Spellforce - The Order of Dawn

Preview
Plattform
PC
Vertrieb
JoWood
Entwickler
Phenomic
Erscheinungsdatum
Ende November
Genre
RPG
Spellforce - The Order of Dawn [PC , Justgamers]

Spellforce - The Order of Dawn

Die Welt von Spellforce. Ein von Magie gebeuteltes Land, das von Völkern bewohnt wird, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich zusätzlich auch noch nicht leiden können. Ein Garant für ein spannendes Spiel? Richtig! Willkommen in einer Welt, die von Entwickler Phenomic die Aufgabe auf's Auge gedrückt bekommen hat, dafür herzuhalten, das Echtzeitstrategiegenre zu revolutionieren und gekonnt mit anderen Genre zu vermischen. Wahrlich keine leichte Aufgabe, aber die Jungs und Mädels aus dem beschaulichen Ingelheim scheinen nahe dran, diese Aufgabe zu meistern. Was uns in der vorliegenden Preview-Version erwartet hat, verschlug den Tester fast den Atem... aber von vorne.

Es ist schon eine Weile her, als die mächtigsten dreizehn Zauberer bei ihrem Streben nach Macht und durch die Auswüchse ihrer Gier das Land in Chaos und Schrecken stürzten. Klingt nicht gut? Ist es auch nicht, denn ganze Landstriche fielen ihrem Zorn zum Opfer und Siedlungen wurden von den Armeen, welche das Land durchzogen, dem Erdboden gleichgemacht. Trotz all ihrer Wut wurde ihr Vorhaben dennoch nicht vollends beendet. Nur wenige Jahre später kehrten die Magier zurück, um zu beenden, was sie in ihrem Zorn begonnen hatten.Doch was wäre eine Fantasywelt, wenn es keine Rettung gäbe? Irgendetwas muss unser Held doch leisten. Und so gibt es uralte, oder jedenfalls angestaubte, Gerüchte, dass eines Tages ein Held erscheinen würde, der die Welt erlöst, um Ordnung und Stabilität den Völkern von “Spellforce zu bringen und die zerspaltene Welt wieder zu einen. Und wer ist dieser Erlöser?

Der Spieler natürlich!

Also heißt es zuerst einen maßgeschneiderten Helden zu kreieren. Ein paar rote Haare hier, ein etwas grimmiger Blick dort. Natürlich bedarf ein Held auch einiger Fertigkeiten, um in einer Welt die durch die sechs Völker der Zwergen, Menschen, Orks, Elfen, Dunkelelfen und Trolle bewohnt ist, bestehen zu können.

Für den Spieler besteht die Möglichkeit, zwischen leichten oder schweren Kampftechniken, sowie Fernkampf auszuwählen. Für die Manaverliebten stehen außerdem vier Kreise der Magie zur Verfügung, die es allesamt – im späteren Spielverlauf - auf fast 90 Zaubersprüche bringen: Weiße Magie, Elementarmagie, Schwarze Magie und Mentalmagie. Zu den Hauptinteressenschwerpunkten, gibt es noch einmal Unterteilungen: Nicht um alles komplizierter zu machen, sondern dem Spieler ein noch abwechslungsreicheres Gameplay zu bieten und den eigenen Charakter noch mehr an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. So kann man als schwerer Kämpfer auswählen, ob es einem angenehmer ist mit großen Schwertern und Äxten zu kämpfen oder ob man sich lieber in viel Stahl hüllt, schwere Rüstungen poliert und dafür nur vergleichsweise kleine Waffen tragen kann.

Als Fernkämpfer bleibt einem auch die Wahl zwischen eine Spezialisierung auf Bögen oder die allseits beliebte Armbrust: einmal die Entscheidung getroffen, sollte man sich selber auch treu bleiben, um in den Genuss von Fähigkeiten der höheren Level zu kommen.

Als Magier gibt es ebenfalls einige Unterkategorien. So muss man sich als Elementarmagier anfangs zwischen Feuer, Eis und Erde entscheiden und wer mit der schwarzen Magie liebäugelt muss sich zunächst für die Todesmagie, die auf Schaden fixiert ist, die Nekromantie, die mit Skeletten einhergeht oder für die Verwendung von Flüchen entscheiden. Natürlich gibt es auch in Spellforce Magie mit guter Gesinnung und so können sich Anhänger der weißen Magie in den Bereichen Lebensmagie, Naturmagie oder Stärkungsmagie spezialisieren. Im Laufe seiner Karriere als Magier muss der Spieler aber nicht bei einem Kreis der Magie bleiben, sondern kann auch Sprüche der jeweils anderen Magieausrichtungen erlernen und im Kampf anwenden. Dies kann mitunter überlebenswichtig sein, da viele Kreaturen Resistenzen gegen bestimmte Elementarmagien haben oder andere Zauberbegabte am besten mit defensiver Mentalmagie zu bekämpfen sind, da hiermit anderen Personen Mana abgezogen und diese sich selber verabreicht werden kann.

