Gesamtwertung48%/10 |
GrafikMangelhaft SoundAusreichend |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Mit Alien Shooter erscheint unter dem Label Puple Hills ein weiteres Casual Game für den kleinen Geldbeutel. Für knapp 15 bekommt man ein reinrassiges Shoot' em Up, das pure Actionkost verspricht. Wir haben uns dem Kampf gegen die Aliens gestellt und weit verborgen hinter all den technischen Patzern doch noch den wahren Kern des Spiels entdeckt....
Mit zwei lausigen Pistolen bewaffnet, beginnt euer Streifzug vor dem sichtlich angeschlagenen Militärkomplex. Die mannshohen Löcher im Zaun und eingestürzten Wände verraten, das bereits jemand vor uns da war. Mit steif ausgestreckten Armen, frei drehbarem Oberkörper und einem Gang, als ob die Unterhose zwickt, geht es ins Innere der Anlage.
Dort angekommen heißen einen lange Korridore, Kisten und jede Menge wissenschaftliches Gerät willkommen. Wenigstens hier haben sich die Entwickler nach den enttäuschenden Animationen ins Zeug gelegt und zumindest kurzzeitig für Abwechslung gesorgt. Später hat man ohnehin das Gefühl, schon alles gesehen zu haben.
Um eines vorne weg zu nehmen, mit den grünen, sabbernden strohdummen Wesen sind natürlich nicht die Mitglieder einer bestimmten politischen Partei gemeint, sondern die Gegnerschaaren, die sich in Alien Shooter unserem Helden in den Weg stellen. Diese gibt es in sechs verschiedenen Rassen, die sich in ihrer Stärke und der Art des Angriffes unterscheiden. Doch eines haben alle gemeinsam. Sie sind dumm wie die Nacht und rennen grundsätzlich schnurgerade auf einen zu, egal ob Wände, Tische oder Stühle im Weg sind an denen sie kläglich scheitern.
So ist das Schicksal der bedrohlichen Aliens spätestens am Türrahmen besiegelt. Hier verhakt sich grundsätzlich ein guter Teil der kleinen Biester, die daraufhin ohne Gegenwehr umgenietet werden können.
Anstatt auf eine der insgesamt neun unterschiedlichen Waffen zurückzugreifen, die man sich nach jedem Level besorgen kann, wäre unser Elitesoldat mit einer soliden Schreinerlehre im Kampf gegen die Aliens wohl um einiges effektiver. Schnell mal zwei Türen in den Gang gebaut oder ein Schrank in die Korridore gestellt und die Invasion hätte sich von selbst erledigt. Hier sollten die Entwickler dringend nacharbeiten. Aber wollen wir uns keine falschen Hoffnungen machen. Wer ein Spiel mit einer derart schlechten KI ruhigen Gewissens ausliefert, wird sich kaum die Mühe machen diese im Nachhinein noch zu überarbeiten.
Es macht einfach Spaß, mit dem Finger am Abzug in eine Horde von anstürmenden Aliens zu halten und anschließend noch die Kollegen im Türrahmen für ihre Dummheit zu bestrafen. Wenn sich der Boden allmählich grün färbt - Jugendschutz geht vor - und sich die Patronenhülsen am Boden langsam zu einem Haufen auftürmen, dürfte es jedem Actionfan die Tränen in die Augen treiben. Da freut man sich doch, dass es zehn mit Aliens gefüllte Levels und ein Modus namens 'Überleben' gibt, in dem unser Held, wie der Name schon vermuten lässt, seine Haut so lange wie möglich in einer Art Arena gegen die Besucher aus dem All retten muss. Für ausreichend Kanonenfutter ist damit gesorgt.
Bei XBlaster ist die Welt, wie wir sie kennen, Vergangen- heit. Als Mechpilot kämpfst Du zur Belustigung der Menge und monatlich 10.000 € zum Spiel...
Alien Shooter im Test.
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