Breed
Story mit Klischees
Wir schreiben das Jahr 2610. Die menschliche Rasse hat sich in der letzten Zeit vollständig auf einen Krieg gegen die hinterlistigen Breed, eine außerirdische Rasse, im weit entfernten Besalius-System konzentriert. Allerdings haben die Aliens die Menschen damit gekonnt ausgetrickst. Denn was die Menschheit nicht ahnte: Während Soldaten in den Krieg ziehen, übernehmen die gewieften Aliens in einer riesigen Invasion im Handumdrehen die ganze Erde. Die Aufgabe des Spielers ist, wie sollte es auch anders sein, die letzten Überlebenden der Alien-Invasion zu finden und dem außerirdischen Abschaum mal so richtig eins auszuwischen.
So spielt sich Breed...
Anhand einer Beispielmission wollen wir Euch Breed näher bringen: Als Mitglied einer Spezialeinheit, bestehend aus zwei Infanteristen, einem Scharfschützen sowie einem MG-Schützen, werdet Ihr zur Erde, genauer gesagt zu einer Inselkette , gesandt, um eine Kopie einer sehr wichtigen Datei, dessen Original unglücklicherweise zerstört wurde, wieder zu beschaffen. Das ist aber ziemlich gefährlich, da die Breed auf dieser Inselkette mehrere Stützpunkte errichtet haben. Um den Überraschungseffekt zu nutzen, müsst Ihr bereits beim Anflug einige Radarstationen zerstören. Schafft Ihr dies nicht, wird euer Dropship von den Frühwarnsystemen der Radarstationen erkannt, und ihr werdet es später beim Bodenkampf viel schwerer haben, da die Breed euch dann mit Freude erwarten. An der Landungszone angekommen, bricht, sofern Ihr es nicht geschafft haben solltet, die Radaranlagen zu zerstören, sogleich die Hölle los: Zig Breed sitzen an Laser-MG´s, Raketenstationen und in mobilen Landfahrzeugen und beharken euch was das Zeug hält. Solltet ihr am Anfang den Überraschungseffekt genutzt haben, werdet Ihr es an dieser Stelle wesentlich einfacher haben und könnt die Inseln Stück für Stück umschleichen.Ein wichtiger Punkt in Breed ist das Team-Management. Mit einem Klick auf die F-Tasten weist Ihr eurem Team bestimmte Befehle zu, wie beispielsweise das Feuer einzustellen oder eine andere Gruppenformation einzuhalten . Oft ist ein MG-Schütze als Gruppenleiter auf weite Distanzen nicht geeignet, da die Zielgenauigkeit zu wünschen übrig lässt , weshalb Ihr euren Scharfschützen an die Spitze dirigieren könnt, um beispielsweise Außerirdische, die gerade ein Laser-MG bedienen, auszuschalten und so den Weg frei zu machen. Dadurch bekommt Breed eine gewisse taktische Note. Falls eure Spielfigur ins Gras beißen sollte , braucht Ihr nicht gleich die Flinte ins Korn zu werfen, da Ihr jederzeit, auch mitten im Kampf, ein anderes Mitglied zur Spielerfigur machen könnt.
Natürlich würde es ziemlich lange dauern, jeden einzelnen Standort per pedes zu erreichen
Ähnlich wie in Halo, dürft Ihr auch in Breed massig Fahrzeuge benutzen. Die Auswahl reicht hier von einfachen Jeeps über gepanzerte Truppentransporter bis hin zu Jagdfliegern oder Dropships, die das Team zum Einsatzort bringen. Die realistische Fahrphysik der Vehikel begeistert schon jetzt. Außerdem hat jedes Fahrzeug ein individuelles Steuerungssystem, das sich von Vehikel zu Vehikel stark unterscheiden soll.
Tolle Grafik, knackiger Sound
Grafisch hat Breed einiges zu bieten, da die weiträumigen Landschaften durch hin- und herwogende Gräser, Wellen usw. sehr lebendig und detailliert wirken. Ebenso hübsch anzusehen sind auch die Partikeleffekte. Wenn Ihr beispielsweise von Raketen beschossen werdet, wirbeln diese den Boden so richtig schön auf. Zwar werden dadurch keine Krater freigelegt - wir sind ja nicht in Red Faction - trotzdem schießt Erde in die Höhe, was einfach toll aussieht.. Auch Objekte wie Palmen gehen bei heftigen Beschuss kaputt. Allerdings sind die Spielfiguren für heutige Verhältnisse etwas zu eckig, hier könnte man durch mehr Polygone bessere Abrundungen erzeugen.Auch soundtechnisch haben die Entwickler ganze Arbeit geleistet. Ein Beispiel hierfür sind die stimmungsvollen Rufe eurer Kameraden in Kampfhandlungen . Eure Teammitglieder brüllen, fluchen und drohen was das Zeug hält. Steht Ihr besipielsweise im Schussfeld eines Mitgliedes brüllt dieses euch an, dass Ihr verdammt noch mal zur Seite gehen sollt. Aber auch die Waffen legen sich so richtig ins Zeug, denn jede hat ihren eigenen unverwechselbaren Sound. Bei voller Lautstärke und massig Gegnern ergibt sich da schon richtiges Schlachtengetümmel.
An die Waffen...
Die Beliebtheit des Spiels dürfte vor allem der Mehrspielermodus steigern. Im fertigen Spiel werdet Ihr die Wahl zwischen vier Modi haben. Die Palette reicht hierbei vom alterwürdigen Deathmatch, über das nicht weniger bekannte Capture the Flag zum neuen Opposing Team-Missionsmodus - hierbei spielt ein Team die Breeds - bis hin zum sehr beliebten Cooperative-Modus, der Euch die Möglichkeit gibt, das Spiel gemeinsam mit Euren Freunden durchzuzocken. Was sehr cool sein dürfte ist die Tatsache, dass die Mitglieder unterschiedliche Funktionen erfüllen. Während einer das Dropship fliegt und einige Mitglieder zum Brennpunkt bringt, fliegen andere Spieler mit Angriffsjägern schon mal vor und säubern, wenn nötig, die Landezone.
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