Wie, was wo? Ok, wir lassen euch nicht dumm sterben und weiterhin rätseln, was wir mit der Überschrift meinen, denn wir kommen bereits zu einer der ersten Neuerungen in Spellforce, die es derart noch in keinem Spiel gab. Das Spiel vereinigt drei Typen von Spielfiguren:

Eine Gruppe ist dank des überzeugenden Interfaces nicht schwer zu steuern. Sowohl der Avatar, als auch die Helden werden durch Symbole am oberen Bildschirmrand symbolisiert und die Sicht kann schnell und einfach auf die jeweilige Figur zentriert werden. Auch die Zaubersprüche im Quickslot (dazu später mehr) können auf diese Weise einfach abgerufen werden. Führt man zusätzlich noch eine große Armee aus Soldaten an, werden diese gruppiert und übersichtlich dargestellt, so dass die Übersicht über die Zusammenstellung seiner Truppe stets gewahrt ist.

Spellforce lässt sich nicht wirklich in ein Genre einordnen. Es ist vielmehr eine gelungene Mischung aus Echtzeitstrategie und Rollenspiel. Neben Basenbau und der Befehligung einer großen Armee, bietet es ebenso ausgeprägte Rollenspielelemente, wie wir sie beispielsweise aus Blizzards Warcraft 3 kennen. Der Basenbau beinhaltet natürlich, wie könnte man es bei einem Titel eines ehemaligen Siedlerprogrammierer anders der Fall sein, einen Wirtschaftspart, bei dem sich der Spieler um die Beschaffung wichtiger Güter kümmern muss.

Im Gegensatz zum gerade erschienenen Knightshift sind alle Spielelemente aber miteinander verwoben. Es wurden nicht zwei verschiedene Spiele relativ lieblos zusammengeklatscht, sondern, durch die Verbindung von beiden Elementen, ein fast ein neues Genre geschaffen. In der einen Minuten zieht man mit seinem Avatar - und vielleicht einigen Helden - gemütlich durch die Lande, shoppt ein wenig und macht Jagd auf einige Gegner, in der nächsten Minuten erspäht man in der Entfernung eine große feindliche Siedlung, die unmöglich alleine umgangen und auch nicht alleine zerstören werden kann: Die Zeit für den Aufbau einer Siedlung und einer Armee ist gekommen.

Ist die Schlacht gewonnen, wird die Kampagne häufig mit Hilfe eines weiteren geskripteten Events, wie diese oft im Spiel vorkommen, derart voran geführt, dass der Avatar wieder alleine weiterziehen muss, um neue, sicher noch gefährlichere Abenteuer zu bestehen.

Klingt kompliziert? Ist es im Grunde genommen nicht, denn der eigentlichen Kampagne ist ein umfangreicher Prolog vorangestellt, der in die Hintergrundgeschichte einführt und als Tutorial herhält, wodurch dem Spieler in knapp 40 Minuten sämtliche Aspekte des Gameplays nahe gebracht werden.

Hat man erstmal eine größere Siedlung aufgebaut, was stellenweise nicht leicht ist, da manchmal durchaus die Übersicht verloren gehen kann und es auch mehr als 20 verschieden Gebäude pro Rasse gibt, ist es an der Zeit eine abwechslungsreiche Armee aufzubauen.

Fernkämpfer dienen dazu von Anhöhen den Gegner zu beharken, Nahkämpfer bilden zusammen mit den Helden und dem Avatar die vorderste Front in der Schlacht und Magier sollen durch Heil- oder Verbesserungszauber den Truppen Unterstützung bieten. Um in den teilweisen riesigen Schlachten, inklusive mächtiger Titanen und diverser wilder Monster, die Übersicht zu behalten und das Optimale aus der eigenen Armee herauszuholen, können verschiedene Formationen verwendet werden.

Leicht verwundbare Zauberer sollten durch Nahkämpfer beschützt werden und Priesterhelden sollten vor Angriff beschützt werden, um ihre Unterstützungszauber sinnvoll anwenden zu können. Zum Glück ist die KI meist gut genug, um die Formationen auch wirklich einzuhalten, da verwundete Einheiten sich beispielsweise aber nicht alleine zurückziehen, ist die helfende Hand des Spielers öfters nötig.

