Gesamtwertung80%/10 |
GrafikSehr gut SoundGut |
LanzeitspaßAusreichend SpieleinstiegSehr gut |
BedienungSehr gut |
Der Painkiller ist zurück. Und dieses mal muss er gegen einen noch fieseren Gegner antreten: Alastor stürmt im Addon Battle out of Hell gegen den Himmel und bringt wieder eine Menge an Arcade mit sich. Da es sich definitiv lohnt, bei unserem Gewinnspiel teilzunehmen, solltet ihr das Review nicht verpasssen...
Daniel Garner kommt einfach nicht zur Ruhe. Nachdem er Lucifer zurück in die Hölle geschickt hat, macht der neue Oberboss, Alastor, Daniel und Eve das Leben schwer. Das Addon beginnt mit einer monotonen Zwischensequenz, in der Daniel auch noch seltsam verändert erscheint.
Da aber schon aus dem Hauptprogramm bekannt war, dass die polnischen Entwickler People can fly wohl genauso schlecht Zwischensequenzen herstellen können, wie sie bei Physik- und sonstiger Grafikengine genial arbeiten, machen wir uns nicht viel draus und schmeißen uns sofort ins erste Level.
Zu beachten gilt, dass auch im Addon die Entwickler mit dem Wort Hintergrundgeschichte eigentlich kaum etwas anzufangen wissen. Die Level, die von einem Kinderheim oder Leningrad über ein Vergnügungspark bis hin zu einer modernen Stadt mit Zombiehorden reichen, sind nicht einmal im Ansatz sinnig miteinander verbunden.
Die Level haben zwar rein gar nichts mit der allgemeinen Situation des Spieles zu tun, sind aber trotzdem extrem detailverliebt designed und vor allem: sehr cool. Die Level sind relativ groß und trotzdem mit vielen neuen Ideen und lustigen Anspielungen garniert. Neben vielen Schreckmomenten gibt es auch neue Features wie das Fahren mit einer Achterbahn oder mit Bergstollengondeln.
Leider sind die Level weiterhin stark geskriptet und extrem linear, was dem Spaß aber keinen wirklichen Abbruch tut. Im Gegenteil: Viele geniale Effekte, beispielsweise in der Zombiestadt werden dadurch erst möglich.
Etwas nervig sind allerdings die gelegentlichen Sprungpassagen, die eventuell für Frustmomente sorgen könnten, da die Engine und Steuerung auf diese Art von Gameplay nicht wirklich ausgelegt ist.
Die neuen Monsterhorden kann man erfreulicherweise mit zwei neuen Waffen ein Ende bereiten, die sich wahlweise als Snipergewehr (mit fünf Bolzen), Bolzenmaschinenpistole, Flammenwerfer (übrigens mit sehr schönen Effekten) oder zum Verschießen von Sprengladungen eignen. Da in den Levels auch genug Munition für die neuen Waffen verteilt ist, steigt der Spaßfaktor damit enorm.
Die Technik ist People can fly durchaus gelungen. Die Grafik wurde nochmal aufgebohrt und vor allem die Rauch- und Lichteffekte können sehr überzeugen, auch wenn diese bei etwas schwachbrüstigen Rechnern, den eigenen PC schnell an seine Leistungsgrenze bringen dürften.
Der Sound passt zu den Settings der Level und kann durchweg als gelungen bezeichnet werden. Wer Skriptprobleme mit dem Hauptprogramm hat, sollte allerdings diesen Fanpatch ausprobieren.
Veteranen werden hingegen Spaß haben an den neuen, schwierigeren Aufgaben zum Erlangen von Tarotkarten und zum Finden vom Geheimräumen.
Die Entwickler haben einige Rätsel versteckt und das Lösen der Aufgaben bedarf stellenweise schon einges an Geschick. Multiplayerfreunde dürfen sich jetzt endlich am Capture the Flag-Modus sowie an Last Man Standing erfreuen, was das Spiel in internationalen Ligen weiter etablieren dürfte.