Gesamtwertung89%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Es gibt Videospiel-Charaktere die trifft man überall an: Ob im JumpnRun, bei Kartrennen, auf Partys oder beim Golfspielen. Einer von diesen Charakteren ist Mario, ein junger Italiener, welcher seinem Beruf als Klempner nur selten nachgeht und seine Millionen, die er durch an die hundert Auftritte in Videospielen verdient hat, gerne für fette Sportevents ausgibt. Wir haben den Jumpman diesmal auf dem Tennisplatz angetroffen und hatten die Ehre, ihm ein paar Powerbälle servieren zu können. Obs Spaß macht? Lest weiter
Für Freunde des Singleplayer-Modus gibt es zwar keinen echten Karrieremodus, dafür aber eine Hand voll Turniere, die nicht nur in die bekannten Klassen Pilz, Blume und Stern unterteilt sind. Zudem gibt es unter anderem auch einen Funmodus, in dem ihr euch auf den schrägen Funplätzen mit den Gegnern messt. Sämtliche Turniere können dabei wahlweise alleine oder mit Unterstützung eines CPU-gesteuerten Partners im Doppel absolviert werden. Ein Doppel mit einem menschlichen Kumpan ist im Turniermodus leider nicht möglich. Hat man sich in den drei Partien des jeweiligen Cups erfolgreich geschlagen, gibt es als Belohung zahlreiche Extras. So spielt ihr neue Tennisplätze, Charaktere, Minispiele, verbesserte Power-Angriffe, einen neuen Schwierigkeitsgrad usw. frei. Euer gewählter Charakter kann außerdem zum Star-Spieler aufsteigen. Wer schon im Intro schmunzeln musste, erfreut sich während der Credits an den abermals lustigen Deleted Scenes.
Für kurzweilige Abwechslung sorgen indes die Minispiele. Hier müsst ihr etwa Bilder mit den richtigen Farben ausfüllen, in dem ihr den passenden Farbball an die Wand klatscht. Aber auch ein Boss-Duell mit einem schießwütigen Bowser wartet auf geschickte Tennisrecken. Insgesamt dürft ihr euch auf acht Minispielen austoben.
Da man ein eigenes Turnier nicht erstellen kann, ist nur das Spielen einzelner Paarungen möglich, diese kann man nach Beendigung erneut absolvieren oder wieder zurück ins Hauptmenü wechseln. Abhilfe schafft hierbei ein von Nintendo bereitgestellter Turnierplan zum Ausdrucken und Ausfüllen. Diesen gibt es jedoch nur, wenn ihr den beiliegenden Sternencode auf der offiziellen Website von Nintendo registriert.
Nach kurzer Dauer des Ballwechsels beginnen die Schläger der einzelnen Spieler nach und nach zu leuchten: Zeit für ein Special! Hierbei hat jeder Charakter einen eigenen Defensiv- und einen Offensiv-Schlag in petto. Mit dem Benutzen der X-Taste könnt ihr dann entweder einen verloren geglaubten Ball doch noch erreichen oder ihn mit einem Offensivspecial beinahe unerreichbar für den Gegner auf die andere Seite des Feldes zurück schmettern. Da sich die Specials - je nach Charakter - stark unterscheiden, sollten diese, neben den Grundeigenschaften wie schnell, präzise oder trickreich, ausschlaggebend für die Spielerwahl sein. Während Yoshi also den Ball mit Wucht über das Netz schmettert, hat Koopa offensiv beispielsweise einen Stopper im Gepäck. In der Defensive liegt der größte Unterschied in der Tatsache, dass manche Charaktere den weit entfernten Ball anziehen (Luigi, Wario etc.) und andere zum Ball in Windeseile hecheln, wie es bei Waluigi oder Diddy Kong der Fall ist. Trickreiche Akteure der Marke Buuhuu vervielfältigen sich hingegen und sorgen so für Verwirrung.
Aus grafischer Sicht zeigt sich Mario Power Tennis solide. Wie nicht anders zu erwarten ist die ganze Mario-Sippe in farbenfroher Knuddeloptik gehalten und überzeugt mit gelungenen Animationen. Diese sorgen auf dem Platz ebenso wie abseits davon für einige Lacher. Abgerundet wird die liebevolle Präsentation mit effektvollen Powerbällen, ansehnlichen Schatten in Nachtmatches und zahlreichen Details. Hier haben die Jungs von Camelot das Optimale aus dem Cube rausgeholt.
Ebenfalls neu für ein Spiel der Sparte Super Mario ist die deutsche Sprachausgabe. Da die einzelnen Charaktere wie gewohnt nur Wortlaute von sich geben, ist diese auf die Ansagen während des Matches begrenzt: Vorteil Mario, ball oder auch Aufschlag Koopa tönt es aus den Lautsprechern. Die Dudelmusik fällt indes nur im Menü auf, da während des Spiels die Konzentration so hoch ist, dass man die Hintergrundmusik kaum wahrnimmt. Einzig wenn man eine Pause einlegt und nicht wegschaltet, kann diese - wie auch bei Mario Kart - leicht nerven.
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Mario Power Tennis im Test.
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