True Crime - Streets of L.A.
Absolute Freiheit in einem Game diese Möglichkeit bietet GTA. Vielen Zockern wurde damit ein Traum erfüllt und GTA hat sich prächtig verkauft. Da war es nur eine Frage der Zeit, dass Imitationen folgen werden. Eine davon wird True Crime: Streets of L.A. sein. Doch bis jetzt sieht es nicht nur nach einem 08/15-Ableger des Genres aus. Luxoflux, welche schon einst mit Vigilante 8 auf der PSone ihr Können unter Beweis gestellt haben, hat mit seinem Titel durchaus Chancen den neuen Genrekönig zu stellen. Alle Einzelheiten dazu erfahrt Ihr in unserem Preview.
Viele Versprechungen
True Crime: Streets of L.A. ist im Gegensatz zu GTA, welche bevorzugt trashige Actionfilme und klassische Gangsterfilme aufs Korn nehmen, ganz dem Genre der Hong-Kong-Actionfilme verfallen. Euer Alter Ego, welcher auf den Namen Nick Kang hört, ist somit auch asiatischer Abstammung. Dies wirkt sich somit auf den Kampfstil des Protagonisten aus, da er sich im Nahkampf mit Kung-Fu durch die Gegnerhorden schlagen wird. Im Gegensatz zu GTA ist das nicht nur ein bisschen abwechslungsreicher, es sieht auch spektakulär aus.
Heftige Handkantenschläge und Tritte stehen dabei an der Tagesordnung.
Allerdings wird Nick zu Beginn des Spiels noch nicht alle seine Fähigkeiten unter Beweis stellen können, da er anfangs nur ein begrenztes Schlagrepertoire besitzt. Im Laufe des Spiels lernt Ihr daher immer neue Moves. Großer Umfang
Die Story bietet außerdem mehr als 100 Missionen und soll eine Grundspielzeit von mindestens 40 Stunden bieten. Dabei wird dem Spieler auch während der Missionen viel Freiheit gelassen. Es gibt immer mehrere Möglichkeiten, diese zu absolvieren. Außerdem wirkt sich das Abschneiden der bewältigten Aufträge auch auf die Story aus. Mal kann eine Mission beispielsweise zu einer Verfolgungsjagd führen, die Zielperson entwischt einfach oder sie zieht die Waffe. Man muss auch nicht jede Mission von vorne beginnen, wenn man mal versagt hat. Jede Mission enthält verschiedene Enden und Auswirkungen, je nachdem wie gut oder schlecht man diese erledigt hat. Weiterhin wird die Story insgesamt drei unterschiedliche Endsequenzen besitzen. Somit ist auch die Motivation für das mehrmalige Durchspielen gegeben.
Neben Autos wird man auch noch Motorräder besteigen können, ob allerdings Boote oder Helikopter wie in GTA spielbar sein werden, ist noch nicht bekannt. Eine weitere Neuerung ist das Schießen aus dem Fahrzeug. Zwar gibt es das in GTA auch, allerdings kann sich Nick in True Crime: Streets of L.A. einfach aus dem Fenster lehnen und sein Ziel anvisieren.
Weiterhin wird auch der Bullet-Time-Effekt (Zeitlupe) möglich sein. Dieser soll im Spiel nicht einmal limitiert sein, allerdings muss man ihn auch nicht unbedingt anwenden.
Ersteindruck
True Crime: Streets of L.A. hat viel Potenzial. Wenn Luxoflux auch nur halb so viele Versprechungen halten kann, steht ein Game an, welches dieses Genre neu definieren wird. Zwar sehen die jetzt schon detaillierten Umgebungen noch etwas unfertig aus, dies ist aber zum jetzigen frühen Zeitpunkt (Das Spiel erscheint am 15. September) mehr als verständlich. Actionfans sollten den Titel unbedingt im Auge behalten und ihn sich schon mal als Must-have-Titel vormerken. Aufgrund des hohen Gewaltfaktors, sollten diese aber möglichst schnell zugreifen, bevor eine mögliche Indizierung in die Bahnen geworfen wird.
VIDEO
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