Gesamtwertung8%/10 |
GrafikUngenügend SoundUngenügend |
LanzeitspaßUngenügend SpieleinstiegBefriedigend |
BedienungGut |
Außerirdisch illegal (Steht auf der Verpackung)
Die Story von Alien Tequila zu erzählen fällt einfach aus, da sie an Trivialität kaum mehr zu überbieten ist. Ihr übernehmt die Rolle von Hobbygärtner Pedro, der sich mit Sombrero, Laserkanone, leeren Tequila Flaschen und Lasso gegen fiese Aliens zur Wehr setzt, die seine Wüstenplantage bedrohen, um sich an seinen Hanfpflanzen zu vergehen. Nach dem herrlich grottenschlechten Intro befindet Ihr Euch auch schon im Hauptmenü, welches quasi als zweites Handbuch fungiert.
Abwechslung? Fehlanzeige! Außer Masochisten, wird wohl kaum ein Spieler alle folgenden Missionen von Alien Tequila durchzocken, die sich weder grafisch noch spielerisch unterscheiden. Jedes mal das gleiche, Schiffe abballern, Aliens einfangen, Hanfpflanzen beschützen und dabei fleißig Punkte sammeln. Wahrlich intuitiv.
Wo die 'Super Grafik' bleibt ist fraglich, selbst das alte Moorhuhn und Spieleperlen wie Big Brother sahen um einiges besser aus - und das hat etwas zu sagen.
Wer auf die indirekte Warnung nicht reagiert wird fortan mit grausigen Tönen malträtiert, die jeder Beschreibung spotten.
Aliens, die piepsig und unverständlich über Joints philosophieren, und billige Techno-Mucke geben dem Sinnesorgan Ohr den Rest.
Wer glaubt Spieletester sei sein Traumberuf, der irrt. Zumindest das kann ich nach dem Test von Alien Tequila mit Fug und Recht behaupten. 15 sind für diesen Totalausfall und größten Müll in der Spielegeschichte noch viel zu viel.
Selbst Hardcore Moorhuhn Fans sollten sich lieber einen ähnlichen Klon aus dem Internet downloaden, anstatt sich Alien Tequila zu kaufen.
Hiermit also eine Bitte an Imago, dtp und Shoe box. Bitte, bitte keinen zweiten Teil von Alien Tequila - das würde ich nicht überleben.
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