Cops 2170: Power of Law

Preview
Plattform
PC
Vertrieb
DreamCatcher Interactive
Entwickler
-
Erscheinungsdatum
Nov. 2004
Genre
RPG
Cops 2170: Power of Law [PC , Justgamers]

Cops 2170: Power of Law

Mit Cops 2170: Power of Law veröffentlicht Dreamcatcher demnächst einen Genremix bestehend aus Strategie- und Taktikelementen. Wir hatten die Gelegenheit, eine Previewversion des Spiels ausgiebig zu testen. Ob und für wen sich ein Kauf der Vollversion lohnt, verraten wir Euch in unserer Vorschau.

Im Jahr 2170 ist der Mars nicht mehr der leere rote Planet, wie wir ihn kennen. Die Menschheit hat es bei der Suche nach neuen Lebensräumen auf den Mars verschlagen, Städte entstanden. Mittlerweile jedoch ist die Hauptstadt dermaßen überfüllt, dass eine eigene Polizeitruppe für Recht und Ordnung sorgen muss. Ihr schlüpft in die Rolle der jungen Polizistin Kati, die gerade erst erfolgreich die Polizeiakademie absolviert hat. Bevor das Spiel so richtig beginnen kann, muss eine schlagkräftige Truppe aus Freiwilligen, die rein zufällig im Hauptquartier herumstehen, rekrutiert werden. Ist das Team komplett, geht es auf zur ersten Mission.

Bug oder Feature?

Konnte man die Charaktere, zwischen denen jederzeit gewechselt werden kann, zu Beginn in der Basis noch per Maussteuerung hin und her rennen lassen, bleiben sie in der ersten Mission nach ein paar Schritten stehen. Was auf den ersten Blick wie ein Bug erscheint, stellt sich bei genauerem Hinsehen als gewolltes Feature heraus: sobald Gefahr in Verzug ist, wechselt das Gameplay von Echtzeit auf rundenbasierte Züge.

Von nun an kosten bestimmte Aktionen wie gehen, rennen oder schießen jedes Mal Punkte. Verfügt ein Charakter über keine Aktionspunkte mehr, bleibt er wie angewurzelt stehen. Über die Gründe dieses Sitzstreiks, geschweige denn über die Umstellung des Gameplays, wird der Spieler zu keinem Zeitpunkt informiert. Blutige Anfänger, die sich im Vorhinein nicht über das Spiel informiert haben, gucken zwangsläufig dumm aus der Wäsche und dürfen sich erstmal auf Ursachenforschung begeben.

Um die Aktionspunkte der Charaktere wieder aufzufüllen, muss die aktuelle Runde beendet werden. Sobald dies geschehen ist, müssen die Bewegungen der über die Map verstreuten Gegner berechnet werden, was unter Umständen mehrere Sekunden dauern kann und jedes Mal den Spielfluss unterbricht.

Nichts für Ungeduldige

Zwar beinhaltet die Kampagne nur 14 Karten, bietet darüber hinaus allerdings haufenweise andere Spielinhalte. Über 200 Quests sorgen nicht nur für Abwechslung neben der nicht-linearen Story, sondern bringen den daran beteiligten Charakteren auch Erfahrung. Diese ist beispielsweise nötig, um mächtigere Waffen tragen zu können oder einfach mehr zur Verfügung stehende Aktionspunkte zu bekommen.

Je durchschlagskräftiger eine Bleispritze ist, desto mehr Aktionspunkte kostet auch ein Angriff mit ihr. Es gibt nichts Schlimmeres als in einem Gefecht nach nur ein paar Schüssen schon ohne weitere Aktionspunkte dazustehen. Nicht etwa, weil der Gegner eventuell einem Eurer Figuren das virtuelle Licht auspustet, sondern weil ein Kampf deshalb eine halbe Ewigkeit dauern kann bis der Sieger feststeht.

Auf Dauer etwas langweilig, über mehrere Runden hinweg auf Feinde einzuprügeln.Eine echte Alternative zu solchen Baller-Marathons stellen die Fahrzeuge dar. Neben reinen Fortbewegungsmitteln gibt es ebenfalls schwere Panzer, mit denen sich etwaige Gegner problemlos aus dem Weg räumen lassen.

Kein Augenschmaus

Für anspruchsvolle Augen ist Cops 2170 aufgrund leer und steril wirkender Karten sicherlich kein Augenschmaus. Größtenteils erfüllt die Grafik aber voll und ganz ihren Zweck.

Stellenweise gibt es sogar äußerst gelungene Effekte wie daherplätschernde Wasserfälle zu beobachten. In gewisser Weise spiegelt die Grafik das gesamte Spiel wider: 0815 mit wenig Höhepunkten.

Cops 2170: Power of Law [PC , Justgamers]

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