Cold War Conflicts

Review
Plattform
PC
Vertrieb
Pointsoft
Entwickler
Russobit-M
Erscheinungsdatum
-
Genre
Strategie
USK
-
Cold War Conflicts [PC , Justgamers]

Gesamtwertung

60%/10

Grafik

Ausreichend

Sound

Gut

Lanzeitspaß

Ausreichend

Spieleinstieg

Mangelhaft

Bedienung

Befriedigend

Cold War Conflicts

Als Befehlshaber der Nationen Nordkorea, Israel, USA und Ägypten geht es in den vier Kampagnen in die Krisenherde in der Zeit des Kalten Krieges.

Dazu stehen euch teilweise pro Nation 50 neue Einheiten wie der amerikanische Kampfpanzer Patton oder der russische IS III zur Verfügung, die mit großkalibrigen Geschossen den Gegnern ordentlich einheizen. Doch im Prinzip gibt es nur russische und amerikanische Einheiten als wirklich neues Kriegsmaterial im Spiel, werden doch die kleinen Kriegsparteien Israel, Nordkorea oder Ägypten von den „Großen“ Nationen des Kalten Krieges, Russland und Amerika, gefördert.

In den verschiedensten Missionen begebt ihr euch entweder in Israel oder Ägypten in Wüstengebiete oder in Nordkorea auf asiatische Gefilde mit viel Dschungel und Grünflächen. Spielerisch wirkt sich das gar nicht aus. Lediglich Wasserflächen sind interessant für Amphibienpanzer oder Landungsboote, um auf dem anderen Ufer einen Brückenkopf zu errichten. Das ist beispielsweise für Pontonbrücken sinnvoll, die eure Versorger in mühsamer Arbeit nach einigen Minuten fertig gestellt haben.

Doch neben Land- und Wassereinheiten, protzt Cold War Conflicts zumindest auf der Verpackung mit neuen Flugzeugen wie Düsenjets oder gar Hubschraubern. Die werden entweder angefordert und kommen über den Kartenrand eingeflogen um so dann das angewählte Ziel anzugreifen, oder starten vom Flugplatz aus, sofern einer in eurem Besitz ist.

Besonders bei den Flughäfen machen sich aber überaus nervige Bugs bemerkbar: Hubschrauberländeplätze sind teilweise nur einmal benutzbar, ohne Ausweichmöglichkeit stürzt euer Senkrechtstarter irgendwann ab und kreist vorher fleißig über dem Landefeld.

„Damals“, also vor einigen Jahren als das 2D Genre mit Sudden Strike oder C&C Alarmstufe Rot seinen Höhepunkt feierte, kam das besonders bei den Strategen der PC Gemeinde extrem gut an.

Doch kann man das heute nicht mehr behaupten, Cold War Conflicts nutzt nämlich die selbe Grafikengine wie Sudden Strike 1 und 2, lediglich neue Grafiken wie mehr Wüstenobjekte fanden den Weg ins Spiel.

Grundlegende Änderungen sind nicht auszumachen, sogar die Steuerung funktioniert nicht nur gleich, sondern sieht auch im Befehlsmenü genauso aus.

Auch vor den Animationen macht der Zahn der Zeit keinen Halt: Die Animationen gehen ähnlich holperig von statten, wie in den bekannten Vorgängern. Spielerische Neuerungen sind also genauso selten, wie grafische Verbesserungen.

Wenigstens ein Punkt, bei dem Cold War Conflicts ein wenig punkten kann: Der Sound. Wählt man Einheiten an, sprechen sie in ihrer jeweiligen Landessprache.

Ob das wer versteht ist eine andere Sache, gut klingen tut es. Doch ist das nicht alles, auch die Sounds der Panzer oder Geschütze sowie der Infanteriewaffen wurde überarbeitet, so dass das meiste nun viel realistischer und atmosphärischer auf den Spieler wirkt.

Fazit

Von einem „echten“ inoffiziellen Sudden Strike 3 hätte man viel mehr erwarten können, die Kartenvielfalt ist neben den teilweise zu schwer geratenen Kampagnen nicht gerade groß, so dass meist selber bauen angesagt ist. Zudem kommt die mehr als 3 Jahre alte Engine zum Zuge, die alles andere als zeitgerecht ist. Wer aber bereits begeisterter Sudden Strike Fan war und ein neues Szenario ausprobieren möchte, der ist wohl mit Cold War Conflicts bedient. Auch wenn es eigentlich nur ein Add-On sein sollte, und kein so genannter Nachfolger.

Cold War Conflicts [PC , Justgamers]

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