sie sich sind (0 - 100%) und die CPU wertet dann aus, welche Antwort genommen wird. Natürlich könnte man sich auch mit drei Mann vor einen NDS setzen... So sind aber zumindest drei Spiele über die Ladentheke gegangen! Für zwei Spieler gibt es den Combatmodus. Um die Wette wird hier Geld gescheffelt - *gähn*.
Praktisch keine Animationen, dämlich dreinguckende Avatare auf dem unteren Screen und oben eine unscharfe Karte, die aber stets von der Frage überdeckt wird. Immerhin ist das Interface originalgetreu. Minimalniveau.
Die mitunter bissigen Kommentare von Moderator Thomas Hackenberg sind das Licht am Ende des (ewig langen) Tunnels und entschädigen etwas für die nervigen Dudelmelodien in Dauerschleife. Etwas mehr Sprachausgabe gibt es noch im "Buchstabieren"-Minispiel, bei dem euch ein Wort vorgesprochen wird und ihr es aufschreiben sollt.
Wie kann man in Zeiten eines Buzz - oder von mir aus You Don't Know Jack - noch ein simples Quizspiel für 30 Euro auf den Markt bringen, das ich genauso gut auf der Homepage des Lizenzgebers umsonst spielen kann!? So verliebt kann man gar nicht in die Vorlage sein. Die PC-Version kostet bei Amazon 96 Cent. Für die DS-Version müsste man den Preis ebenfalls senken, damit ich (irgend-)eine Empfehlung aussprechen könnte.
In Seafight erforschst Du die abenteuerliche Karibik auf der Suche nach versteckten Schätzen und leicher Beute. 10.000 € auf den besten Spieler! zum Spiel...
Quiz Taxi im Test.
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