Gesamtwertung51%/10 |
GrafikAusreichend SoundAusreichend |
LanzeitspaßMangelhaft SpieleinstiegGut |
BedienungAusreichend |
Im Jahre 2001 kam eine vom US Sender CBS produzierte TV Serie auf die Mattscheibe, mit dessen grandiosen Erfolg keiner gerechnet hat. Mit CSI Crime Scene Investigation wurde das Thema Gerichtsmedizin und Spurensicherung spannend für das Fernsehen umgesetzt. Publisher Ubi Soft hat nun das Spiel zur gleichnamigen Serie veröffentlicht. Ob allerdings das Spiel genauso begeistern kann wie die Serie, erfahrt Ihr in diesem Artikel.
Die ersten 20-30 Minuten wird der Spieler von einer weiblichen Stimme mit Hinweisen und Anweisungen versorgt, die einem die grundlegenden Elemente des Benutzerinterfaces erklären sollen.
Wenn die Einleitung hinter einem liegt, geht es mit einem Ermittler des CSI an die Arbeit. Während der ganzen Ermittlungen wird der Spieler niemals alleine gelassen, und es steht immer ein Beamter, alles bekannte Gesichter aus der Serie, für Fragen zur Verfügung.
Insgesamt stehen fünf verschiedene Fälle zur Verfügung die es zu lösen gilt. Dabei sind Mord und Brandstiftung nur ein Teil der Verbrechensart.
Zu jedem Beweisstück gibt es eine umfassende Beschreibung. Allerdings werden hier die Details nach und nach freigegeben. In der Regel wird sämtliches beschlagnahmtes Beweismaterial in das kriminaltechnische Labor gegeben. Dort werden jetzt alle Zusatzinformationen über die Gegenstände freigeschaltet.
Einige Fundstücke erfordern die Arbeit am Computer. Hier können z.B. Fingerabdrücke untersucht, Strafakten verglichen oder Audio Untersuchungen gestartet werden. Allerdings stehen bestimmte Elemente, wie z.B. das Internet Interface, nur dann zur Verfügung, wenn es benötigt wird.
Wenn es um Leichen geht, kommt die Pathologie zum Einsatz. Hier treffen wir auf den Gerichtsmediziner, der einem alle wichtigen Details über den Tod einer entsprechenden Person aushändigt. Dabei werden oftmals CSI typische Zwischensequenzen eingespielt, die das Verbrechen zeigen, oder wichtige Ereignisse im Zusammenhang mit dem Verbrechen.
Im Laufe eines Falles stehen dem Freizeitpolizisten auch verschiedene Standorte zur Verfügung, die es zu Besuchen gilt. Hierbei werden dann Personen befragt oder Beweise gesichert.
Wenn die Ermittlungen gut vorangehen, stehen auch schon die ersten verdächtigen Personen fest. Um Personen zu einem Verhör vorzuladen müssen diverse Faktoren gesichert; hat der Verdächtige z.B. ein Motiv, die Motivation und die Gelegenheit gehabt. Sind diese Möglichkeiten gegeben, kommt es zu einer Vorladung in das Polizeirevier. Dabei wird nun im Multiple-Choice Verfahren der mutmaßliche Ganove mit Fragen konfrontiert, die zur Lösung des Verbrechens führen können. Hierbei sei gesagt, dass sich die US Justiz nicht irrt, und deshalb in dem Spiel CSI nur die echten Bösewichter hinter Gittern kommen. Besteht dringender Tatverdacht können auch Gewebeproben genommen werden. Diese unterscheiden sich in Haut-, Blut- und Haarproben.
Während der kompletten Ermittlungen kann man den anderen Mitarbeitern des CSI bestimmte Gegenstände geben, damit sie einem bei der Analyse des Beweismittels helfen. Allerdings sinkt dabei die Bewertung Eures Alter Egos, denn nach jedem Einsatz folgt eine ausführliche Analyse Eures Ermittlungsverhaltens. Anhand dieses Ergebnisses werden nach Abschluss eines Falles Goodies wie Artworks oder ähnliches freigeschaltet. Laut Beschreibung des Handbuches speichert das Programm automatisch im Verlauf des Spieles ab. Leider scheint nur nach Abschluss eines kompletten Falles der Fortschritt gesichert zu werden. Somit muss ein Fall erst gelöst werden, bevor der Ihr das Spiel beenden könnt, da sonst alle Fortschritte gelöscht werden.
Positiv fallen allerdings die Fallrekapitulationen, in denen, wie oben beschrieben, wichtige Ereignisse uns Spuren in Sequenzen abgespielt werden
Wird ein Indiz gefunden, kommt ein kleiner Musikeinspieler, aber das war dann auch schon das aufregendste, das es zu hören gibt.
Laut Verpackung gibt es auch Musik aus dem Spiel, nur irgendwie muss die an mir vorbeigezogen sein, da sie einfach nicht zu hören war. Bei der Sprachausgabe wurde, im Gegensatz zur TV Serie, auf die englischen Originalkommentare zurückgegriffen, die lediglich mit deutschen Untertiteln versehen wurden.
Wo die Fälle in der Serie noch spektakulär sind, werden einem hier nur Standardermittlungen ohne überraschende Wendungen geboten. Auch das ständige Wiederholen von Dialogsequenzen treibt den Enthusiasmus nicht gerade voran.
Du bist Gladiator, der Held der Spiele im Kolosseum. Besiege Deine Gegner und erkämpfe Dir die Cance auf 10.000 €. zum Spiel...
CSI - Crime Scene Investigation im Test.
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