Splinter Cell - First Look

Preview
Plattform
PC
Vertrieb
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Erscheinungsdatum
N/A
Genre
Andere
Splinter Cell - First Look [PC , looki.de]

Splinter Cell - First Look

Auf der Games Convention hatten wir die Möglichkeit uns Splinter Cell von einem der Programmierer vorführen zu lassen. Alle wichtigen Daten und Fakten findet ihr in unseren First Look!

Durch puren Zufall hatten wir auf der Games Convention das Glück, uns von einem Ubi Soft Mitarbeiter Splinter Cell vorführen zu lassen. Nach dem üblichen Händeschütteln ging es gleich zum heißersehnten Spiel. Jetzt lag es vor uns, und wir konnten unseren Augen kaum glauben, aber lest selbst!

Tom Clancy typische Story

Die ehemalige Sowjetrepublik Georgien hat den Vereinigten Staaten von Amerika den Krieg aus unersichtlichen Gründen erklärt, was sich die Amerikaner natürlich nicht gefallen lassen. Damit die Situation nicht eskaliert, werden Truppen der NATO nach Georgien entsandt, um den Frieden wieder zu sichern. Die Soldaten finden jedoch nach ihrem Einmarsch in Georgien keinerlei feindliche Truppen vor, gegen die sie angehen könnten. Weder Regierungsmitglieder der ehemaligen Sowjetrepublik noch georgische Truppen sind zu finden was den Amerikaner zusetzt, denn der Feind scheint eine unsichtbare Bedrohung zu sein.

Mit Entsetzen stellen die Amerikaner fest, dass sie über Datennetze von Cyberterroristen angegriffen werden, was sich dadurch zeigt, dass Kraftwerke und die Kommunikative Infrastruktur attackiert werden und zu einer Destabilisierung der Sicherheit im eigenen Land führen könnte.

Um dieser Bedrohung Herr zu werden, schickt man den Anti-Terror Experten und Vietnamveteranen Sam Fisher los. Dieser arbeitet für eine Unterabteilung der National Security Agency, NSA, die sich „Third Echelon“ nennt.

Bei dieser Einheit handelt es sich nicht um eine Offensivtruppe sondern vielmehr um einen Infiltrationstrupp. Sam wird alleine losgeschickt um in feindlichen Basen nach Informationen über die Bedrohung aus dem Cyberspace zu suchen, wobei seine effektivste Waffe die Dunkelheit ist.

So sieht es aus

Dank der Unreal-Warfare Engine können besonders die Schatteneffekte eindrucksvoll dargestellt werden. Da das Spiel mit Licht und Dunkel spielt, kommen besonders die Schattenwürfe in den Umgebungen, sowie auf Sams Körper voll zur Geltung. Spielwichtiges Element im Splinter Cell ist das Licht. So kann man für Gegner nahezu unsichtbar werden, wenn man Lichtquellen per Schalter oder per gezieltem Schuss ausknipst.

Einen besonderen Anschein einer „realen“ Welt erzeugen eher die nebensächlichen Dinge wie die Oberflächenreflexionen auf Sams Waffe oder einfach nur die von den Decken herunterhängenden Lamellen.

Beim Einsatz von Nachsichtgerätetn wird der Blickfeld grau flimmernd dargestellt, was die Sicht im Dunkel erleichtert, dunkelste Verstecke offenbart und, wenn man in eine starte Lichtquelle blickt, zu einer Blendung führen kann, die im Kampf vermieden werden sollte.

Die Charaktere im Spiel sind, im Vergleich zu Genrekollegen wie Max Payne, sehr detailliert modelliert worden. Durch den fließenden Übergang der Bewegungsanimationen kommt das Motion Capturing sehr gut zur Geltung.

Auch zu den Texturen muss man die Entwickler loben, denn sie sind so detailliert, dass man den drei Tage Bart von Agent Fisher sehen kann.

Ich habe was gehört!

Die in der von uns getesteten Version englischen Stimme von Sam ist rau und hart, passend zu unserem einsamen Helden. Hier und da kann Sam seine Gegner in Gesprächen belauschen, was ihm teilweise wichtige Informationen einbringt.

Zwar wird in diesem Titel nicht oft geschossen, dennoch haben die Waffen einen authentischen Klang. Jeder Schritt den Sam oder ein Gegner macht hinterlässt Geräusche welche sind je nach Oberfläche verschieden. Musik war noch nicht im Spiel verfügbar, weshalb wir zu deren Qualität nicht viel sagen können.

