Gesamtwertung17%/10 |
GrafikUngenügend SoundUngenügend |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegMangelhaft |
BedienungBefriedigend |
Man kennt das ja: Kaum sinken die Temperaturen unter 0°C fällt der Niederschlag nicht mehr in flüssiger, sondern in kristalliner Form zu Boden; Dies nennt sich dann Schnee. Wenn sich genug Schnee angesammelt hat, sammeln sich die ersten Sportfanatiker, um sich auch im Winter fit zu halten. Eine dieser Sportarten nennt sich Biathlon und dazu erschien kürzlich ein Computerspiel. Ob Ihr die Zeit bis zum Frühjahr damit überbrücken könnt oder lieber doch die Skier auspackt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Die Spielmodi...
Jeder kennt es, jeder hat es sicher schon einmal im Fernsehen gesehen: Biathlon. Ein paar Winterfanatiker kurven um einen abgesteckten Paarcour und absolvieren alle paar Kilometer eine kleine Schießeinlage. Wenn der entsprechende Sportler einmal nicht die Scheibe treffen sollte, wird ihm entweder eine Strafminute gut geschrieben oder er muss eine kleine Strafrunde absolvieren, die 150 Meter lang ist. Nach unterschiedlicher Rundenzahl wird dann das Rennen beendet und die Biathleten, so werden diese Sportler genannt, biegen in die Zielgerade ein. Wer als erster das Ziel erreicht, oder das kürzeste Zeitintervall von Punkt A nach Punkt B hat, gewinnt das Rennen und bekommt Weltcuppunkte.
Zu Anfang eines jeden Sportspiels solltet Ihr euch einen geeigneten Athleten aussuchen, der euren Idealen entspricht oder euch einfach nur sympathisch scheint. Ihr könnt ihm noch einige Attribute, wie zum Beispiel Schießtechnik oder Herzfrequenz, hinzufügen. Wenn diese schwere Aufgabe überwunden ist, könnt Ihr zwischen den Spielmodi Weltcup, Weltmeisterschaft und Training wählen.
Im Weltcup werden 10 sportliche Ereignisse auf ebenfalls 10 unterschiedlichen Paarcours absolviert. Wer am meisten Weltcuppunkte sammeln kann, gewinnt folglich den Weltcup und kann sich als Gesamtjahressieger titulieren.
Der aktuell Führende der Weltcupliste trägt bei jedem Rennen das gelbe Trikot ähnlich wie bei der Tour de France, nur das es keine Berg- bzw. Sprintwertung gibt.
Der Weltcup findet, wie auch die Weltmeisterschaft, in verschiedenen Wertungen statt. Zum einen wäre da die Sprintwertung oder auch das Verfolgerfeld. Im Training kann man sich alle 10 Strecken von Biathlon 2003 zu Gemüte führen und für einen etwaigen Versuch den Weltcup zu gewinnen trainieren. Einzig und allein der Schießstand wurde halbwegs gut umgesetzt und sorgt für ein bisschen Spannung in der lahmen Ente. Der Versuch, dem Spiel eine ordentliche Grafikengine zu verpassen, schlug leider gänzlich fehl.
Die Grafik der Sportsimulation erinnert mich ein bisschen an Titel, die ich ungefähr vor 3-4 Jahren aktuell genannt hatte. Zu allem Übel sind die Animationen der Sportler noch so schlecht gelungen, dass ich immer an Hexenschuss denken muss. Die Texturen strahlen ebenfalls keine Pracht aus, sondern werden meist nur von dicken Nebelschwaden verhüllt besser so! Wobei ich den Entwickler hier keinen Vorwurf machen möchte. In den Tagen des Winters mag es schon einmal vorkommen, dass ein Biathlonrennen auch im Nebel vollzogen wird. Die Zuschauer sind ebenfalls nur angepappte Bitmapbildchen, die keinerlei Animation unterzogen wurden.
Schmeißt den Kopfhörer weg, zertrümmert eure Boxen! Biathlon 2003 wartet mit einer Musik auf, die selbst örtliche Symphonieorchester nicht überbieten. Der Technosoundtrack beinhaltet genau einen Track, der sich dann in einer Endlosschleife wiederholt. Weiterhin kann das geschulte Computerspielerohr herausfiltern, dass sein virtuelles Ego gerade den Boden poliert oder ein paar Schüsse im Ziel versenkt mehr kommt leider nicht. Da finde ich es schon fast schade, dass sich die Musik nach dem ersten Besuch des Schiessstandes automatisch ausschaltet und eine unruhige Stille einkehrt. Man sollte sich nun wirklich fragen: Wie ist ein Spiel wie Biathlon 2003 steuerungstechnisch wirklich gut umsetzbar?
Die Entwickler haben hier sicherlich die beste Arbeit geleistet, aber trotzdem wird die Steuerung nicht einmal Santa Claus höchstpersönlich gefallen. Mit einer Taste könnt Ihr den Kraftbalken nach oben schrauben, der natürlich direkten Einfluss auf die Geschwindigkeit des Biathleten nimmt. Indem Ihr die linke Maustaste gedrückt haltet und die Maus in eine Richtung zieht, folgt Euch der Wintersportler wie von Geisterhand. Positiv fällt einem ebenfalls auf, dass der Sportler nicht punktegenau zu seiner Schießmatte manövriert werden muss, sondern nur ungefähr genau.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
Biathlon 2003 im Test.
Was halten Sie vom neuen Spiel von Atari?
Teilen Sie Ihre Meinung mit anderen Yahoo!-Usern.