Gesamtwertung71%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Noch immer zieht ihr in der 3rd Person Ansicht durch die Gegend und durchstreift die vielen Außenwelten und Höhlen, stets mit verschiedenen Schwerten, Äxten und Knüppeln im Gepäck. Das Motto des Spiels: Metzeln in der Runde, Töten für Erfahrungspunkte. Je mehr Leute eure kalte Klinge zu spüren bekommen, desto mehr Erfahrungspunkte stapeln sich auf eurem Konto. Mit diesen Punkten könnt ihr euch in verschiedenen Kampfkombinationen ausbilden lassen. Ausgeführt werden die verfügbaren Kombos über einfache Tastenkombinationen. Im weiteren Spielverlauf findet ihr neue Waffen und Ausrüstungsgegenstände, die euch bei eurem Rachefeldzug äußerst gelegen kommen. Während der Kämpfe spielt die Angriffsgeschwindigkeit eine große Rolle, denn wer lieber mit einem Riesenknüppel versucht die Gegner zu töten, anstatt mit einem flinken Schwert sein Gegenüber schnell zu erledigen, wird feststellen müssen, dass er mit schwerem Gerät keine Chance gegen kleinere und schnellere Monster hat. Jede Kampfkombination hat eine eigene Ausführungsgeschwindigkeit, welche ihr genauso beachten solltet. Selbiges gilt auch für die Wahl der Waffen. Diese könnt ihr nur im Schlagabtausch mit den bösen Mächten der Schneewelt erhalten. Händler wurden in das Spielsystem nämlich nicht integriert. Darunter leidet der Abwechslungsreichtum des Spiels enorm, doch immerhin kommt Spannung auf, wenn ihr vor einem erledigten Gegner steht und dieser euch mit einem neuen Item belohnt.
Natürlich sind nicht nur die Waffen relevant, sondern auch die Monster, die ihr in der eiskalten Welt vernichten müsst. Nach dem ersten Start warten noch leicht zu erledigende Wölfe auf euch, doch wenn ihr euch erst einmal in die ersten Dungeons vorgeschlagen habt, müsst ihr gegen Skelette, Eismagier und riesige Würmer antreten. Wirkliche Endgegner gibt es nicht, wenn ein Bereich zu abgeschlossen wird, müsst ihr lediglich gegen ein geringfügig größeres Monster antreten, um in den nächsten Abschnitt vorgelassen zu werden. Leider fällt das Ganze sehr linear aus, ihr müsst immer nur Gegner töten um in ein weiteres Level fortzuschreiten, frei durch die Welten irren könnt ihr nicht. So seid ihr also immer an einen bestimmten Weg und Werdegang eures Helden gebunden.
Könnt ihr eure Geschicke im Umgang mit den Waffen und Gegner noch selbst steuern, nimmt man euch in Sachen Inszenierung die Fäden aus der Hand. Heftige Mängel treten vor allem in der Kamerasteuerung auf, denn wenn man in einer engen Gasse läuft, hat man kaum eine Chance die Sicht nach hinten zu justieren, um zu überprüfen, ob man nicht vielleicht von Gegnern verfolgt wird. Der einsame Tod in einer Höhle kann somit schnell zum Alltag eines jeden Barbaren werden. Erst nach einiger Eingewöhnung und mit fortlaufender Spielzeit konnten wir uns einigermaßen mit der Kameraführung zurechtfinden und sie gut mit der an sich simplen Steuerung verbinden. Insgesamt ist die Bedienung des Helden, aber auch der Menüs, dank eingängiger Steuerung und Interface, recht flüssig ausgefallen.
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