Die Spielserie begann 1984 auf dem Nintendo Entertainment System (NES) mit dem Titel The Legend of Zelda, welches eine klassische isomatrische Ansicht besaß. Nach vielen Jahren wurde das Land Hyrule von Ganon, der sich das Triforce aneignen wollte, bedroht. Aus diesem Grund hat die Prinzessin Zelda es in 8 Teile geteilt und in diversen Höhlen versteckt. Da die Prinzessin von Untertanen Ganons gekidnappt wurde, suchte man einen Helden, der die ehrenvolle Aufgabe bekommen sollte, die 8 Stücke des Triforce Emblems wieder zu finden. Hier beginnt auch schon die Aufgabe des kleinen Jungen namens Link. Zu guter Letzt gelingt es Link, das Triforce zusammen zu fügen und Ganon zu besiegen.
1985 erschien wie schon The Legend of Zelda ein neues Abenteuer namens Adventure of Link für den NES, welches in einem etwas gewöhnungsbedürftigen 2D-Side Scrolling Stil gehalten war. Da in dem vorangehenden Titel Ganon durch Link getötet wurde, waren nun seine bösen Anhänger hinter Link her. Weiterhin ist es Links Aufgabe, die in ewigem Schlaf liegende Königstochter Zelda I von einem Fluch zu befreien. Dabei begegnet er einer Menge Monster, bis er zu guter Letzt sich selbst, seiner schwarzen Seite, gegenübersteht.
Nun dauerte es sechs Jahre, bis Fans wieder in den Genuss eines neuen Zelda Titels kamen. 1991 war es dann schließlich soweit und A Link to the past erschien auf Nintendos damaliger 16 Bit Konsole, dem Super Nintendo Entertainment System (SNES). Im Gegensatz zu Adventure of Link war dieser Titel wie schon The Legend of Zelda in einer isometrischen Ansicht gehalten. Wo eines Nachts der Onkel des ersten Links das Haus verlies und als Link es hörte, wie sein Onkel sich davon machte, stand er kurzerhand auf und schlich ihm hinterher. Als Link bei einem Schloss ankam, wo er durch einen Gang bis hin zu den dunklen Kerkern kam, fand er seinen schwer verletzten Onkel. Hier bekam Link das Schwert seines Onkels überreicht, um die Prinzessin Zelda zu befreien. Wenig später erfährt er von der Prinzessin die dunklen Pläne des Zauberers Aghanim, welcher nun mit dem so genannten Master Schwert aufgehalten werden muss. Bevor es jedoch zum Kampf zwischen den beiden kommt, erfährt Link noch, das Aghanim die Prinzessin zu Ganon schickte. Mit besagtem Schwert gelang es Link zum Schluss, den bösen Zauberer zu besiegen. Nachdem dies getan war, musste sich unser kleiner Held auf den Weg machen, die Prinzessin zu retten. Dabei musste er in Dark World die sieben Nachkommen der Weisen zu besiegen, um Ganon den Garaus zu machen. Auf den Weg bis dahin durchstreifte Link mystische Wälder, wo er Silberpfeile finden muss, um Ganon besiegen zu können. Nun war es wieder möglich, das Triforce, welches im Besitz Ganons gewesen ist, in den königlichen Besitz abzugeben, so dass es wieder für gute Zwecke genutzt werden konnte.
Nachdem bisher auf den Konsolen von Nintendo jede mindestens einen Zelda Titel spendiert bekommen hat, dauerte es nicht allzu lange, bis auch Nintendos Game Boy am Erfolg teilhaben sollte. So erschien 1993 Links Awakening für den kleinen Handheld. Hier begab sich Link auf eine Reise, um sich von den vorangegangenen Ereignissen zu erholen. Wie hätte es aber auch anders sein können, als dass ein riesiger Sturm sein Schiff zum Kentern brachte. Mit viel Glück wurde Link aber auf die Insel Cocolint getrieben, wo sich Einwohner über einen Bösewicht beschwert haben. Sie suchten daraufhin einen Helden, den sie letztendlich in dem gestrandeten Link sahen.
Dieser bekam die Aufgabe, den Windfisch zu erwecken, welcher auf dem höchsten Berg in einem Ei schlummerte. Dadurch wollte man erreichen, dass alle Probleme auf einmal gelöst werden sollten. Also machte sich Link auf den Weg, die 8 Instrumente des Windes zu finden, mit denen er das Ei öffnen sollte. Als es Link letztendlich gelang, den Fisch zu wecken, verschwand die komplette Insel Cocolint, als hätte es sie nie gegeben.
