Gesamtwertung60%/10 |
GrafikGut SoundAusreichend |
LanzeitspaßBefriedigend SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Primal Hunt spielt zwar auf dem gleichen Planeten wie auch das Hauptprogramm, jedoch nicht zur gleichen Zeit. Grob gesagt geht es um ein Artefakt unbekannten Ursprungs, das von einem Predator entdeckt wird und dadurch die Macht erhält, die Aliens zu kontrollieren. Als jedoch der Mensch Dunya das Artefakt für Forschungszwecke anreißt bricht das Chaos los. Nicht nur, dass nun die Predator wieder hinter dem Artefakt her sind, nein, auch die Aliens versuchen nun, das Artefakt in die Krallen zu bekommen und zu zerstören, um die Selbstständigkeit ihrer Rasse wieder herzustellen.
Wieder stürzt man sich für eine der Rassen in ein spannendes Abenteuer auf Leben und Tod, jedoch hat sich einiges seit dem Hauptprogramm getan. So spielt man nun stellvertretend für die Menschen eine Frau namens Dunya und sie hat nun die Möglichkeit, gleich 2 Pistolen auf einmal zu benutzen, um so die Aliens im John Woo Style zu vertreiben.
Der durch einen Unfall für 500 Jahre in einem Stasis Feld gefangene Predator besitzt zwar die gleichen Waffen wie in AvP2, hat jetzt aber auch die Chance, eine etwas veraltete Laser Waffe zu benutzen. Außerdem besitzt er nun das Feature, das wohl viele vermisst haben. Wenn die Gesundheit des Predators unter 10% sinkt, hat er die Möglichkeit, den Selbstzerstörungs-Mechanismus zu aktivieren und so auch durch seinen Tod noch einige Gegner mitzureißen. Dieses Feature ist jedoch nur im Multiplayer Modus einsetzbar.
Als Dritter im Bunde präsentiert sich wieder das Alien. Wie auch schon zuvor, fängt man wieder als schutzloser Facehugger an und sucht sich erst mal einen Wirt. Durch Zufall ist dies jedoch nicht wie im Hauptprogramm ein Mensch, sondern ein Predator. Durch diese unheilige Allianz entsteht das sogenannte Predalien. Es unterscheidet sich dadurch von normalen Drohnen-Aliens, dass es nicht ganz so schnell ist, jedoch um einiges härter zuschlagen kann.
Die drei .Kampagnen spielen alle gleichzeitig und so ist es eigentlich egal, mit welcher Rasse man anfängt. Man sollte jedoch auf jeden Fall mit jeder Rasse spielen, um die ganze Geschichte zu verstehen. Sehr schwer ist es auch nicht das komplette Spiel durchzuspielen. Die einzelnen Kampagnen sind sehr kurz und wenig abwechslungsreich . Einzig neu sind drei neue Gegnereinheiten in Form von Tieren, die schon seit Ewigkeit auf dem Planeten leben. Die innovativsten davon sind die Erdwürmer, welche unter ihrem Ziel aus der Erde kommen und zubeißen. Ansonsten begegnet man den üblichen Massen an Gegnern der feindlichen Rassen, jedoch mit der Ausnahme, dass das Addon dem Namen des Hauptprogramms nicht mehr alle Ehre macht. Denn wenn man beispielsweise als Alien spielt, wird man in der ganzen neuen Kampagne keinen Predator zu Gesicht bekommen. Beim Menschen siehts ähnlich aus. Nur der Predator selbst kämpft sowohl gegen Menschen als auch gegen Aliens.
Zusätzlich gibts noch vier neue Multiplayer Maps oben drauf. Diese haben jedoch Q2-Niveau und geizen stark mit Details, geschweige denn Effekten. Alles in allem also ein eher nüchternes Addon.
Technisch wurde nichts verändert. Teilweise sehen die Animationen sogar noch abgehackter als im Hauptprogramm aus, was aber wohl eher an den schlecht geskripteten Zwischenszenen liegt. Dazu kommt noch die unglaublich schlechte Synchronisation, welche natürlich besonders in der Menschen-Kampagne auffällt. Teilweise wurde im Spiel gar nicht Synchronisiert, so dass die Gegner noch englisch sprechen.
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