Nach den ersten, eher mäßigen Star Wars Strategieablegern Force Commander und Galactic Battlegrounds hat Publisher LucasArts jetzt ein richtig heißes Eisen im Feuer. Star Wars: Empire at War wird von Petroglyph entwickelt, in deren Studio mehrere alte Westwood-Angestellte wieder Arbeit gefunden haben. Mit eine Menge spannender neuer Features und dem bekannten Star Wars Flair bläst man zum Angriff auf kommende Genrekontrahenten wie Age of Empires 3. Was alles Empire at War zu bieten hat, erfahrt ihr in unserer Preview.
BILDSTRECKE Star Wars - Empire at War (27 Bilder)
Das Hauptaugenmerk wird bei der Entwicklung von Star Wars: Empire at War auf den Galaktischen Eroberungsmodus gesetzt, in welchen letztendlich auch die Kampagnen eingearbeitet sind. Am ehesten könnte man ihn als eine Mischung aus Schlacht um Mittelerde und Star Wars Battlefront bezeichnen, da er Ideen aus beiden Spielen beherbergt. Am Anfang wählt jeder seine Fraktion, entweder Rebellen oder Imperium. Auf einer Strategiekarte der Galaxis geht die Planung dann los. Nahezu alle bekannten Planeten aus dem Star Wars-Universum sind eingebaut worden, darunter Tatooine, Hoth, Naboo und Alderaan. Durch die ganze Galaxis, von Planet zu Planet verlaufen übrigens Handelsrouten, diesem Feature wenden wir uns aber später zu.
Dieses System soll laut der Entwickler übersichtlicher sein. Die größeren Raumschiffe haben verschiedene Trefferzonen wie z.B. Schildgeneratoren und müssen somit Stück für Stück &'auseinander genommen&' werden. Wenn es die Situation erlaubt, kann auch eine Ionenkanone vom Planeten aus abgefeuert werden, oder die wohl mächtigste Waffe im Spiel, der Todestern einen ganzen Planeten im Handumdrehen vernichten.
Wenn die Schlacht gewonnen ist, wechselt das Spiel auf die Planetenoberfläche wo dann die eigentliche Eroberung vonstatten geht, und zwar mit altbekannten Mitteln. Das Imperium greift hier mit Sicherheit auf seine großen AT-ATs und die etwas kleineren, dafür aber wendigeren AT-STs zurück. Wozu greifen aber die Rebellen? Zwar wurden in der Filmschlacht um Hoth aus Episode V: Das Imperium schlägt zurück einige Abwehrtürme gezeigt, aber sonst ist recht wenig über rebellische Belagerungsinstrumente bekannt. Kein Problem meinten die Mannen von Petroglyph, wir erfinden einfach welche. Immerhin knapp ein Drittel aller Einheiten ist laut Entwickler frei erfunden, selbstverständlich aber thematisch zur jeweiligen Fraktion passend. Wer also dachte, das Imperium würde bei Basiseroberungen auf fliegende Echsen mit aufmontierten Laserkanonen setzen, muss sich deswegen keine Sorgen machen. Um die eigene Basis wiederstandsfähiger gegenüber feindlichen Angriffen zu machen, darf man einen Schildgenerator außerhalb des Stützpunktes platzieren. Wird dieser aber zerstört, trennt euch nichts mehr außer euren Verteidigungswällen vom Feind.
BILDSTRECKE E3: Star Wars - Empire at War (6 Bilder)
Was wäre die Star Wars-Saga ohne ihre Helden? Auch in Empire at War wird man diese Eliteeinheiten in den Kampf schicken können, auch wenn noch nicht alle bekannt sind. Mit Sicherheit vertreten sind Darth Vader und Obi-Wan Kenobi, weitere mögliche Anwärter sind z.B. Han-Solo und sein treuer Wookie Chewbacca und vielleicht auch Prinzessin Leia Organa. Außer dass diese Einheiten im Nahkampf stärker sind als reguläre Sturmtruppen oder Rebellensoldaten, und manche auch auf spezielle Macht-Fähigkeiten (Würgegriff, Machtstroß) zurückgreifen können, erhöhen sie deren Moral und verstärken auch Fahrzeuge oder Raumschiffe in denen sie Platz nehmen.
Der fraglichste Teil des Spiels, zu dem sich die Entwickler auch bis jetzt größtenteils in Schweigen gehüllt haben, ist der Multiplayer-Modus, eines der wichtigsten Features heutiger Strategiespiele. Fest steht, dass es einen Skirmish-Modus geben wird, in dem mehrere Spieler mit- und gegeneinander auf Oberflächen verschiedener Planeten spielen. Fraglich ist, ob auch die imposanten Weltraumschlachten im Internet oder LAN ausgetragen werden können. Weiter soll das Spiel auch im Mehrspielermodus über den Modus Galaktische Eroberung verfügen, in dem dann ein Spieler die Rolle der Rebellen übernimmt und der andere die Geschicke des Imperiums leitet.
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