Gesamtwertung77%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungSehr gut |
Wie sieht's denn hier aus!?
Trotz nicht unbedingt hitverdächtiger Renderbilder schafft es Darkness Within durch eine intelligente Ausleuchtung und teils verdreckt wirkender Szenarien eine tolle Gruselatmosphäre zu erschaffen. Leider wirkt ein Großteil der Screen mangels Animationen die es dennoch gibt etwas leblos und steril. Der optionale Rauscheffekt unterstützt in hektischen Momenten die Stimmung.
Akustischer Horror im positiven Sinne...
Gut gelungen ist die deutsche Synchronisation, auch Details wie das zuweilen panische Schnaufen des Helden in bestimmten Momenten kommen der Atmosphäre zugute. Ansonsten gibt es nur vereinzelt Soundeffekte zu hören, die oftmals die Umgebungen arg still erscheinen lassen vielleicht ist das auf der anderen Seite aber auch dem Horror-Feeling zuträglich, das ist dann Geschmackssache. Die Musik passt zum Geschehen oft wie die Faust aufs Auge.
So einfach wie es nur gehen kann
Wie bei anderen typischen Renderadventures braucht Ihr als Steuerungsgerät lediglich die Maus das Keyboard darf sich also ausruhen. Während Ihr Euch mit der linken Nagertaste durch die Screens klickt und Gegenstände betrachtet bzw. aufnehmen könnt, dient die rechte Maustaste dazu, dass Inventar zu öffnen / zu beenden. Einfacher geht es nicht.
Atmosphere-driven Gameplay...
Darkness Within: In Pursuit of Loath Nolder ist ein stinknormals 360°-Renderadventure nach altbekanntem Rezept und mit Lovecraft-Charakteristika gespickt: Verwirrter Protagonist erzählt aus einem Sanatorium die Gründe für seine Einlieferung in Form seiner spielbaren Vergangenheit. Meist gilt es, Texte und Gegenstände zu finden. Während Letzere entweder kombiniert oder irgendwo eingesetzt werden müssen, überprüft man Schriftstücke nach interessanten Hinweisen. Dies geschieht durch das Unterstreichen der jeweiligen interessant erscheinenden Passage. Gesammelte Hinweise und Gedanken des Charakters werden in einer Art Denkmenü festgehalten, in der verschiedene Indizien miteinander kombiniert werden können, um letztlich auf die zündende Idee zu kommen. Die Gruselatmosphäre ist den Entwicklern zuweilen wirklich geglückt: Neben den ohnehin schon unheimlichen Locations sorgen zusätzlich noch Albträume für geradezu beängstigende Momente klares Highlight: Den Albtraum, den Howard nach seinem Zusammenbruch in einem verlassenen Anwesen durchleben muss.
Anfängliche Hilfe...
Sinnvoll: Vor Spielstart wird man gefragt, ob man Hilfestellungen voll, teilweise oder überhaupt nicht in Anspruch nehmen möchte. Gerade bei Anfängern empfiehlt sich die leichteste Methode, da hier Textpassagen auf Wunsch markiert und bei etwaigen Kopfnüssen entscheidende Hinweise gegeben werden. Nur schade, dass man den Schwierigkeitsgrad nur vor Antritt eines neuen Spiels ändern kann hat man sich überschätzt, muss man auch damit leben.