Gesamtwertung74%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Einzig Spiele wie 18 Wheeler haben bislang versucht das Leben eines Truckers auf die heimische Konsole zu bringen. Nun versuchten auch die Entwickler von Eutechnyx ein Spiel zu schaffen, welches eine Wirtschaftssimulation mit dem passenden Truckerleben verbindet. Wie das Spiel, das für Playstation 2, Gamecube und Xbox erschienen ist, in unserem Test abgeschnitten hat könnt ihr hier nachlesen.
Seit Jahren kutschieren die Trucks von Stadt zu Stadt, doch vor kurzem gab Mama Jackson bekannt, dass sie in Ruhestand gehen wird. Nun stellt sich die Frage, welches der vier Kinder einmal in ihre Fußstapfen treten wird? So entschied sich Mama Jackson dafür einen Wettkampf zwischen allen vieren zu veranstalten, wo es darum geht innerhalb von 60 Tagen das meiste Geld durch das Kaufen, Verkaufen und Transportieren von Waren zu erwirtschaften. So hat der Spieler zu Beginn des Spiels die Wahl sich einen von vier Charakteren auszusuchen, mit dem man das Abenteuer bestreiten will.
Außer vom Aussehen und dem Truck-Designs unterscheiden sich diese allerdings nicht voneinander. Nachdem wir uns für einen entschieden haben bekommen wir nun zwei verschiedene Spielmodi angeboten. Zum einen den Hauptkern des Spiels, das Truckerleben und zu guter Letzt Minispiele, wo wir ein paar kleine Missionen, wie zum Beispiel das zu Schrott fahren von Briefkästen oder das Entfernen von Werbeplakaten meistern müssen.
Entscheiden wir uns aber für das Truckerleben finden wir uns auch gleich auf der Jackson Ranch wieder. Hier hat der Spieler die Möglichkeit in der Garage den Truck zu Tunen oder zu betanken. Da der Gute bereits mit einer kleinen Ladung Ware versehen ist kann der Spieler ohne Umwege in den Truck steigen und in einen der fünf nahe liegenden Städte fahren. Diese kann der Spieler vor Fahrtantritt auf einer kleinen Karte wählen, um auf dem High Way durch das GPRS-System gut durch den Verkehr gelotst zu werden.
Leider haben die Entwickler auf einen Multiplayermodus verzichtet. Wie wäre es doch schön, wenn man beispielsweise den Einzelspielermodus auch gegen einen Freund spielen oder verschiedene Einzelrennen gegeneinander austragen könnte. Zu Beginn mag es etwas schwierig fallen, den Truck komplett unter Kontrolle zu halten, nach etwas Übung stellt dies allerdings kein Problem mehr da. Mit den Schultertasten könnt Ihr den Truck beschleunigen oder abbremsen. Befindet Ihr euch auf dem High Way, kann es vorkommen, dass Ihr den Gang schalten müsst, was mit einem einzigen Tastendruck geschieht.
Besonders bei der visuellen Darstellung haben sich die Entwickler große Mühe gegeben. So ähnelt kein Ort dem anderen.
Die Häuser am Streckenrand, die entgegenkommenden Fahrzeuge auf der Straße und auch die Wetterbedingungen wurden realistisch in Szene gesetzt. Trotz der vielen Lichteffekte und der Fülle an Details, kommt es während des Spielens zu keinen nervigen Slowdowns. Als Spieler hat man außerdem die Möglichkeit aus verschiedenen Kameraperspektiven die für sich selbst am besten geeignete zu wählen. Sogar eine Cockpitsicht ist neben zwei weiteren Außenperspektiven anwählbar. Wie beispielsweise bei Project Gotham Racing 2 (Xbox) gibt es auch bei Big Mutha Racing ein virtuelles Radio. Um dies so realistisch wie möglich nachzubilden, kann man während der Fahrt aus verschiedenen Sendern wählen. Dabei wird der Spieler unter anderem von Songs wie Born to be Wild, Smoke on the Water oder I know What I like beschallt. Trotz der netten Zusammenstellung der Songs wiederholen diese sich mit angehender Spieldauer recht schnell.
Big Mutha Truckers im Test.
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