Die Stille nach dem Schuss

Das Gameplay von Splinter Cell ist einfach aber dennoch effektiv. Alle wichtigen Gegenstände werden über ein Menü des Head-Up-Displays gesteuert. Damit Ihr immer wisst ob Ihr entdeckt wurdet, gibt es hierfür eine Anzeige. Sieht euch ein Gegner dann schlägt die Nadel komplett aus, seid ihr aber versteckt bewegt sich die Nadel kein Stück.

Unser Held lässt sich einfach per Maus und Tastatur steuern. Mit den Richtungstasten bewegt Ihr Sam und mit der Maus wird die Kameraperspektive bestimmt, was in brenzligen Situationen schon sehr praktikabel ist.

Über die Tastatur werden, neben den Bewegungen von Sam, die zusätzlichen Waffen und Aktionen ausgewählt.

Waffen und Ausrüstung entsprechen realen Vorbildern. So gibt es keinerlei futuristische Waffen, sondern nur welche die auch zurzeit vom amerikanischen Militär und Geheimdiensten eingesetzt werden.

Viele der Gegenstände sind sehr praktisch, wie z.B. die Fiber Optik Kamera. Diese Kamera, die in einem voll beweglichen Metalldraht eingebaut ist, kann unter Türen oder durch kleine Schlitze gesteckt werden, um zu sehen was sich im Raum dahinter verbirgt.

Sehr nützlich sind auch zwei verschiedene Arten von Kameras, die sich „verschießen“ lassen. Mit dem mitgeführten Sturmgewehr kann Sam diese an eine andere Wand schießen. Nun kann man mit der Kamera einen Raum einsehen und ausspionieren, bevor man ihn komplett betritt. Die zweite Version der Kamera ist mit einer Gaskapsel modifiziert, welche beim Auftreffen an der Wand ein Ton von sich gibt Dies wiederum veranlasst nahestehende Wachen sich der Quelle des Geräusches zu nähern... Pech, dass das von Sam aktivierte Gas den Herren schnell ins Reich der Träume schickt!

In Splinter Cell ist der Held nicht gezwungen, seine Gegner zur Erfüllung seines Auftrages zu töten. Natürlich wird man auch mit brutaler Waffengewalt vorgehen können, aber seine Gegner einfach nur zu betäuben ist interessanter und spannungsgeladener.

Um Wachposten zu umgehen oder sich vor ihnen zu verstecken, nimmt Sam auch unkonventionelle Wege. In langen Korridoren kann er die Wände hochhangeln und hängen bleiben, oder er klettert an vorhandenen Rohren entlang.

Es ist auch möglich, einfach leise zu schleichen um so Gegner zu umgehen. Wenn alle Stricke reißen und Sam entdeckt wird, kann man ein Gefecht eventuell umgehen in dem eine Geisel genommen wird.

Wachen werden nicht schießen, wenn Sam sich eine Geisel nimmt und als Schild benutzt. Ihr könnt jetzt zwar schießen, aber die Wachen werden versuchen es nicht zu tun. Leider klappt diese Methode nicht immer, da die Wachen in Sicherheitsstufen eingeteilt sind. Der Programmierer erklärte uns das ungefähr so: „Solltet Ihr eine Geisel nehmen mit niedriger Sicherheitsstufe und es kommen Gegner die den Auftrag haben ohne Rücksicht auf Verluste euch zu fangen, so werden sie keine Sekunde zögern um euch samt lebendem Schutzschild aus dem Weg zu räumen. Wenn jetzt aber die Geisel z.B. der Präsident der Vereinigten Staaten wäre, dann würde niemand feuern, egal welchen Auftrag er hat.“ Die einzelnen Personen im Spiel sind also mit einer gewissen Relevanz eingeteilt.

Ersteindruck

Splinter Cell könnte der Metal-Gear-Solid-Killer werden. Grafisch und Spielerisch konnte der neue Tom Clancy Sproß schon jetzt überzeugen. Lediglich kleinere Feinheiten wieGrafikblitzer sollten noch entfernt werden. Im fertigen Spiel werden euch 15 Spannungsgeladene Missionen erwarten, die alles von euch abverlangen. Ich bin mir schon jetzt sicher, dass Splinter Cell einer der Hits zum Weihnachtsgeschäft wird.

Splinter Cell - First Look [PC , looki.de]

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