GC09: Black Mirror 2
Auf der gamescom 2009 hatten wir natürlich auch die Gelegenheit, einige bewegte Eindrücke zu Black Mirror 2 zu sammeln - auch wenn wir viel lieber noch mehr Zeit mit dem Spiel verbracht hätten, aber der enge Terminplan sieht sowas leider gar nicht gern. Bei dtp wurde uns der Anfang des Nachfolgers gezeigt, der erneut auf eine Mixtur aus zweidimensionalen Hintergründen und dreidimensionalen Charakteren setzt. Was uns sofort auffiel waren die im Vergleich zur letzten Präsentation entscheidend verbesserten Animationen. Die erblickten Bewegungsabläufe wirken ziemlich realistisch, man merkt, wie man sich hier ins Zeug gelegt hat. Immer noch schick waren dagegen die detaillierten Hintergründe: Laut dtp möchte man diese, um der Tristesse vorzubeugen, so gut es geht mit Effekten ausstatten. Allzu viel - abgesehen von einer durchs Bild fliegenden Taube - haben wir davon noch nicht gesehen, allerdings stecken wir hierbei vollstes Vertrauen in die Verantwortlichen. Nett: Da das Spiel erneut im englischen Biddford spielt, sind natürlich auch wieder einige Bezüge zum Erstling enthalten, dessen Handlung für Neulinge kurz angeteasert wird. Und damit meinen wir nicht nur das mysteriöse Black Mirror Castle, in dem schon Samuel Gordon, der Protagonist des Vorgängers, dem Wahnsinn verfiel. In einem Laden wird beispielsweise in feinster Tourismus-Manier mit den Geschehnissen von Black Mirror geworben. Unter anderem mit einer seitens Samuel bedienten Kreissäge, die seinem Großvater William den Kopf abtrennt. Ein makaberer Spaß.
Von den Rätseln und der deutschen Synchronisation haben wir leider nicht allzu viel mitbekommen: Ersteres wegen der recht kurzen Spielzeit, zweiteres wegen der nicht zu unterschätzenden Umgebungslautstärke - schade! Nur zu Beginn galt es für Fuller, den jähzornigen und böswilligen Chef des Hauptcharakters Darren, den Stromkasten zu untersuchen. Ein paar Blicke und Klicks später steckte die richtige Sicherung auch im vorgesehenen Steckplatz und es ging weiter. Vor dem Geschäft trifft Darren die bezaubernde Angelina, die im weiteren Verlauf noch eine bedeutende Rolle spielen wird.
Sie berichtet Darren von einem ominösen Unbekannten, der sie zu verfolgen scheint - und wenig später wird Darrens cholerischer Arbeitgeber auch schon tot aufgefunden. Wer hier wie in was verstrickt ist, wurde uns natürlich nicht verraten, aber das Ausgangssetting klingt schon einmal äußerst vielversprechend. So auch wie der Rest von Black Mirror 2. Eine vollwertig spielbare Preview-Version soll nicht mehr lange auf sich warten lassen, wir hoffen also, Euch so bald wie möglich detaillierter über Black Mirror 2 berichten zu können. Das kann schließlich auch schon der Autor dieser Zeilen gar nicht mehr abwarten.
Ersteindruck
Entnehmt es bitte unserem Teaser: Die Zeichen stehen auf grün. Den Vorgänger habe ich geliebt, er gehörte nicht umsonst zu einem der besten Genre-Vertreter der letzten Jahre. Daher bin ich umso gespannter auf die letztlichen Qualitäten von Black Mirror 2. Die Ausgangsstory rund um Fotostudent Darren, der einer Schönheit verfällt und des Mordes an seinem widerwärtigen Chef verdächtigt wird, stimmt schon einmal. Nun steht und fällt das Abenteuer mit seinen Rätseln und dem Verlauf der Handlung, die hoffentlich so spannend ausfällt, wie die des Erstlings. Technisch weiß der Titel schon jetzt zu begeistern: Gelungene Wettereffekte, schick ausgeleuchtete Level, ordentliche Animationen. Bitte schnell her mit einer vollwertigen Preview-Fassung!









