Legend: Hand of God
Auf der Role Play Convention gab es neben vielen seltsam gekleideten Besuchern und hübschen Babes auch was für Hack & Slay-Freunde zu sehen. Mit Legend: Hand of God haben die Entwickler Master Creating und dtp ein heißes Eisen im Feuer. Wir durften uns das Spiel einmal genauer anschauen und verraten euch in unserem First Look, was Legend so besonders macht.
Targan, der Held des Spiels, ist als Novize auf dem besten Weg in den heiligen Orden der Flamme aufgenommen zu werden. Der Orden hütet eine magische Flamme, die seit dem Sieg über die Dämonen dafür sorgt, dass das Böse die Welt Aris nicht erneut aufsucht. Es kommt natürlich wie es kommen muss und gerade während Targans Aufnahmeprüfung bricht das Böse durch das beschützte Portal.
Die einzige Möglichkeit es ein für allemal auszuschalten, ist die Hand Gottes, ein Artefakt, welches unglücklicherweise über die ganze Welt verteilt ist.
Nun ist es an Targan dieses Artefakt zu finden und so macht ihr euch mit ihm auf den Weg, um nebenbei noch eine ganze Armee fieser Monster zu meucheln.
Auf den ersten Blick sieht man dem Titel seine Ähnlichkeit zu Klassikern wie Diablo oder dem Hit Titan Quest an. Mit ungewohnt detaillierter Grafik überzeugte die Präsentation des Spiels bereits in dieser frühen Entwicklungsphase. Ihr steuert das Action-RPG wie gewohnt mit der Maus. Besonderes Augenmerk fällt hier aber auf den Cursor selbst. In der Tat handelt es sich sich hier um eine Art Lichtgeist, der sich mit euch während des Spiels unterhält und euch nützliche Hinweise gibt. Weiterhin dient er euch als permanente Lichtquelle und erhellt so manche dunkle Ecke für euch.
Gerade in den meist stockdunklen Dungeons, welche, nebenbei bemerkt, immer wieder neu generiert werden, ist dieser mehr als nützlich.
Sehr viel Aufmerksamkeit haben die Entwickler den Kämpfen gewidmet. Dank des so genannten Cinematic Combats Systems verlaufen diese dynamischer denn je. Abhängig von der Größe des Gegners haut euer Held anders zu. Kleinere Gegner, wie Wölfe beispielsweise, malträtiert Targan mit Schlägen von oben nach unten, während er größere Brocken mit Sprungattacken bearbeitet oder sogar erklimmt. Auf diese Art wirken die Kämpfe viel intensiver. Daneben kann man noch zu diversen Fatalities ansetzen. So wurde uns gezeigt, wie man einen Zombie wirkungsvoll außer Gefecht setzt.
Nachdem ihm erst beide Arme abgeschlagen wurden, wurde er mit einem beherzten Hieb ein Kopf kürzer gemacht. Diese spektakulären Kämpfen heben den Titel von anderen Spielen ab und hinterließen einen sehr guten Eindruck bei uns.
Auf einen Multiplayer-Modus haben die Entwickler bewusst verzichtet. Man möchte dem Spieler ein ausgiebiges Einzelspieler-Erlebnis bieten und dabei auf eine fesselnde Story und spannende Kämpfe setzen. Das Potenzial dazu hat der Titel schon jetzt.
Ersteindruck
Wenn die Entwickler bis zum angestrebten Release im September alles richtig machen, könnte Legend: Hand of God ein richtig gutes Spiel werden. Die Grafik weiß schon jetzt zu gefallen und die Kämpfe machen Lust auf mehr. Ob es aber wirklich dazu reichen wird, Größen wie Titan Quest den Rang abzulaufen, wird man erst in den nächsten Monaten sehen.
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