Neben dem Auftritt auf Nintendos Konsolen erschienen 1993 auch drei Titel für den damaligen CD-I von Philipps. Allerdings wurden diese Titel nicht selbst von Nintendo programmiert, so dass die Qualität der Spiele nicht die allerbeste gewesen ist und sie auch nicht besonders erfolgreich waren. Die Titel trugen die Namen Faces of Evil, Wand of Gamelon und Zeldas Adventure.
1998 feierte Link mit The Ocarina of Time sein Debüt auf Nintendos 64-Bit Konsole, dem N64. Hier galt es, 3 Kristalle zu sammeln, um das Portal in der Zitadelle der Zeit zu öffnen, wo sich auch das Masterschwert befand. Wieder einmal wurde dabei das Land Hyrule von bösen Mächten heimgesucht, welche nur gestoppt werden können, wenn Link das Master Schwert findet. Nachdem Link das Schwert in den Händen hielt, kam Ganon in das Land, und entführte die Prinzessin, weil diese das zweite Triforce-Symbol symbolisierte.
Allerdings erschwerte es sich für ihn sehr, da sich das Triforce in 3 Teile teilte. Zum einen in das Triforce der Weisheit, Triforce der Macht und in das Triforce des Mutes. Da unglücklicherweise Ganon den Triforce der Macht besaß, machte sich Link auf den Weg, um es zurück zu erobern. Nachdem Link sich durch diverse Tempel kämpfte und Ganon mit Hilfe des Master Schwertes besiegte, waren Ganons letzte Worte an Link, dass er seine Nachkommen verfolgen und töten wolle. Nachdem er ihm dies sagte, starb Ganon.
Im Jahre 2000 erschien ein neuer Zelda Titel für den N64, welcher den Namen Majoras Mask trug. Diesmal ging es darum, eine vermisste Freundin wieder zu finden. Diese sah unser Held das letzte Mal, als er gegen Ganon kämpfte. Auf der Suche nach ihr durchforstete er tiefe Wälder mit Hilfe seines Pferdes Epona, bis er urplötzlich von Horrorkid überfallen wurde, der sich mit Links Pferd und der Ocarina der Zeit aus dem Staub machte. Allerdings gelang es Link, die Ocarina später zurück zu erobern, wo er bemerkte, dass er sich in einer Art Parallelwelt befindet, wo der Mond auf den Planeten zu stürzen drohte. Mit Hilfe der Ocarina ist es Link möglich, bis zu drei Tage in die Vergangenheit zurück zu kehren. Dadurch gelang es ihm, mehrere Masken aus Tempeln zu ergattern und den Mond zu stoppen. Mit jeder Menge Mut und Kampfgeist gelang es Link letztendlich, den Planeten vor dem herunter fallenden Mond zu retten und Horrorkid aufzuhalten, da dieser durch Majoras Mask für die Geschehnisse verantwortlich war.
2001 erschienen weiterhin noch 2 neue Titel für den Game Boy Color, zum einen Oracle of Ages und zum anderen Oracle of Seasons. Beide Spiele spielen in etwa nach der Zeit von The Legend of Zelda, dem damals ersten Zelda Titel für den NES. In Oracle of Ages und Oracle of Seasens gelangt Link durch den Triforce in ein bislang unbekanntes Land, wo es galt, gegen das Böse zu kämpfen. Bei Oracle of Seasons konnte Link mit dem Gegenstand die Jahreszeiten beeinflussen, während er in Oracle of Ages die Zeit manipulieren kann. Weiterhin war es nur möglich, ein Spiel zu 100% zu beenden, wenn man im Besitz beider Titel gewesen ist.
Man sieht also, Zelda hat schon einige Jahre hinter sich und ein Ende der Serie ist nicht in Sicht, denn auch dieses Jahr können wir uns auf The Legnd of Zelda: The Wind Waker freuen, welches für den Nintendo GameCube erscheint. Außerdem erschien vor kurzem das erste Zelda für Nintendos Game Boy Advance, welches den Titel The four Swords trägt. Besonderes Merkmal dabei ist, dass dieses eine Adaption des SNES Titels ist, welcher allerdings noch eine 4 Spieler Multiplayeroption spendiert wurde.
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