Durch einen Klick auf eine gegnerische Einheit oder Gebäude, können per Menü die entsprechenden Aktionen des Soldaten, des Avatar oder der Helden ausgewählt und somit effektiv auch Zaubersprüche im Kampf eingesetzt werden. Phenomic hat für das System sogar einen Namen erfunden und es Click 'n' Fight getauft. Zwar waren wir zuerst skeptisch, erkannten dann aber doch, wie einfach eine Steuerung damit möglich ist, denn es ist nicht nötig , zuerst eine Person auszuwählen, die eine Aktion durchführen soll und sodann diejenige Figur, an der die Aktion Früchte tragen soll – nein – vielmehr ist nur ein Klick notwendig, um alle möglichen Aktionen und Zauber der gesamtem Kampfgruppe im Überblick zu haben. Eine Gruppierung von Einheiten ist ebenfalls möglich und kann danach am oberen Bildschirmrand bequem ausgewählt werden. Leider kann das Spiel nicht pausiert werden, um sodann Befehle zu geben - Spellforce bleibt insofern konsequent ein Echtzeitspiel. Die größten und gefährlichsten Gegner – die Titanen – lassen sich natürlich nicht mit dem Avatar alleine oder einer kleinen Gruppe erledigen. Hier bedarf es einer riesigen Armee und guter Planung, um das Schlachtfeld erfolgreich zu verlassen.

Dadurch, dass man im Laufe der Reise und der Abenteuer Arbeiterrunen aller sechs Völker erwerben kann, ist es auch möglich Kampfeinheiten von beispielsweise Elfen und Orks zu mischen, auch wenn eben diese Zusammenstellung recht ungünstig wäre, denn die Spitzohren und die grummelnden Ungeheuer, sind selten besonders gut aufeinander zu sprechen.Allerdings kann eine Mischung durchaus von Vorteil sein, da die unterschiedlichen Rassen Vor- und Nachteile bzw. Individuelle Stärken und Eigenheiten haben.

Besonders hervorstechen konnte in der aktuellen Previewversion auch die KI der eigenen Einheiten und der Gegner. Durch die eigene Verbündeten werden in der Regel die richtigen Zaubersprüche genutzt und eigene Truppen unterstützt. Bei den Goblins gibt es auch Wachposten, die – nur kurz den Feind gesehen – sofort Alarm schlagen und den Gegenangriff starten. Auch eine eigene Gruppe kämpft ohne Zutun des Spielers Erfolg versprechend, indem ein magischer Held beispielsweise einen Angreifer erstarren lässt, wenn dieser in Sichtweite kommt, damit die Nahkämpfer den nun etwas benachteiligten Kämpfer mit wenigen Schwertschlägen erledigen können. Dies alles funktioniert bisher, trotz der zahlreichen unterschiedlichen Eigenschaften, Zauber und Einheitentypen, sehr gut.

Neben den Standardressourcen Holz, Steine und Eisen, die für den Bau von Gebäuden und die Erschaffung von Waffen notwendig sind, gibt es aber auch zahlreiche Spezialressourcen. Aria beispielsweise wird aus kleinen “Brunnen” gewonnen und ist für die Menschen nötig, um magische Einheiten erschaffen zu können. Mondsilber und Lenya kann durch die in der Previewversion einzig spielbare menschliche Rasse nicht abgebaut werden. Mondsilber ist aber für die Zwerge, die sich unter Tage so richtig wohl fühlen, abbaubar und kann durch diese zur Herstellung von Rüstungen genutzt werden. Die Elfen bauen ihre Gebäude ausschließlich aus Holz, sind dafür in der Lage Lenya einzusammeln, um daraus magische Tränke zu brauen. Jede Rasse spielt sich somit nicht nur durch die sehr unterschiedlichen Einheiten und Gebäude verschieden, sondern auch durch die benötigten Ressourcen. Diese Tatsache könnte im Mehrspielermodus sehr interessant werden; ein Test des selbigen ist mit der vorliegenden Version jedoch nicht möglich gewesen.

