Gesamtwertung73%/10 |
GrafikGut SoundGut |
LanzeitspaßGut SpieleinstiegGut |
BedienungGut |
Zum Gameplay muss man als jemand, der die Delta Force-Serie auch nur annähernd kennt, wohl nicht allzu viel sagen: wieder gilt es in einer Reihe von stetig schwieriger werdenden Missionen, Terroristen den Garaus zu machen. Das heißt jede Menge Kill & Destroy. Schade allerdings, dass das auf Dauer etwas eintönig wird. Irgendwann rennt man wie eine Tötungsmaschine durch die Missionen und die Ziele unterscheiden sich lediglich durch ein Substantiv.
Auch die KI trägt nicht sehr viel zur Motivation bei: so strunzdoofes Kanonenfutter hat man seit Moorhuhn nicht mehr gesehen. Entweder sehen Euch die Hirndebilen überhaupt nicht oder schon bevor Ihr überhaupt ins Sichtfeld geratet. Wenigstens suchen die Gegner ab und zu mal Deckung, aber insgesamt ist die künstliche Intelligenz der Feinde äüßerst dürftig und zerrt mächtig an der an sich tollen Atmosphäre.
Ab und zu darf man sogar in Fahrzeugen Platz nehmen, um die weiten Strecken zurückzulegen: ob auf dem Motorrad, am Geschütz eines Humvees oder am Steuer eines Buggys. Das Rumkurven macht trotz der gelegentlichen Hänger an Ecken und Kanten durchaus Spaß, jedoch wurde gerade das Fahrzeug-Feature zu sehr vernachlässigt. Die meiste Zeit läuft man mit der Waffe im Anschlag durch die Missionen.
Delta Force: Xtreme basiert auf der hauseigenen und leicht überarbeiteten Joint Operations-Engine, die schon im gleichnamigen Multiplayershooter weitläufige und größtenteils schicke Landschaften auf den Bildschirm zauberte. Manchmal wirkt das Landschaftsbild jedoch etwas leer und trist, was angesichts der riesigen Level aber kein wirklicher Kritikpunkt ist. Klasse sind hingegen die Explosionseffekte: wenn´s kracht, dann aber richtig. Das Design der Charaktere ist solide, haut jedoch verwöhnte Augen nicht vom Hocker, vor allem die Animationen könnten vielseitiger und abwechslungsreicher sein.
Wie schon in früheren Teilen sind die Soundeffekte top. Die Waffen hören sich sehr realistisch und auch nicht zu lasch an. Die amerikanische Synchro erfindet das Rad der Vertonung nicht neu, kann jedoch überzeugen. Einzig die Explosionseffekte könnten knackiger sein. Die vereinzelt eingestreuten Musikstücke gehen hingegen in Ordnung.Um online zocken zu können, muss man sich aber vorher bei Novaworld registrieren. Dies ist aber glücklicherweise kostenlos.
Der größte Pluspunkt des Spiels ist zweifelsohne der Multiplayermodus: mit seinen 20 hübsch designten Karten und seinen Deatmatch-, King of the Hill- und sogar Cooperative-Modi sehr umfangreich ausgestattet, macht das Game mit bis zu 32 Spielern ordentlich Laune.
Vor allem der hier seine Premiere feiernde Cooperative-Modus macht mit einigen Leuten jede Menge Spaß.
Delta Force: Xtreme im Test.
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