Gesamtwertung79%/10 |
GrafikGut SoundAusreichend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Schon auf dem N64 bewies unser aller Lieblingsklempner Mario, dass er sich nicht nur im Jump & Run-Genre sehen lassen kann, sondern auch als Golfer eine mehr oder weniger gute Figur macht. Auf dem Gamecube feiert er seinen mittlerweile zweiten Golfer-Erfolg und versucht dabei auch die Würfel-Gemeinde in seinen Bann zu ziehen. Natürlich sind auch wieder die altbekannten Nintendo-Stars, wie zum Beispiel Luigi, Peach, Yoshi oder Donkey Kong mit von der Partie, welche dem Spiel zusätzlichen Charme und das einzigartige Nintendo-Feeling verleihen.
Hat man die Videosequenz halbwegs unbeschadet überstanden, sollten blutige Anfänger unbedingt vor dem Einstieg in ein Turnier das Trainingslager ansteuern, um spätere Frustmomente zu vermeiden. Denn obwohl Präsentation und Charaktere definitiv ein jüngeres Publikum ansprechen, beinhaltet Mario Golf sämtliche Features, die ihr auch in jedem anderen modernen Golfspiel findet und fällt damit ein wenig komplexer aus als erwartet.
Mittels einer sehr detaillierten Anzeige werdet ihr über Windrichtung- sowie Stärke, Entfernung des Lochs und Bodengefälle informiert, wobei alle diese Daten eine wichtige Rolle spielen. Für die Ausführung beim Abschlag greift Nintendo auf die altbewährte digitale Abfrage zurück. Mit einem Druck auf den A-Knopf wird der Schlag eingeleitet, wobei die Schlagstärke mit einem zweiten Druck bestätigt wird.
Dies stellt sich besonders bei sehr kurzen Distanzen, in der Nähe des Loches, als sehr kniffelig heraus, da es passieren kann, dass man den Ball über das Ziel hinweg befördert. In diesem Falle bräuchte man dann auch einen anderen Schläger. Hat man den Dreh des Abschlags einigermaßen heraus, geht es erst richtig ans Eingemachte. Per Tastenkombination während des Schlags, besitzt ihr die Möglichkeit den Golfball anzuschneiden, wodurch er entweder einen Top- oder Backspin hinlegt.
Soundtechnisch schneidet Mario Golf: Toadstool Tour leider nicht so gut ab. Die Hintergrundmusik wirkt gerade bei ruhigen Abschlägen übertrieben aufgedreht und sorgt für unnötige Hektik im Spiel. Erschwerend kommt die Tatsache hinzu, dass in der Nähe des Lochs immer nur zwischen drei verschiedenen Musiktiteln gewechselt wird, was nach einer gewissen Zeit arg am Nervenkostüm zerrt. Auch die Sprachausgabe präsentiert sich im gewohnten Mario-Stil, mehr als summende oder murmelnde Laute braucht man also nicht zu erwarten. Dennoch wurde trotz dieser kleineren Mängel viel Wert auf die Authentizität der Geräuschkulisse gelegt, so dass selbst für die Gräser verschiedene Sounds verwendet wurden und die Abschläge der Bälle unterschiedlich klingen.
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Mario Golf - Toadstool Tour im Test.
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