Eine ebenfalls wichtige Ressource ist Nahrung, die bei den Menschen entweder durch Jagd, durch Feldarbeit oder auch durch Fischerei gewonnen werden kann. Einmal gesammelt, kann diese im Hauptquartier, welches in drei Stufen ausgebaut werden kann, dazu investiert werden, um die maximale Größe der Armee zu erhöhen. Die Nahrungsmittelaufstockung gilt dann jeweils für alle drei Rassen der guten Völker bzw. der bösen Völker.Das Bauen von insbesondere großen Gebäuden dauert übrigens sehr lang, selbige zu zerstören, kann jedoch recht schnell von statten gehen. In der aktuellen Version fangen Gebäude noch sehr schnell und übertrieben stark an zu brennen, wenn diese beschädigt werden - aber auch hier ist der Wille der Entwickler zu erkennen, besonderen Wert auf die Details und den Realismus zu legen und das Genre mit neuen Ideen und Konzepten weiterzuentwickeln.

Natürlich gibt es auch friedlichere Momente im Leben unseres Avatar. Dann redet man mit anderen Charakteren, versucht simple Botengänge zu erledigen oder handelt mit den zahlreichen Kaufleuten, um an neue Runen oder verbesserte Ausrüstung für sich und die kontrollierten Helden zu gelangen.Natürlich werden auch viele weitere Queste nur mit den Avatar und einigen Helden erledigt. Dabei gilt es vor allem die Stärken der verschiedenen Charaktere zu nutzen und einen Helden nicht direkt in den Kampf mit einem Geist oder einen riesigen Drachen zu schicken.

Der Avatar besitzt natürlich auch ein Questbuch, in dem alle offenen Aufgaben notiert und die erfolgreich beendeten Schritte markiert werden. Die Queste sind bereits in den drei getesten Karten sehr abwechslungsreich und miteinander verquickt, wodurch kaum Langeweile aufkommt. Die einzelnen, durch die Magier getrennten, Gebiete sind durch Portal verbunden, mit deren Hilfe von Gegend zu Gegend gereist werden kann. Zwar wirkt das Spiel dadurch nicht ganz als eine Welt, allzu störend ist diese Tatsache jedoch nicht.

Ist man allein in weiter Flur – oder nur mit wenigen Helden, sind die eigenen Fähigkeiten natürlich besonders wichtig. Während das Zücken des Schwertes oder das Spannen des Langbogens für viele Avatare reiner Automatismus ist, ist die Zauberei natürlich nicht ganz so einfach. Daher haben Magiebegabte Helden ein Zauberbuch, in dem die gefunden und erlernen Sprüche abgelegt und gemerkt werden können. Um diese zu benutzen, müssen sie aber auswendig gelernt und in einer Art “Quickslot” gelegt werden, dessen Platz aber begrenzt ist. Bei fast 90 Zaubersprüchen und diverse Ausbaustufen der selbigen, ist hier - wie auch bei der Frage welche Runen man behält – ein gewissen Planung erforderlich.

Segnet der Avatar trotzdem das zeitliche, bleibt nur die Hoffnung, vorher einen Bindestein besetzt zu haben, da sodann die Seele dort wieder erscheinen kann und der Avatar mit neuem Leben erblüht. Gerade in großen Schlachten sollte daher darauf geachtet werden, dass die Bindesteine nicht durch eine feindliche Armee erobert werden.

Neben der geschickten Vermischung von Rollenspiel- und Echtzeitstrategieelementen, bietet das Spiel auch verschiedene Perspektiven auf das Schlachtfeld. Während die entfernteste davon, sich perfekt eignet, um eine große Armee zu kontrollieren, ermöglicht der totale Zoom eine Sicht UND Steuerung aus der Egoshooterperspektive. Das Faszinierende dabei: man befndet sich weiterhin in ein und derselben Spielumgebung und ein Wechsel der Perspektiven ist jederzeit möglich. In allen Perspektiven wandern die gleichen Tiere und Personen umher, greifen die gleichen Gegner an und herrscht die gleiche Zeit im Tag/Nacht-Zyklus von Spellforce; es ist also zu anzuraten genau die Perspektive zu wählen, die für die gegenwärtige Situation am sinnvollsten ist.

Ebenfalls beeindrucken konnte die Grafikqualität von Spellforce. Während die Grafik aus den verschiedenen Perspektiven – und insbesondere in der Firstperson-Ansicht – durch die extrem vielfältige Spielwelt schon beeindruckend ist, blüht die Engine in Massenschlachten mit vielen Völkern und Einheiten oder gegen riesige Kreaturen erst richtig auf.

