Brat-Designs
Seit mehr als zwei Jahren bastelt ein englisches Entwicklerteam an Breed. Brat-Designs, so der Name des Entwicklerstudios, wurde 2000 gegründet und arbeitet seitdem an dem Land-Luft-Weltraum Shooter. Der Großteil der Zeit ging für die selbst entwickelte Mercury Engine drauf, die sich nicht nur um sämtliche visuelle Aufgaben, sondern auch um den Sound kümmert.
Derzeit besteht Brat-Designs aus nur zehn Entwicklern, Programmierern und Künstlern, die sich um das komplette Projekt kümmern. Für diese Verhältnisse ist es erstaunlich, was die Engländer erschaffen haben. Wie in den letzten News nachlesbar, plant die CDV AG mit diesem Spiel an die Erfolge ihrer Titel Sudden Strike oder Blitzkrieg anzuschließen; Und das auch in Amerika.
Die Mercury Engine spielt schon jetzt in der oberen Liga mit und bietet weitestgehend schöne, große Landschaften. Die Hardwareanforderungen sind dafür noch relativ gering. Bereits ein 1,5 Ghz CPU mit T&L Grafikkarte soll laut Brat-Designs genügen um das Spiel flüssig über den Monitor flimmern zu lassen.
In-Game Zwischensequenzen erzählen die Handlung zwischen den Missionen weiter. Hier und da werden auch Personen genannt, doch das Spiel, bzw. seine Charaktere bleiben weitestgehend profillos. Hier hätte man sich konkrete Charaktere gewünscht, die nicht nur in Zwischensequenzen auftreten, sondern auch im Spiel selber agieren. Eine emotionale Bindung zu einem doppelt vorhandenen, anonymen Grunt ist nicht so stark wie beispielsweise die Bindung zu Drei-Tage Bart Träger Raynor aus StarCraft.
Aber nicht nur die Desorientierung der KI-Kollegen stört enorm, sondern auch ihre sogenannte Treffsicherheit. Sollte ein Kollege einen einzelnen Breed erwischen oder von bis zu drei Breed überrascht werden, so ist das kein Problem für die KI. Gekonnt, zwar mit Einbußen von durchschnittlich 30% der Lebensenergie, wird der Gegner weggemetzelt. Bei einer größeren Gefahr schafft die KI es allerdings nicht einmal, sich vernünftigt in Sicherheit zu bringen. Da sind die Gegner wesentlich intelligenter.
Im geplanten Kooperationsmodus werdet ihr die schlechten KI-Kollegen hier gegen eure Freunde austauschen können. Arbeitsteilung und Teamplay sind hier die Zauberwörter.
Die riesigen Level machen nicht nur Halo, sondern auch Battlefield 1942 Konkurrenz. Auf diesen Maps sollen sich in der finalen Version bis zu 32 Spieler rumtummeln können und per Panzer, Flugzeug und per Fuß bekämpfen können. Eine Erhöhung auf 48 oder 64 Spieler wäre hier vielleicht angemessen, da die Karten stellenweise wirklich sehr groß sind.
Als wir um Punkt acht Uhr nach langer Sucherei endlich das MKII gefunden haben, wurden wir auch direkt von zwei hübschen Empfangsdamen instruiert. Dummerweise gab es für uns arme JustGamers Redakteure keine Namensschildchen mehr, schade eigentlich. Doch dafür gab es direkt ein nettes Schwätzchen über den fehlenden JG Redakteur Patrick Hillebrand. Erst ein Tag später durften wir erfahren, dass er aus mangelnder Zeit gar nicht erst hingefahren ist. Schade eigentlich.
Die Umgebung am Medienhafen war sehr gut ausgewählt und so hatte man auf der Rückseite des MKII eine schöne Aussicht auf den Rhein, der auf der Feier fröhlich vor sich herfloss. In diesem sollten im Verlaufe des Abends noch einige Redakteure Krawalle machen, bevor sie in die schönen Hotelzimmer des gegenüberliegenden Marriot Hotels verschwanden ;).
Dennoch war die Gesamtstimmung ausgelassen und es wurde getanzt, gelacht und es wurde sich viel, viel unterhalten. Ein prominenter Gast konnte auch ausfindig gemacht werden. DJ Tomekk war anwesend und wollte jeden belehren, dass er doch eigentlich nur Felix Knoke sei, was wir ihm allerdings nicht geglaubt haben.
Wenn Brat-Designs diese Macken bis September jedoch ausmerzt, könnte das Spiel der Bezeichnung 'Halo-Killer' gerecht werden.
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