Duke Nukem - Manhatten Project
Der Duke ist back!! Nein, es ist noch immer keine Aussicht auf ein Ende des when its done-Releasedate von Duke Nukem Forever!, aber ein kleiner Silberstreifen am Horizont ist zu sehen, der uns die Wartezeit versüssen soll.
SWAT-Schweine reloaded...
Seine Karriere begann 1991 als er , damals noch in EGA-Grafik, mit schweren Waffen auf Alienjagd ging. 1993 folgte eine Fortsetzung und 1996 durfte man ihn das erste Mal auch in 3D bestaunen. Mit dem hierzulande indizierten Duke3D erreichte er dann auch trotz (oder wohl eher wegen) des hohen Gewaltfaktors und seiner charmanten Art absoluten Kultstatus. Mit Duke Nukem: Manhatten Project bringt |Sunstorm Interactive (eigentlich eher für ihre diversen Jagdspiele bekannt) unter der Leitung von 3D Realms ein weiteres Spiel mit dem coolen Helden heraus. Hierfür besann man sich auf alte Werte und kreierte ein 3D-Plattform-Action-Spiel, ganz im Stile von Duken Nukem 1&2, jedoch mit absolut zeitgemässer Grafik.
Dieses Spielprinzip dürfte mittlerweile so alt sein, dass es für die meisten Spieler schon wieder neu ist. Never change a wining team, haben sich die Entwickler wohl gedacht und so wurde an der Story nicht viel geändert. Wiedereinmal muss Duke die Welt vor einem superfiesen Oberbösewicht namens Dr. Morphix retten. Dieser hat einen giftigen Plasma-Schleim, GLOPP, entwickelt, welcher alle Lebenwesen, die damit in Berührung kommen in wilde Monster mutieren lässt. So kommt es dann auch, dass man in den acht Episoden auf solche Gegner trifft wie Karate-Alligatoren, bombenwerfenden Ratten oder SWAT-Schweinen. Um diesen effektiv den Garaus zu machen steht Duke ein umfangreiches Waffeninventar zur Verfügung.
Neben gewöhnlichen Schießeisen, wie Pistolen, MPs oder Shotguns stehen auch eine Implus-Kanone sowie die GLOPP-Ray im Waffenschrank, welche an den Shrinker-Beam aus Duke3D erinnert. Sie macht nämlich die durch GLOPP hervorgerufene Mutation rückgänig, womit sich die Monster wieder in kleines Ungeziefer verwandelt, welche man dann ganz einfach zerstampfen kann. Wie auch bei der 3D Umsetzung, wird also auch diesmal nicht mit Blut gespart. Die 8 Episoden, welche jede aus 3 Leveln besteht, führen euch durch ganz New York, von den Höhen des Empire State Building, quer durch Chinatown bis in eine U-Bahn-Station. Sogar auf einer Öl-Bohr-Plattform im Atlantik darf Duke sich austoben.
Am Ende jeder Episode darf man sich dann mit einem übermächtigen End-Boss herumschlagen, den es zu besiegen gilt, um das arme Babe zu befreien, was am Bildrand auf einer Bombe gefesselt herumsitzt. 'Shake it baby!' Auch beim Leveldesign hat sich Sunstorm sehr nahe an den Vorgängern orientiert: geradliniger Aufbau, viele Plattformen und versteckte Bonusräume, die Waffen, Munition oder Unverwundbarkeitsitems bergen. Um an diese zu kommen hat Duke einige neue Moves gelernt, unter anderem einen Slide-Kick und einen doppelten Salto. Weiterhin sind in jedem Level 10 sogenannte Nukes verteilt, die, alle eingesammelt, Geheimtüren zu neuen Power-Ups und Waffenupgrades öffnen. Unserem Freund Duke merkt man die vergangenen Jahre in keinster Weise an. In altbekannter Rambo-Manier schiesst er sich durch die Level, immer mit einem flotten Spruch auf den Lippen, in seiner gewohnt düster-rauchigen Stimme. Say hello to my little friend oder Lets rock! gehören wie immer zu seinem Standardrepartoire. Ausserdem gibt es niemanden der so stylisch von Leitern schiessen kann...
Ersteindruck
Alles in einem ist Duke Nukem Manhattan Project' ein genial einfacher Titel, der kurzweilig unterhält, und für jeden Duke-Fan ein Must-Have. Ausserdem verkürzt es uns die Wartezeit auf das heissersehnte Duke Nukem Forever, welches wohl nur mit viel Glück zum Weihnachtsgeschäft erhältlich sein wird. Vor allem seine einfache eingänge Spielweise machen diesen Spiel zu einem sehr nettem Leckerbissen für zwischendurch. Mehr ist es aber auch nicht, was aber freundlicherweise auch im Preis berücksichtigt wurde. Das Spiel, welches Mitte Mai erhätlich sein wird, soll nicht mehr als 30 kosten.