Überall blitzt oder leuchtet es vor Zaubersprüchen, schlagen Waffen aufeinander oder gehen Arbeiter ihren wichtigen Tätigkeiten nach. Zoomt man weit heran, ist auch leicht zu erkennen, wie detailreich die Grafik von Entwickler Phenomic gestaltet wurde und welche Augeschmaus die Animationen der vielen verschiedenen Einheiten und Kreaturen sind. Vom kleinsten Holzfäller bis zum größten Feuerdämon, werden alle Einheiten – ja selbst die zahlreichen jagbaren Tiere extrem abwechslungsreich und gleichzeitig bis ins Detail dargestellt und animiert. Da stolziert ein großer Kämpfer und schwingt gekonnt seine Axt oder läuft einer Arbeiter ganz vorsichtig mit einer kleinen Menge Aria zum Ariaschrein und rennt kurz später wieder elegant los, um mehr Aria besorgen zu können.

Und woher kennen wir die Engine, die so KRASS aussieht? Ah! Wir erinnern uns, denn es ist eben jene, die von JoWood und Massiv Development bereits für Aquanox 2 benutzt wurde. Aufgepeppt wurde die Engine unter Anderem dahingehend, dass diese jetzt wunderschöne Partikeleffekte beispielsweise beim Bauen von Gebäude darstellen kann.Dank DirectX 9 Unterstützung und der Verliebheit zum Detail von Seiten der Entwickler, wirkt die Spielwelt sehr lebendig. Über grasen Rehe, hoppeln Hasen oder machen Wildschweine unseren Jägern die Arbeit schwer.

Zwar wirkt die Spielwelt stellenweise etwas bunt, dies ist aber nicht wirklich störend, denn die Farbgebung wird sehr gekonnt eingesetzt und unterstützt die Orginalität des Spieles, die an so vielen Stellen erkennbar ist

Untermauert mit der stellenweise atemberaubend, aber gleichzeitig sehr stimmigen Musik und sehr gelungen Soundeffekten, macht der gesamten technischen Darstellung einen sehr modernen und gelangenden Eindruck. Allein beim Laden eines Levels in der Previewversion ist der Soundtrack derart gewaltig gelungen, dass man auch nach dem 50. Start eines Spieles beeindruckt ist.

Auch die Sprachausgabe konnte bereits überzeugen. Wenn das deutsche Pendant genauso gelungen ist, wie die englischsprachige Vertonung in der Testversion, erwartet uns hier ein Meisterwerk.

Natürlich wird Spellforce auch einen Mehrspielermodus bieten, um sich im LAN und im Internet gegenseitig zu bekriegen. Dabei wird es nur einen, sondern mehere Multiplayermodi geben, denn Phenomic plan hier einige ganz besondere Überraschungen. Wie der Modus genau aussehen wird, ist aber noch ungeklärt, in der uns vorliegen Version war er noch deaktiviert. Auf jeden Fall wird aber ein Deathmatch-Modus mit voraussichtlich bis zu 8 Spielern integriert werden. Für weitere Modi will sich der Entwickler intensiv mit der Community absprechen.

Auch einen Editor wird es mit großer Wahrscheinlichkeit geben, wobei noch nicht klar ist, ob dieser schon der Verkaufsversion beiliegen wird.

- Offizielle Spellforce-Website

- Spellforce Soundtrack

- Spellforce Trailer (91 MB)

- Offizielles Spellforce-Forum

- Panoramabilder

- Making of Informationen

FANSITES:

- Spellforce.starface

- Spellforce.gamesweb

- Spellforce Compendium

- Spellforce Zone

Ersteindruck

Whow! Ich habe ja einiges von Spellforce erwartet, aber dass das Spiel so gelungen sein würden, hätte ich nicht für möglich gehalten. Das Phenomic-Team rund um Volker Wertich hat es tatsächlich geschafft die Genre Echtzeitstrategie und Rollenspiel geschickt zu verbinden und mit Hilfe von umfangreichen Basenbau, vielfältigen Rollennspielelemente und einer lebendigen, abwechslungreichen Welt ein grandioses und spannendes Gameplay zu entwickeln. Es macht einfach Spaß sich in der Welt von Spellforce zu bewegen, denn es ist faszinierend die gelungen Mischung der Genre mit der wunderschönen Grafik, der gelungenen KI, den unterschiedlichen Perspektiven und dem extrem abwechslungsreichen Gameplay interagieren zu sehen. Mit Spellforce dürfen wir ein wahres Topspiel aus deutschen Landen erwarten, das neue Standards setzen wird und lange Zeit als Referenz herhalten wird. Ich kann den Release der Vollversion jedenfalls kaum mehr abwarten.

Unsere Bewertung lautet daher „Sehr gut“ und Warcraft 3 muss sich wohl warm anziehen!

Spellforce - The Order of Dawn [PC , Justgamers]

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