Gesamtwertung75%/10 |
GrafikBefriedigend SoundBefriedigend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungBefriedigend |
Once upon a time
Der bisher nur aus JumpnRun-Spielen bekannte Crash Bandicoot stieg bereits im Jahre 1999 in einen Rennwagen und bot zur damaligen Zeit viel Spaß auf der PSone. Fünf Jahre nach Crash Bandicoot Racing feiert er sein Comeback und rast ähnlich wie Nintendos Mario-Truppe mit Karts über den brennenden Asphalt. Nahezu jeder bekannte Charakter aus den Bandicoot-Spielen ist wählbar und springt für den Spieler kurzerhand in eine heiße Kiste.
Doch auch einige neue Figuren unterstützen das Crash Team im Kampf gegen den fiesen Dr. Cortex, dem ebenfalls neue Schergen zur Seite stehen.
Es ist kein Geheimnis, dass die Story bei einem Funracer nur eine sekundäre Rolle einnimmt, wohingegen der Spaß und die Abwechslung im Vordergrund stehen. Um dies zu erreichen, haben die Programmierer etliche Spielmodi integriert.
Für den gemütlichen Spieleabend als Solist sorgt der abwechslungsreiche Abenteuer Modus, wo der Spieler sich Reihe für Reihe nach vorn arbeiten muss und als Belohnung mehrere Goodies wie zusätzliche Strecken und dergleichen freispielen kann. Dabei muss man Aufgaben wie Rennen gegen die Uhr und Herausforderungen von Computer- und Endgegnern meistern.
Wer es lieber gesellig mag, kann mit bis zu vier Personen im Splitscreen-Multiplayer-Modus antreten, welcher lediglich den Nachteil hat, das die Kameraperspektive nicht mehr frei wählbar ist.
Spielvarianten wie Last Man Standing und das bekannte Capture the Flag runden den Mehrspieler-Spaß ausreichend ab. Online-Support bietet Crash Nitro Kart jedoch leider nicht. Schade!
Stein auf Stein und Kurven rein?
Wer sich mit den vorgegebenen Strecken unterfordert fühlt, der kann sich dank integriertem Streckeneditor kurzerhand selber neue Parcours zaubern. Leider sind dessen Fähigkeiten jedoch stark eingeschränkt, denn die Streckenführung an sich kann nicht angepasst werden, sondern lediglich die Umgebung, beziehungsweise Goodies und Extras auf der Strecke, was an sich zwar eine gute Idee ist, jedoch in der Umsetzung etwas ungekonnt wirkt.
In Sachen Steuerung der Karts gibt es jedoch keinen großen Anlass zur Kritik, auch wenn diese ein wenig schwammig ausgefallen ist. Mit eher mäßigem Tempo steuert ihr die kleinen Rennboliden in Mario Kart-Manier über die Pisten. Hierbei dienen Features wie Boost und Slide der Verstärkung des Spaßfaktors. Zudem gibt es natürlich auch diverse Extras wie Schutzschilder und Waffen, welche man auf der Strecke verteilt vorfindet.
Bunt, schräg und detailreich!
In punkto Grafik gibt es keine größeren Fehler, lediglich die ab und an schwankende Framerate (besondern im Multiplayer-Modus), sowie Texturen und Animation der Charaktere lassen kleinere Mängel erkennen. Die Kurse hingegen sind vor allem bunt, schräg und mit einer Fülle an Details ausgestattet. Insgesamt ist das visuell Gebotene sicherlich zufriedenstellend und der Bandicoot-Reihe angemessen. Ähnlich verhält es sich in Sachen Sound, denn wie gewohnt laufen die bekannten Crash Musikthemen im Hintergrund. Die Karts klingen allesamt ähnlich unrealistisch und die deutsche Sprachausgabe kommt über das Prädikat Mittelmaß auch nicht hinaus. Generell fällt dies aber nur wenig ins Gewicht, da es dem Spaß am Spielen nur geringfügig beinflusst.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
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